StartseiteHochsensibel im BerufHochsensible Männer – Männer und Hochsensibilität

Kommentare

Hochsensible Männer – Männer und Hochsensibilität — 14 Kommentare

  1. Hallo liebe Anne-Barbara,

    ich möchte dir gleich mal für diesen Artikel zu einem, für mich passenden, Zeitpunkt danken:-)! Es ist manchmal echt verrückt mit der Synchronizität…! Ich beschäftige mich grad ziemlich intensiv mit den Geschlechterollen/-erwartungen, besondersim Bezug auf Hochsensibilität. Ich habe 2 hochsensible Brüder (wie ich mittlerweile erkannt habe), die beide ihre Hochsensibilität sehr unterschiedlich nach außen tragen. Mein großer Bruder verbirgt sie hinter einer dicken Fassade und das Ausmaß lässt sich nur erahnen/wage erspüren. Der Andere geht sehr offen mit seiner Sensibilität um und in Austausch. Echt ein spannendes Thema…:-)!
    Liebe Grüße

    Claudia

    • Liebe Claudia,

      vielen Dank für Dein liebes Feedback und die Geschichte von Deinen Brüdern, die so unterschiedlich mit ihrer Sensibilität umgehen! 🙂 Ich finde das auch total spannend…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Hallo Anne-Barbara,
    vielen Dank für deinen Respekt gegenüber hochsensiblen Männern. Grundsätzlich finde ich es auch als Mann fein, differenziert und sensibel wahrnehmen zu können. Aber eben auch nicht immer und zu manchen Zeiten war es dann auch zu viel, wie gerade aktuell. Folge kann dann sein, erst einmal krank zu werden und fast nichts mehr zu merken. Als Sozialarbeiter arbeite ich zusammen mit psychisch erkrankten Menschen. Hochsensibilität ist da gut, wenn man sich dessen bewußt ist, sich gut beschützt. Schwieriger sind da für mich dann eher Rahmenbedingungen, die aus der Organisation entstehen, die rauben zumindest mir viel Kraft, die ich eigentlich für mich und meine primäre Arbeit bräuchte. Als ehemaliger Landschaftsgärtner kenne ich auch die männlich geprägten Arbeitsweisen. Damals wusste ich noch nichts von meiner Hochsensibilität, dachte auch immer, ich wäre halt nicht richtig, auch weil es dazu die passenden Rückmeldungen gab… Also nochmals Dank, auch für die feine Arbeit die du machst. Denn die Welt braucht gerade jetzt auch die hochsensiblen Menschen… Liebe Grüße Torsten

    • Lieber Torsten,

      vielen Dank für Deinen sehr wertvollen Bericht und Dein nettes Feedback! Super, dass Du zwei verschiedene Arbeitswelten erlebt hast und diesen Vergleich für Dich selbst ganz unmittelbar ziehen kannst.

      Was Du von Deinen Arbeitsbedingungen beschreibst, höre ich in meinen Coachings von Sozialarbeitern immer wieder. Da scheint einiges recht ungut zu laufen. Hut ab vor Deiner Arbeit! Toll, dass es Menschen gibt, die sich um psychisch Erkrankte kümmern können. Das ist anstrengend und mit ganz schön viel Verantwortung verbunden.

      > Denn die Welt braucht gerade jetzt auch die hochsensiblen Menschen…

      …Jawoll!!! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Hallo Barbara,
    Ja, da kann ich mich gut wiederfinden. Nach aussen hin straight und kompromisslos, sogar mit extrem „männlichen“ Attributen versehen (Eishockey-Tormann)und in einer schnellen rauen Welt lebend. Auf der anderen Seite mit dem Gefühl lebend in der „falschen Zeit“ geboren zu sein und dem ewigen Wunsch nach Ruhe und Rückzug. Ich finde Deine Artikel toll, klar und verständlich geschrieben, sehr positiv und wohlwollend. Tut gut sie zu lesen!
    Aufrichtig liebe Grüße,
    Rudi

    • Lieber Rudi,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback, das mich dazu ermutigt, so weiter zu machen! 🙂

      Danke auch für den Einblick in Dein Leben als hochsensibler Mann, und Deine Schilderung, in welchem Spannungsfeld Du Dich bewegst. Ich denke, das wird anderen hochsensiblen Männern weiterhelfen.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  4. Hallo Barbara,

    ja sehr interessanter Artikel von Dir. Ich arbeite mitlerweile schon über 20 Jahre als Facharbeiter in der Metallindustrie und es ist schwer z.B. die vielen Geräusche und Gerüche jeden Tag…Wie gehen Vorgesetzte mit Hochsensibelität um soll man sich bei ihnen outen…?

    Liebe Grüße
    Jens

    • Hallo Jens,

      vielen Dank für Deinen Bericht! Ich kann Deine Belastung durch Geräusche und Gerüche gut nachvollziehen. Wie gehst Du damit um?

      Was Deine Frage betrifft: Eine Klientin von mir hat mit ihrem Vorgesetzten gesprochen und gute Erfahrungen damit gemacht. Das war allerdings eine andere Branche (IT) in einem großen Konzern, der es gewöhnt ist, mit allerlei Besonderheiten bei den Mitarbeitern umzugehen. Es kommt auf den Vorgesetzten, Dein Vertrauensverhältnis und die Unternehmenskultur an. Solltest Du Dich für ein Outing entscheiden, kannst Du Dir in diesem Artikel noch Tipps dafür holen:

      Hochsensibel? Outen leicht gemacht

      Ich hoffe, das hilft Dir erst einmal weiter, und wenn Du noch Fragen hast, immer gern! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  5. Liebe Anne-Barbara,

    ein wunder-volles Thema. Besonder gut finde ich von dir:
    „Ihr seid richtige Männer und ganze Kerle…“

    Hochsensibel, hochsensitiv beobachte ich in meinem Umfeld bei Frauen und Männern. Immer mehr junge Menschen, sogar Kinder tauchen auf, mit ihrer wundervollen Gabe.

    Liebe Grüße
    Volker

    • Lieber Volker,

      danke für Dein liebes Feedback, das mich sehr freut! ? Es macht mich glücklich, dass hochsensible Männer wie Du sich hier gesehen und wertgeschätzt fühlen.

      Ja, wir sind viele, und das ist gut so! 15-20% ist zwar eine Minderheit, aber eine recht große…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  6. Liebe Anne-Barbara,

    vielen Dank für die schöne Analyse des „Phänomens“ – ich kann das aus eigener Lebenserfahrung alles nur bestätigen, möchte dem aber hinzufügen, dass es meiner Beobachtung nach bei der Partnerwahl hochsensible Männer – gerade aufgrund der klassisch-weiblichen Qualität der Einfühlung – viel leichter haben, auf eine empahthische Frau zu treffen, als Frauen das andersherum für sich hoffen dürfen: Einfühlsamkeit in hochsensible Frauen gehört eben leider nicht zu den in unserer Gesellschaft von Männern vorrangig erwarteten Qualitäten. Und es ist für hochsensible Frauen extrem ermüdend, immer erst „die harte Schale“ eines normalen Mannes knacken zu müssen, bis er sich selbst ein Gespür und die angemessene Einfühlung in die feine Wahrnehmung einer hochsensiblen Frau erlaubt. – Hochsensible Männer appellieren naturgemäß bei ganz normalen Frauen einfach an den Mutterinstinkt. Woran können hochsensible Frauen in einem ganz normalen Mann appellieren?

    Liebe Grüße
    Verena

    • Liebe Verena,

      danke für Dein nettes Feedback und das Teilen Deiner Gedanken und Erfahrungen!

      In gemischten Partnerschaften ist es wichtig, ein gegenseitiges Verständnis zu erreichen. Ich hatte einmal ein Pärchen im Coaching, da war sie hochsensibel und er nicht. Er hat ganz zauberhaft auf alles reagiert, was er über sie erfahren hat. Genauso das Beispiel von dem hochsensiblen Klienten, das ich im Artikel gebracht habe: Er darf ihr ganz klar sagen, was er braucht, sie ihm auch, und es dürfen dann Lösungen und Kompromisse auf der Basis des gegenseitigen Verständnisses entwickelt werden. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen:

      Hochsensibilität und Partnerschaft

      Ich hoffe, das hilft Dir erst einmal weiter?

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  7. Hallo an alle Leser,
    ich (29) habe eine extreme Trennung von meiner Frau (25) gerade hinter mir und es schien sich alles so zu entwickeln, wie ich es im Vorfeld irgendwie gespürt habe (oder mir jetzt einrede gespürt zu haben)… Ich wollte mich im Internet informieren, ob die Trennungsschmerzen, die ich gerade durchlebe normal sind (mit allen möglichen emotionalen und gedanklichen grusligen Merkmalen), als ich plötzlich dieses Wochenende auf den Begriff ‚Hochsensibilität‘ gestoßen bin. Ich weiß persönlich nicht, ob ich so eine Person bin, aber ich habe mittlerweile vieles darüber gelesen und einige Dinge, die in meinem Leben bisher vorgekommen sind, spiegln gewisse Aspekte des Phänomens wieder… Kann man sich irgendwie 100% Gewissheit verschaffen, dass man selbst so eine Art Mensch ist? Und natürlich bedanke ich mich auch bei dir Anne-Barbara für den nett vormulierten Artikel.

    Ganz liebe Grüße an alle
    Martin

    • Hallo Martin,

      danke für Dein nettes Feedback und Deinen Bericht! Tut mir leid, dass Du zurzeit so viel durchmachst. Da ich auch Mediationen im Trennungsfall durchführe, weiß ich, wie emotional solche Trennungsprozesse sein können. In gewisser Hinsicht ist das vollkommen normal. Trennung vom (und Tod des) Lebenspartners ist eines der stressigsten Dinge, die einen im Leben treffen können.

      Dennoch ist es gut möglich, dass Du hochsensibel bist, und Dir der Trennungsschmerz deshalb noch mehr unter die Haut geht. Die Frage nach der Gewissheit ist eine gute Frage, denn einen validen Test für Hochsensibilität gibt es noch nicht. Den einzigen Test, der halbwegs Sicherheit bringt, ist der von Elaine N. Aron am Anfang dieses Buchs:

      http://www.amazon.de/hochsensibel-Empfindsamkeit-erkennen-verstehen-nutzen/dp/3636062468/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1462281279&sr=1-1&keywords=aron+hochsensibel

      Ich hoffe, das hilft Dir erst einmal weiter! Und wenn Du noch Fragen hast, immer gern. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ihre E-Mail-Adresse: