StartseiteHochsensibilität allgemeinHochsensibilität, Selbstliebe und Energie

Kommentare

Hochsensibilität, Selbstliebe und Energie — 4 Kommentare

  1. Hallo Anne-Barbara,
    ich bin so jemand! Jemand, der sich selbst runterzieht, bzw. es ist meist ein Ereignis äußerlicher Art, das mich dann so im negativen Sinne beschäftigt, dass ich in besagte Negativspirale gerate und da nur schwer wieder rauskomme. Dann werde ich immer müder und müder und wünschte mir genau das, was Du beschrieben hast, endlich mal belastbarer und energiegeladner zu sein und zu bleiben! Das zieht einen dann noch weiter runter. Dann bin ich irgendwann von allem enttäuscht und gebe das auf, was ich doch so gerne machen möchte.
    Mein Problem ist auch, dass meine Familie (vor allem meine Eltern) nie hinter mir stand und ich immer nur funktionieren musste. Ich habe zwar den Kontakt abgebrochen und seitdem geht es mir auch besser, aber es kommt immer mal wieder hoch und dann tue ich mir selber so leid, dass ausgerechnet ICH so eine besch…. Familie haben muss, frei nach dem Motto: Was habe ich bloß verbrochen, dass ich sowas verdient habe?
    Manchmal wünschte ich mir halt auch mehr Rückhalt und Motivation von verwandtschaftlicher Seite, aber das kann man getrost vergessen. Meine Tochter kommt auch nur, wenn sie was will (vor allem Geld), aber da ist die Tür mittlerweile auch zu.
    Außer meinen Mann habe ich wirklich niemanden mehr, den ich Familie nennen kann.

    Hast Du schonmal von Byron Katie gehört? Sie hat „The Work“ erfunden. In dieser „Arbeit“ beschäftigt man sich auch mit seinen negativen Gedanken, schreibt sie auf und dreht sie dann rum. So ähnlich, wie das, was Du beschreibst. Ich habe alle ihre Bücher gelesen und obwohl ich das alles weiß, falle ich trotzdem immer wieder in diese Spirale.

    Viele Grüße
    Sabrina

    • Hallo Sabrina,

      vielen Dank für Deinen bewegenden Bericht! Es tut mir leid zu lesen, dass Du so wenig Rückhalt in der Familie hast und Du dadurch leicht in eine Negativspirale gerätst. Gerade wenn man in ungünstigen Verhältnissen aufwächst, wird besonders viel in die Schattenseite gedrängt und das macht einen unglücklich und unzufrieden mit sich selbst. Wir denken dann, es müsste mehr Rückhalt von außen kommen, doch in Wirklichkeit geben wir uns diesen Rückhalt selbst nicht, weil wir so vieles an uns ablehnen.

      Du schreibst, dass Dir der Ansatz von Byron Katie nicht wirklich weitergeholfen hat. Ehrlich gesagt kenne ich ziemlich viele Menschen, denen das so geht. Vielleicht ist es so, dass negative Gedanken nicht die Ursache sind, sondern nur ein Symptom, eben ein Symptom mangelnder Selbstliebe. Meiner Erfahrung nach macht es deshalb sehr viel Sinn, dort anzusetzen. Wichtig ist es, sich ein kleines Selbstliebeprogramm zusammenzustellen und das konsequent täglich zu üben. Denn nur die Kontinuität macht, dass sich das Ganze wirklich im Gehirn etablieren kann und man am Ende zu einem besseren Umgang mit sich selbst gelangt. Wenn Du noch Fragen hast, immer gern! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Liebe Anne-Barbara,

    selten habe ich einen so tiefgründigen Artikel über die Liebe zu sich selbst gelesen. Wenn das doch mehr Leute wüssten, wären wir alle schon ein gutes Stückchen weiter.

    Danke

    Alles Liebe Frank

    • Lieber Frank,

      wow, danke Dir für dieses tolle Feedback, das mich sehr freut! 🙂 Ja, Du hast Recht, wenn das mehr Leute wüssten…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ihre E-Mail-Adresse: