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Big Data, Populismus und Angst — 28 Kommentare

  1. Hallo Anne-Barbara, Du hast recht, mit dem was Du schreibst, aber spezielle Intelligenz ist nicht mit umfassender Klugheit oder gar Weisheit gleichzusetzen und an der mangelt es uns allen!
    Populismus, wie er heute existiert, kann nur mit umfassender Aufklärung “bekämpft” (bewusst in Klammern, da Gewalt jeglicher Art, auch sowas wie eine Gegendemonstration oder Verhöhnung von Andersdenkenden), werden (nur durch Wissen um Hintergründe und daraus Verständis der Zusammenhänge kann die Angst aufgelöst werden), da müssen die Medien, die Schulen, die Politiker schnell alle an einem Strang ziehen…..schnell alle an einem Strang…”schnell” da fängt es schon an, mit “alle” gehts weiter….
    Und wollen Medien und Politik überhaupt Aufklärung und Bewusstsein im Volk?
    Ein dummes Volk ist immernoch viel leichter zu regieren als ein aufgeklärtes, ein unwissender Verbraucher viel leichter zu jedweden Käufen und Verträgen zu bewegen als ein wissender.
    Wenn man sich über irdendeinen Unsinn wundert, sollte man sich immer die Frage stellen, wem nutzt es! Die Antwort ist sehr einfach und der Regel die selbe.
    Wenn man es schafft, diese “Spiele” zu durchschauen, nicht der allgemeinen Hysterie zu verfallen, wird man doch paranoid eben wegen dieser Zustände, eben wegen des Wissens um die Hintergründe und der eigenen Ohnmacht….ein Kreis, den manch einer dann wütend durchbrechen will, indem er z.B. absichtlich die “falsche” Partei wählt oder sofgar Amok läuft.(Ich spreche nicht! von mir)
    Wie schon kluge Männer sagten, die auch nicht weise waren:
    Die Dummheit hat mehr Menschen getötet als alle Krankheiten der Welt zusammen….
    Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind, das Universum und die Dummheit der Menschen, wobei ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin….

    • Liebe Sandy,

      vielen Dank für das Teilen Deiner Gedanken!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

    • Liebe Svenja,

      danke Dir für Dein nettes Feedback, das ich als zutiefst wertschätzend empfinde!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Ich sehe es anders als in Ihrem Artikel beschrieben. Es besteht die Möglichkeit, dass hochintelligente Menschen Gefahren und Risiken besser einschätzen können und deshalb konservatives politisches Gedankengut unterstützen. Zudem haben intelligente Menschen oft den Mut im Dissenz zu der Mehrheitsmeinung zu stehen, weil sie sich den Luxus des eigenständigen und kritischen Hinterfragens leisten. Die Behauptung, die AfD würde keine Lösungen bieten, wird oft aufgestellt. Bei kritischer Analyse der politischen Forderungen der Afd kann dies leicht widerlegt werden, auch wenn dies in der breiten Medienlandschaft so nicht so dargestellt wird. Weniger intelligente Menschen haben Angst als Populist oder Rechter sozial ausgegrenzt zu werden. Außerdem fällt es ihnen schwerer Manipulationen zu durchschauen. Sie vertrauen gerne scheinbaren Mehrheitsmeinung, die durch angebliche Autoritäten in Politik und in den Medien kolpotiert werden. Von daher stimmen diese Menschen gerne einer als sozial verträglichen und moralisch hochstehenden gelabelten Politik zu, ohne in der Lage zu sein oder den Mut zu haben, deren Folgen und Risiken zu erkennen. Soziale Ächtung und Isolation waren früher lebensbedrohlich. Auch diese Form von Angst ist in unserem Reptiliengehirn gespeichert. Es gehört Mut, Intelligenz und Geradlinigkeit dazu, sich diesen Ängsten zu stellen, sein Großhirn einzuschalten und gegen den Strom zu schwimmen.

    • Liebe Anna,

      danke Dir für das Teilen Deiner Gedanken! Wenn ich das richtig verstehe, bist Du AFD-Anhängerin oder sympathisierst zumindest mit deren Gedankengut. Ich persönlich bin politisch sehr interessiert und gut informiert, habe z.B. das Sommerinterview des AFD-Vorsitzenden Alexander Gauland gesehen, in dem er selbst auf alle möglichen Fragen geantwortet hat, dass die AFD hierzu kein Konzept hat.

      Außerdem vertritt die AFD z.B. genau wie Trump und Mercer die Meinung, dass wir nichts gegen den Klimawandel tun können. Was hat das bitte mit konservativem Gedankengut zu tun? Der Erhalt des Klimas und der Schutz unserer Natur ist ein zutiefst konservativer Gedanke! Und was hat es mit Mut zu tun, diese Zusammenhänge zu leugnen, sich zu weigern, sich ihnen zu stellen? Lösungen zu verweigern statt welche anzustreben? Von daher muss ich Dir in diesem Punkt klar widersprechen! Diese Leute steigern sich in Ängste hinein, wo gar nichts ist, und verweigern Lösungen zu Problemen, die wirklich eine Gefahr darstellen. Schlecht für unseren Planeten und für uns alle.

      Ich kann natürlich gut verstehen, dass Dich dieser Artikel unangenehm berührt, wenn Du selbst zum rechts-konservativen hin tendierst. Geht mir auch so, wenn es z.B. gegen Veganer geht… ;-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

    • Liebe Anne-Barbara Kern,
      ich möchte kurz auf Ihre Erwiderung eingehen. “Außerdem vertritt die AFD z.B. genau wie Trump und Mercer die Meinung, dass wir nichts gegen den Klimawandel tun können. Was hat das bitte mit konservativem Gedankengut zu tun? Der Erhalt des Klimas und der Schutz unserer Natur ist ein zutiefst konservativer Gedanke! Und was hat es mit Mut zu tun, diese Zusammenhänge zu leugnen, sich zu weigern, sich ihnen zu stellen? Lösungen zu verweigern statt welche anzustreben?” Da ich selbst Naturwissenschaftlerin bin, habe ich mich mit dieser Thematik gründlich auseinandergesetzt. Viele Studien legen mittlerweile nahe, dass der Klimawandel eben nicht menschengemacht ist. Hier ein eher leicht zu verstehender Artikel zu diesem doch hochkomplexen Themengebiet: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html Das Sommerinterview mit Gauland lief denkbar schlecht. Es war natürlich auch Sinn der Übung, die AfD in ein schlechtes Licht zu rücken. Die Behauptung Gaulands, dass kein Rentenkonzept vorliegt, ist nur ein Teil der Wahrheit. Es liegen mehrere Rentenkonzepte vor, über die noch intensiv gestritten werden, was ich bei der Brisanz der Problematik für sinnvoll und notwendig halte. Auch hier gibt es leider keine einfachen Lösungen, der Karren steckt schon zu tief im Dreck, verursacht durch die Fehler der vergangenen Politik, die auf vorhersehbare Probleme zu spät reagiert. Ich fühle mich nicht unangenehm berührt durch Ihren Artikel, so wie Sie hier unterstellen. Es ist mir einfach nur ein Anliegen Sachverhalte, die vereinfacht oder falsch dargestellt sind, zu korrigieren bzw. eine andere Meinung zu äußern. Dies ist in einer Demokratie sehr wichtig. Als politisch interessierter und mündiger Bürger sollte man dies auch tun und den Diskurs mit Andersdenkenden suchen. Ich halte es zudem schlicht für falsch, wenn berechtigte Kritik damit abgetan wird, dass sich Menschen in Ängste hereinsteigern, so wie Sie es hier darstellen. Viele Gefahren existieren tatsächlich und jetzt besteht die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen. Dazu braucht man einen kühlen Kopf und Sachverstand. Das Leugnen von Gefahren oder das Nichtwahrhabenwollen hilft uns hier nicht weiter.
      Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      in einem, was Du schreibst, sind wir uns vollkommen einig:

      Viele Gefahren existieren tatsächlich und jetzt besteht die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen. Dazu braucht man einen kühlen Kopf und Sachverstand. Das Leugnen von Gefahren oder das Nichtwahrhabenwollen hilft uns hier nicht weiter.

      Die Frage ist nur, welche Gefahren nun geleugnet werden und bei wem das Nichtwahrhabenwollen liegt. Es ist immer wichtig, zwischen Meinung und Fakt zu trennen. Ich äußere hier meine Meinung, und Du äußerst hier Deine Meinung. Meine Meinung ist, dass es den Klimawandel gibt, und dass die Theorien, warum eine Regierung eine CO2-Lüge inszenieren sollte, wie es in dem von Dir verlinkten Artikel heißt, vollkommen haltlos sind und im übrigen in diesem Artikel auch nur als Behauptungen aufgestellt werden, ohne irgendwelche Belege. Die Regierungen haben sich über Jahrzehnte dagegen gesträubt, den durch CO2 bewirkten Klimawandel anzuerkennen. Dies geschah ja erst in den letzten Jahren, wo es schon fast zu spät ist. Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung, und alles, was Du zu diesem Thema schreibst, kann auch nur Meinung sein.

      Ich habe mir gerade auch noch einmal Deinen ersten Post durchgelesen, und möchte Dir noch eine Sache rückmelden, die mich daran stört. Du schreibst:

      Es besteht die Möglichkeit, dass hochintelligente Menschen Gefahren und Risiken besser einschätzen können und deshalb konservatives politisches Gedankengut unterstützen. Zudem haben intelligente Menschen oft den Mut im Dissenz zu der Mehrheitsmeinung zu stehen, weil sie sich den Luxus des eigenständigen und kritischen Hinterfragens leisten. […]
      Weniger intelligente Menschen haben Angst als Populist oder Rechter sozial ausgegrenzt zu werden. Außerdem fällt es ihnen schwerer Manipulationen zu durchschauen. Sie vertrauen gerne scheinbaren Mehrheitsmeinung, die durch angebliche Autoritäten in Politik und in den Medien kolpotiert werden.

      Das klingt für mich so, als würdest Du Leute, die anderer Meinung sind als Du, für weniger intelligent halten. Wenn das der Fall ist, finde ich das schade, denn eine Diskussion auf Augenhöhe ist so nicht möglich.

      Und: Es gibt auch die Möglichkeit, dass das, was da “kolportiert” wird, und was Du als “Mainstream” bezeichnest, schlichtweg der Wahrheit näher kommt und deswegen auch von einer Mehrheit der Menschen akzeptiert wird. Wenn jemand meint, dass Bäume grün sind, wird er eben mehr Zustimmung finden, als wenn er behauptet, sie seien pink. Natürlich ist letzteres sehr mutig. Ich finde es ehrlich gesagt auch sehr mutig, den Klimawandel zu leugnen und einfach ein “weiter so” zu propagieren.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

    • Hallo Anna Müller, hallo Anne-Barbara Kern,

      die Positionen der AfD zum Klimawandel finde ich hier sehr gut diskutiert:
      https://www.klimafakten.de/meldung/was-sagt-die-afd-zum-klimawandel-was-sagen-andere-parteien-und-was-ist-der-stand-der

      Ich freue mich über faktenbezogene Diskussionen zu den Themen und besonders, wenn es möglich ist, sachliche Auseinandersetzungen mit angenehmem Umgangston zu führen. In dem Sinne – bitte weiter so!

      Beste Grüße
      Birgit

    • Liebe Birgit,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und den Link! Ich finde diese Seite sehr informativ und dass sie sich sachlich und ausgesprochen detailliert mit den Positionen der AFD auseinandersetzt.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Liebe Anne-Barbara,
    o ja, die Manipulationsmöglichkeiten durchs Internet sind noch lange nicht allen klar – und auch noch nicht ausgeschöpft! Und deswegen könnte eine etwas gewieftere Politik auch den Spieß umdrehen, denn wer sagt denn, daß nur zum Bösen manipuliert werden darf?
    In meinem Heimatort hängt ein selbstgesprühtes Schild unter der Afd-Werbung: “Nein danke! Das hatten wir schon”.
    Kürzlich brachte der Bayerische Rundfunk in seinem zweiten Programm ein Feature über Flüchtlinge – und zwar die aus dem Osten vertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg. Beim ersten Reinhören hätte man glauben können, es ginge um die aktuelle Situation, denn sie ist für die Betroffenen tatsächlich die gleiche. Gruselig zu hören – und augenöffnend.
    Ganz liebe Grüße…
    … und danke nochmal etwas nachträglich für das Coaching: die Wirkung hat ein bißchen gedauert, scheint sich jetzt aber zu zeigen…!

    • Liebe Susie,

      hey, schön, von Dir zu hören! :-) Danke Dir für das Teilen Deiner Gedanken und Dein nettes Feedback. Deine Idee, dass man mit den gleichen Mitteln auch in die richtige Richtung arbeiten sollte, gefällt mir! Denn all das sind einfach nur Werkzeuge – mit einem Hammer kann man sowohl Leuten den Kopf einschlagen als auch Nägel in die Wand bekommen… Und wenn die eine Seite solche Werkzeuge verwendet, sollte die andere das auch tun!

      Wenn Angst der Hintergrund ist, könnte man diesen Leuten über Facebook z.B. beruhigende Inhalte schicken, die gezielt auf sie zugeschnitten sind. Wie genau, dazu habe ich natürlich keinen Plan. Aber ich hatte gerade ein sehr interessantes Telefongespräch mit einer ehemaligen Klientin, die eine erfahrene Politikerin ist, die mir diese Angst-These aus ihrer Erfahrung heraus voll bestätigt hat. Sie meinte, dass diese Erkenntnis in der Politik inzwischen angekommen ist, dass eben nur noch nicht klar ist, wie man die entsprechenden Leute erreicht. Das klingt für mich vielversprechend und ich hoffe, dass die richtigen Ideen kommen werden…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  4. Hallo Anne Barbara,
    Da hast du ein sehr wichtiges Thema angeregt… so wichtig.
    Was können wir tun?
    Politisch kann ich nicht sagen welche Partei nun richtig oder falsch ist. Ich gehöre nicht zu den studierten Menschen und habe eine einfache Sicht.
    Solange der Geldwert in unserem System mehr Gewicht hat, als die lebendigen Wesen, Tiere, und die Erde, die für mich auch ein Wesen ist, wird der überwiegende Anteil an Verstand in diesem System nach mehr Geld und Macht, anstatt nach mehr Gesundheit und Harmonie streben.
    Folgendes klingt jetzt hoffnungslos und löst evtl.bei dem einzelnen Ängste aus, ist so aber nicht gemeint. Das ist meine Meinung.

    Unser System hat in globaler Hinsicht ausgedient.
    Das heißt, es war lange gut und richtig und hat uns zu dem jetzigen Stand an diese herausfordernden Grenzen in jederlei Hinsicht gebracht.

    Manchmal stelle ich mir das ganze System wie einen lebendigen atmenden Berg vor. Wir atmen seine Luft. Wir haben in schützenden Höhlen darin gewohnt, versorgten uns anfangs gegenseitig, bauten und konstruierten und gewöhnten uns mit dem technologischen Fortschritt und den wirtschaftlichen Annehmlichkeiten zunehmens daran, versorgt zu werden.
    Ich schreibe absichtlich in dieser Zeitform:
    Dieses führte dazu, dass wir uns füttern liesen. Mit Informationen, Ansichten, Nahrung usw.
    All dies diente dazu uns klein zu halten. Denn wer nach Macht strebt, hat Angst davor nicht geachtet zu werden, Angst vor dem Urteil und der Organisation der Masse.
    Angst davor dass auch sie ihre Macht gebrauchen, weshalb es sicherer ist sie klein, dumm und satt zu halten.
    Dieses immer schneller werdende Streben nach mehr von allem möglichen,v.a. materiell, diese Ängste vor Verlust in allen Schichten, auch in religiöser Hinsicht, formten die Schwingung, die Anspannung im System, der Atem des Berges.
    Es ist wie Gift. Schleichend.
    Der Berg droht einzustürzen.
    Was tun?
    Gegen das System kämpfen?
    Wenn wir das tun, geben wir dem Berg durch unsere Kraft nur noch mehr Anspannung. Es ist als würde man mit dem Fuß gegen den Berg treten und den Berg für Ungerechtigkeiten verantwortlich machen, die wir selbst zugelassen und genossen haben. Wir schaden uns selbst damit und drehen uns mit unserer eigentlich guten Absicht im Kreis. Unsere Füße sind vom Widerstand irgendwann gebrochen, die Kraft verbraucht…
    Der Berg mit Blut verschmiert. Das Blut wäscht der Regen ab. Unsere Narben bleiben.
    Neue Machthaber übernehmen den Berg.
    Wir können etwas anderes tun.
    Verlasst euch nicht auf andere.
    Verbannt Abwertungen, Schuldzuweisungen und Verurteilungen aus euren Gedanken und Handlungen. Springt zum Wohle eurer Liebsten und Kollegen, die doch auch irgendwo gar nicht so übel sind, dazu auch mal über euren persönlichen Schatten und zeigt dem Einzelnen Menschen wie schön und wervoll er eigentlich ist. Konzentriert euch auf die Talente der Menschen, die um euch sind, erkennt ihre Potentiale, redet von Herz zu Herz. Lasst Angriffe auf euch nicht zu. Diese Menschen wissen nicht wie schön sie hinter ihrem Schmerz eigentlich sind. Begegnet ihnen gelassen,stark und mit Mitgefühl.
    Ziel ist es den Berg zu verlassen und etwas neues zu erschaffen,erweitern, etwas dass alle verbindet.
    Wir können uns Alternativen überlegen. Denn wir sind das System. Wir sollten es in Betracht ziehen dass der Berg zu unseren Lebzeiten einstürzen kann. Unsere Vorfahren haben uns an diesen Punkt geführt. Wir sind die Anführer unserer Nachfahren.
    Wollen wir uns weiter von Geld, Macht, Ausbeutung, und von Menschen gemachten Ängsten lenken lassen oder erkennen wir, dass es effektiver ist, unser eigene Haltung zu ändern und Menschen in unserem Kreis in ihrer Einzigartigkeit und ihren Talenten zu stärken, welche in der Gemeinschaft und Zusammenarbeit erblühen und den Einzelnen reicher und erfüllter machen, als Geld das kann.
    Alle Lösungen sind bereits ge/erfunden. Wir sollten die Steine zusammentragen und Brücken bauen.
    Jeder kann es bewusst in seinem Kreis einfach in seinem Bereitsein mit seinen Talenten tun. Es ergeben sich Momente.
    Für uns. Für unsere Familie und Freunde, v.a. für unsere Kinder, für die Erde und alle Tiere die an ihrer Zahl mehr sind als die Menschen.
    Seid aktiv und habt keine Angst.
    Es ist eine Unfähigkeit, Nichtkenntnis seine wahre Schönheit im Ganzen zu sehen.
    Darum bedienen sich Menschen an Manipulationen und Lügen.
    Es ist genug von allem.
    Wir sind Menschen. Wir sind vielleicht unperfekt perfekt. Das ist unser Fingerabdruck. Hören wir auf zu sagen: Ich kann nichts ändern, ich bin wertlos, ich bin dumm… Streichen wir solche Abwertungen uns selbst oder anderen gegenüber.
    Du bist jetzt gerade genauso perfekt wie du bist.Das gilt auch für andere.
    Es ist alles erfüllt.
    Üben wir uns darin dem Leben zu vertrauen, dass so so alt vielfältig, und weise ist, dass es kein einzelner erfassen kann. Das Leben ist immer in der Erneuerung. Wir sind ein Teil. Lassen wir es zu. Es kommt von selbst durch uns.
    Atmen wir den Ballast aus, lassen die Bewertungen und Erwartungen an uns und andere los und lassen uns jedes Mal aufs Neue in diesen frei gewordenen Raum von unseren wahren, klaren Absichten inspirieren und freuen uns am individuellen kreieren dürfen
    Offene Arme, offene Herzen.
    Eine Kultur der tiefen Wertschätzung gegenüber allem Lebendigen.
    Es ist möglich,still in dieser Absicht zu sein und kreativ diese Wahrheiten zu leben.
    Es gibt keine ausschließliche Wahrheit, denn eine ausschließliche Wahrheit schließt sich selbst aus.
    Wir dürfen wählen und wahrhaft sein.
    Dies ist eine Haltung für die sich meines Erachtens jeder Atemzug lohnt.

    Ihr seid alle wertvoll.
    STILL SEIN.
    Alles Liebe
    Sabrina

    • Liebe Sabrina,

      danke Dir für Dein liebes Feedback und das Teilen Deiner Gedanken! Ich fühle eine große Energie, die von Deinen Worten ausgeht, eine Energie, die Aufbruch und Zusammenhalt ausstrahlt. Mir gefällt auch Dein Bild, nicht gegen den Berg zu kämpfen, weil wir uns damit nur selbst schaden. Mir fällt dazu gerade ein Spruch aus dem I Ging, einem alten chinesischen Weisheitsbuch, ein:

      Die beste Art, das Böse zu bekämpfen, ist energischer Fortschritt im Guten.

      In diesem Sinne herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  5. Hallo Birgit,
    vielen Dank für den link. Ich habe ihn mit Interesse gelesen. Einiges, was dort als Stand der Wissenschaft beschrieben wird, ist jedoch unter Wissenschaftlern sehr umstritten bzw. gilt mittlerweile als widerlegt und gerade der IPCC (Weltklimarat)lag in seinen Prognosen oft falsch, was “Insider” nicht verwundert, da dieser nicht unabhängig agiert sondern eine politische Agenda vertritt.Ich finde diesen Artikel hierzu sehr augenöffnend und aufschlussreich: https://bazonline.ch/wissen/natur/diese-forscher-haben-eine-politische-agenda/story/29438610 Zudem besteht das Redaktionsteam von Klimafakten, so wie ich das gesehen habe (Irrtum meinerseits möglich)nicht aus Naturwissenschaftlern. Ich halte die Quelle also nicht für kritisch genug … sie sind nicht vom Fach oder vertreten sogar andere Interessen …
    Liebe Grüße
    Anna

    • Liebe Anna,

      auch in diesem Post stört mich, dass Du nicht auf Augenhöhe argumentierst. Man muss kein Wissenschaftler sein, um wissenschaftliche Studien zu lesen und zu verstehen, sondern nur, um sie zu erstellen. Bitte halte Dich hier an die Regeln einer Diskussion auf Augenhöhe!

      Ich habe das von Dir verlinkte Interview mit Nils-Axel Mörner gelesen und zu seiner Person recherchiert. Auf Wikipedia findet man folgendes zu ihm:

      2018 wurde bekannt, dass Mörner mehrere vermeintlich peer-reviewte Paper in sog. Raubjournalen publizierte, die ein Peer-Review häufig nur vortäuschen. Die Arbeiten wurden von der CO2-Coalition finanziert, einer Klimaleugnerorganisation, die mit der Regierung Trump in Verbindung steht.

      Quelle: Art. Nils-Axel Mörner in: Wikipedia, abgelesen am 13.10.2018

      Wenn das stimmt, ist dieser Mann genau das, was Du an den Wissenschaftlern, die zu Schlüssen kommen, die von Deiner Meinung abweichen, kritisierst: ein Interessenvertreter, der sich von der CO2-Coalition finanzieren lässt.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  6. Liebe Anne-Barbara,

    als ich Deine Nachricht über diesen neuen Blogeintrag las war ich etwas irritiert und zugleich gespannt, was mich erwartet. Denn dem Thema fehlte mir in den Zeilen des Newsletters der Bezug zur HS und ich besuchte dann etwas später voller Erwartung diesen Artikel.
    Über die Arte-Sendung war ich oberflächlich informiert und wollte das gelegentlich ansehen. Deine knackige Zusammenfassung drängt mich nun, mir ein genaueres Bild zu machen. Wiedermal bin ich fasziniert, wie Du ein komplexes Thema schon “mundgerecht” zerlegen kannst. Das Thema selber ist mir wohlvertraut und ich stecke tief in der Materie. Aber gerade daher bin ich trotzdem immer wieder schockiert, wie hart die Realität dann doch aussieht.
    Siehe auch bspw. den etwas oberflächlichen aber krassen Spielfilm “The Cicle” oder dann besser “Snowden”.

    Weiter oben hat Sandy sehr pointiert kommentiert, ich möchte mich daher dem anschließen.

    Die Ausführungen von Anna und Deine Antworten machen diesen Artikel rund. Ich habe keine Nähe zu den genannten politischen Richtungen. Zur Aussage von Anna muß ich anmerken, daß zumindest der Ansatz einer industrieorientierten Umweltpolitik so abwegig nicht ist. Denn es gibt unzählige Bereiche, in denen wir mehr als klare Beweise über die Einflußnahme vorliegen haben (seinerzeit der Tabak, jetzt Nahrungsmittel in jedweder Form, Agrarchemie, die Deutsche Automobilbranche und nicht zu vergessen der Digitalisierungswahn oder die Mobilfunkindustrie und Social-Media …)
    Zweifelsohne ist es aber so, dass wir massiv und immer massiver in das System Erde eingreifen und es letztlich jedem EGAL sein muß, ob wir nur für den Plastik im Meer verantwortlich sind, die brennenden Urwälder oder auch das CO2 durch die ständig steigende Logistik und unseren ungebremsten Zwang nach noch mehr Luxus. Ob “das bisschen” CO2 nun etwas auswirkt oder nicht sollte keinen daran hindern, seine Verantwortung zu erkennen.

    Heute passend hier eine Ergänzung zu Deinem Artikel und zu der Arte-Doku:
    “Datenhandel: Du Bist Das Produkt” https://youtu.be/AGxh4h4A2tY knapp 17min, die keinen kalt lassen werden. Ich war platt, was auch ohne Smartphone und ohne Facebook an Daten von mir zu sehen waren. Und ich wünsche jedem gute Unterhaltung beim Lesen der eigenen Aufzeichnungen (und das was man bei Google sieht, ist nur ein Bruchteil und noch nicht mit anderen Daten verknüpft).

    Hier hinterlasse ich sehr gern meine Spur – öffentlich mit Realnamen.

    Herzliche Grüße,
    Henry

    • Lieber Henry,

      hey, schön, von Dir zu hören und danke Dir für Dein nettes Feedback und Deinen Kommentar! Zum Thema industrieorientierte Umweltpolitik: Natürlich gibt es seitens der Industrie immer massive Manipulationen, siehe z.B. die Zuckerindustrie, die führende Ernährungswissenschaftler kauften, um die Lüge in die Welt zu setzen, Fett sei Schuld am Anstieg der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nicht Zucker.

      Warum ich aber nicht glaube, dass in Bezug auf CO2 einheitlich in diese Richtung manipuliert wird, ist, dass es Wirtschaftszweige gibt, die davon profitieren würden, aber auch viele, denen dies schadet. Trump kündigte das CO2-Abkommen ja, um die US-Wirtschaft anzukurbeln! Und es gibt viele Hinweise darauf, dass die Desinformation, die es derzeit zum Thema Klima gibt, von der Erdöl-Industrie herkommt, die sich ähnlich verhält wie damals die Zucker-Industrie. Auf welcher Seite ein Interesse zur Manipulation besteht, liegt für mich offen auf der Hand.

      Nun, eigentlich habe ich einen Blog-Artikel zum Thema Angst, Manipulation, Big Data und Politik geschrieben, und diese Diskussion um den Klimawandel führt von meinem Thema weg. Ich werde deshalb aus dieser Diskussion aussteigen und mich wieder dem eigentlichen Thema zuwenden.

      Ich stimme Dir vollkommen zu, dass wir Menschen die Umwelt ganz allgemein zu viel belasten, und dass sich daran etwas ändern darf. Das wird sich dann ohnehin auch auf die CO2-Produktion auswirken. Von daher ist es relativ egal, ob das man Ganze nun an CO2 aufhängt oder nicht.

      Vielen Dank für den Link zum Datenhandel! Das sind Dinge, die eigentlich jeder, der im Netz unterwegs ist, wissen sollte. Wobei ich Handel und Wirtschaft gar nicht einmal so schlimm finde. Was mich wirklich gruselt, sind die in meinem Artikel beschriebenen Manipulationsmöglichkeiten, die in der Lage sind, die Demokratie auszuhebeln.

      Denn egal, ob man nun der Meinung ist, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt oder nicht, wichtig ist, dass wir uns auf demokratischem Wege einigen, was wir tun wollen, und nicht, dass irgendwelche Leute, die das Geld und das Know-How dazu haben, bestimmen, was geschieht.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  7. Liebe Sabrina,

    herzlichen Dank für Deine Zeilen. In vielem sprichst Du mir aus der Seele.
    Vor einigen Tagen habe ich ein sehr lesenswertes Büchlein gelesen und empfehle es Dir sehr gern. Es ist der Abdruck der “Zukunftsrede” von Roger Willemsen, seiner letzten Mitteilung an die Welt vor seinem viel zu frühen Tod.
    Mich hat es tief getroffen, davon eher zufällig und erst nun erfahren zu haben. Ein großartiger Mensch, der wie Du und ich das System der menschlichen Destruktivität nie verstehen konnte.
    Und es bewegt mich jeden Tag, warum es so schwer zu sein scheint für uns und unsere nachfolgenden Generationen in einen liebevollen und wertschätzend Umgang zu wachsen.
    Dear Future Generations (Deutsch)
    https://www.youtube.com/watch?v=uonyGMvSkxI

    Ich schließe mit den mir wichtigsten Worten von Roger. Wie auch Prince EA in der oben verlinkten Video-Botschaft kommt er zu der erschütternden Erkenntnis, daß unser Tun nur dem Selbstzweck dient. Was nicht bedenklich wäre, wenn es nicht derart zerstörerische Ausmaße hätte – im vollen Bewußtsein.

    I have a dream!
    Henry

    Wer Wir Waren

    Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden,
    voller Informationen, aber ohne Erkenntnis,
    randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung.
    Und so gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.

    • Danke Henry,
      Ein Funke macht keine Sonne.
      Es gibt keine Trennung.
      Wir sind durch das Leben selbst verbunden.
      Alles ist bereits jetzt mit vergänglichen Wahrheiten verschiedenster äußerer Perspektiven in Erfüllung erfüllt.
      Das Leben selbst erkennt die Vergänglichkeit der Dinge. Das Leben selbst erfährt sich unendlich darin.
      Das Leben ist das höhere Bewusstsein in uns.
      Die Brücke zwischen Angst und Vertrauen besteht aus Liebe.
      So mag es vielleicht sein:
      Sogesehen lohnt sich das versöhnliche Umarmen mehr als Diskusion um das vom Mensch geschaffene Recht.
      Wir sind aus einer Erde und geben unsere Körper zurück, wenn es an der Zeit ist.
      Wir sind aus einem Funken und wir kehren zu diesem zurück wenn es an der Zeit ist.
      Wir sind Brüder und Schwestern.
      Von Herzen
      Sabrina

  8. Ich bin gerade tief beeindruckt von der Komplexität der Diskussionen hier. Als HSP und medialer Mensch kann ich Anne-Barbara nur zustimmen: Angst ist der schlechteste Ratgeber, denn er macht uns einseitig und das ist dumm. Nur ein freier Geist ist in der Lage, sich mehrere Positionen anzuhören, seine eigenen Muster und Prägungen erkennen und dann, so gut es als Mensch eben geht, seine freie Entscheidung zu treffen.
    Das Problem heutzutage ist, dass wir so viele unterschiedliche, sich auch widersprechende, Informationen zur Verfügung haben. Sich da eine fundierte Meinung zu bilden ist gar nicht so einfach.
    Vor allem, da es keine Objektivität geben kann; das ist ja nun hinlänglich wissenschaftlich erwiesen: Wir sind alle Teilnehmer, keiner ist nur ein Zuschauer – denn auch die Art des Zuschauens beeinflusst dadurch das Geschehen. Also ist man wieder Teilnehmer.
    Und Angst ist ein schlechter Teilnehmer, da es uns auf nur eine Richtung fokussieren lässt.

    Die Angst mit Angst zu bekämpfen ist meiner Ansicht nach dumm, das hatten wir schon viele Jahrtausende – und wo sind wir gelandet?
    Die Angst zu erkennen ist weiser. Dann kann man sich kümmern und geht in die Eigenverantwortung und wird dadurch freier und kommt in seine eigene Kraft. Dann stahlt man seine Herzenskraft hinaus in die Welt und wird ein leuchtendes Beispiel, egal ob es auf der unbewussten oder bewussten Ebene erfahren wird.

    Und noch zum Klimathema: Alle ca. 10.000 Jahre wandelt sich das Erdenklima. Dieser Wandel ist natürlich. Das, was jetzt passiert, wird durch die Menschen nur verschärft. Es ist also durchaus sinnvoll, achtsam mit der Erde umzugehen. Dem Planeten ist es egal, ob wir da sind oder nicht. Gaia wird weiter existieren, bis auch ihr Leben zu Ende geht. Aber uns als Menschen sollte es nicht egal sein – also ist ein vernünftiges Umgehen mit den Ressourcen schlichtweg überlebenswichtig. Wer das nicht sieht und weiterhin meint, dass Geld und Macht wichtiger sind – okay. In den nächsten 20-40 Jahren werden wir die Rechnung präsentiert bekommen haben. Ob wir sie dann bezahlen können…?

    Und bis dahin werden Millionen Menschen leiden und sterben. Und irgendwann auch wir in Europa und in den reichen Ländern. Warum denken wir nur immer, wir seien davon nicht betroffen?

    • Liebe Stephanie,

      danke Dir für Dein nettes Feedback und das Teilen Deiner Gedanken! Du hast noch einmal einige wichtige Aspekte genauer in den Fokus gerückt, wie ich finde.

      Und jeder darf ja seine/ihre Meinung haben – wichtig ist, dass wir uns auf demokratischem Wege darüber einigen, was wir tun wollen, und verhindern, dass irgendwelche Leute, die das Geld und das Know-How dazu haben, bestimmen, was geschieht. Darauf zielt mein Blog-Artikel, dass wir uns bewusst werden, welche Manipulationsmöglichkeiten heute bestehen, und dass wir darauf Acht geben, unsere Demokratie zu erhalten.

      Dazu kann jede/r einzelne beitragen, z.B. indem man sich seine Ängste bewusst macht und wichtige Entscheidungen mit kühlem Kopf trifft und indem man Facebook entweder meidet oder sehr bewusst auf Manipulationsversuche dort achtet.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  9. Hallo Anna-Barbara,

    ich finde es sehr mutig von dir, das Thema Politik hier aufzugreifen.

    Auch sehr interessant finde ich deinen Ansatz, politische Meinungen auf neuro-biologische Vorgänge zurück zu führen. Die Meinung, dass Angst lähmt und daher ein schlechter Berater bei komplexen Zusammenhängen ist, teile ich mit dir.
    Angst kostet uns viel Energie, besonders als hochsensible Menschen und reduziert unsere bewussten Handlungsalternativen.

    Du schreibst in diesem Zusammenhang auch: “Auch die Wahrscheinlichkeit, Ängste zu entwickeln, ist bei uns erhöht.”

    Ist das deine Wahrnehmung oder stützt du das auf bestimmte Erkenntnisse?

    liebe Grüße

    • Lieber Jean-Christoph,

      danke Dir für Dein nettes Feedback! Es hat mich wirklich einiges an Mut gekostet, diesen Artikel zu veröffentlichen… ;-) Aber ich bin jetzt froh darüber, dass ich es getan habe!

      Zu Deiner Frage: Angst ist eine typische Stressreaktion, die bei jedem Menschen aufkommt, wenn ein bestimmtes, individuell verschiedenes Stresslevel überschritten wird. Und dieses Level liegt bei uns Hochsensiblen aufgrund unserer erniedrigten Reizschwelle einfach niedriger. Dieses Mehr an Information, das wir aufnehmen, hat den Vorteil, dass wir auch mehr wissen, aber es hat eben den Nachteil, dass es auch leichter zu viel wird und Stress und Ängste aufkommen können. Deswegen ist es wichtig, dass wir gut für uns sorgen. Wie, zeige ich in meinem gratis Online-Kurs, den Du hier findest:

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      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  10. Liebe Anne-Barbara, lieber Christoph,

    ist es wirklich so, daß wegen der niederen Reizschwelle auch unser Angst-Level niedriger sein muß oder sollte?
    Als Gegensteuerung bzw. Regulierung biete ich die bei HSP vorhandene grundsätzlich höhere Vertrauensbasis – zuweilen auch als Naivität bezeichnet oder auch überführbar. Auch sehe ich durch das komplexere Durchdenken und/oder Hinterfragen eine höhere Vakanz für ein nicht vorschnelles Abdriften in den Angstmodus, sondern die Wahrscheinlichkeit, sich in einem solventen Modus zu begeben.

    Zumindest für mich darf ich so schreiben und wollte dies zur Ergänzung anbringen.

    Was ich teile ist der Gedanke, daß wir HSP uns von den vielfältigsten Themen eher ansprechen lassen und dann – wegen der Quantität – auch ein erhöhtes Angstlevel aus der Summe der Gebiete gegeben ist.

    Herzliche Grüße
    Henry

    • Lieber Henry,

      danke Dir für Deine ergänzenden Gedanken! Dies trifft sicher zu, wenn ein hochsensibler Mensch über eine gut integrierte Gehirnfunktion verfügt, d.h. die Top-Down-Impulse und die Bottom-Up-Impulse sind im Gleichgewicht. Dann hat man nämlich beides im Bewusstsein und kann entscheiden, welchem Impuls man folgt.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  11. Hallo Anne-Barbara,

    danke für dein Artikel. Den fand ich sehr interessant. Ich habe eben auch dieses Video gesehen, was auch um das Thema politische Meinungen geht, aber in eine neurobiologische Ebene:
    https://www.youtube.com/watch?v=KjjME3oYbps
    Da wird auch erklärt dass bei Angst, die Leute konservativer werden, unter anderem.

    Viele Grüße,
    Judith

    • Liebe Judith,

      danke Dir für Dein nettes Feedback und das sehr interessante Video! Es ist also tatsächlich so, dass bei Konservativen die Amygdala aktiver ist. Die Amygdala regelt die Entstehung von Angstgefühlen. Das ist wirklich eine Bestätigung für meine These!

      Ich fand die Darstellung in dem Video auch sehr witzig, dass sich Liberale und Konservative gegenseitig für verrückt halten, weil die Weltsicht so unterschiedlich ist. Bei Liberalen ist laut Video ein Gehirnteil aktiver, der für Empathie und Mitfühlen verantwortlich ist. Und das vermittelt dann so unterschiedliche Erfahrungen von der Welt, dass man sich kaum noch verstehen kann!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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