Die Benson-Meditation – weltanschaulich frei meditieren

Für Hochsensible sind regelmäßige Entspannungspausen enorm wichtig, denn unser Gehirn bildet mehr Botenstoffe. Mehr Botenstoffe führen dann wieder zu mehr Gedanken, mehr Gedanken zu mehr Gefühlen und das alles wiederum macht, dass noch mehr Botenstoffe gebildet werden. Schließlich kommt es zum viel gefürchteten Hirnrasen, über das ich bereits einen Blog-Artikel verfasst habe, und das es fast unmöglich macht, sich zu regenerieren. Meditation ist eine gute Möglichkeit, um aus diesem Teufelskreis auszusteigen. Doch leider wurde sie ursprünglich nicht als reine Entspannungstechnik konzipiert, sondern hat einen weltanschaulich-religiösen Hintergrund. Das wird von vielen Hochsensiblen, die Meditation praktizieren, unterschätzt. Man denkt leicht, dass sie einem doch gut tut. Doch man nimmt dabei unterschwellig Einflüsse auf, die schädlich sein können. Gerade Hochsensible mit ihrer

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Die Prana-Atmung – Entspannung und Energie in 5 Minuten

Die Reizschwelle hochsensibler Menschen liegt im Vergleich zu den normal Veranlagten niedriger. Wir nehmen mehr Eindrücke auf und brauchen entsprechend mehr Zeit und Energie, um diese Reize zu verarbeiten. Da aber unser Umfeld auf die Bedürfnisse der Bevölkerungsmehrheit abgestimmt ist, herrscht dort ein für uns chronisch zu hohes Reizniveau. Aus diesem Grund sind hochsensible Menschen viel schneller gestresst. Normal Veranlagte wären dies auch, wenn sie sich ständig in einer Umgebung bewegen müssten, die für sie überstimulierend ist. Aus diesem Grund sind für hochsensible Menschen regelmäßige Pausen wichtig. Ideal sind vier kleine fünfminütige und eine große Pause von etwa 20 Minuten pro Tag. Um diese Pausen wirklich effizient zu nutzen, sind Entspannungstechniken von Bedeutung, denn eine Pause, in der ich mir alles durchdenke, was die letzten zehn Jahre passiert ist, was passieren könnte und wie ich das löse, ist keine Pause. (Mehr

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Entspannung in Zuversicht: tiefe Erholung in 5 Minuten

Buddha mit Katze

Hochsensible Menschen haben ein sehr aktives Gehirn. Das führt einerseits dazu, dass wir vorausschauender sind und Dinge gründlicher durchdenken. In vieler Hinsicht erbringen wir dadurch überdurchschnittliche Leistungen. Aber andererseits läuft unser Gehirn dadurch ständig an der Grenze seiner Kapazitäten. Um uns langfristig wohl fühlen zu können, benötigen wir regelmäßige Pausen, in denen wir für Entspannung sorgen müssen. Wenn wir in einer solchen Entspannungspause unser Hirnrasen weiterlaufen lassen, d.h. wir denken z.B. über alles nach, was in den vergangenen zehn Jahren passiert ist, was wir heute tun müssten und was alles noch geschehen könnte, erholen wir uns dabei natürlich nicht. Die Pause ist sinnlos vertan, und das ewige Sorgen hat uns sogar nur noch mehr Kraft geraubt. Was wir also benötigen, sind Entspannungsübungen, die uns schnell und effektiv

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Entspannung und Selbstliebe: die Metta-Meditation

Buddhakopf

Vor einigen Wochen habe ich in meinem Artikel Hochsensibilität, Selbstliebe und Energie darüber geschrieben, wie elementar wichtig Selbstliebe nicht nur für, aber gerade für hochsensible Menschen ist. Dort habe ich auch schon einige Übungen vorgestellt, die hilfreich sind, um in die Selbstliebe zu finden, dadurch besser zu sich selbst zu kommen und mehr Energie mobilisieren zu können. Diese Zusammenhänge sind keineswegs Entdeckungen der Neuzeit, sondern werden bereits seit Urzeiten überliefert. In der buddhistischen Tradition gibt es z.B. die Metta-Meditation, die sich komplett dem Thema Selbstliebe widmet. Es handelt sich dabei um eine Methode, mit deren Hilfe man sich entspannen und dabei gleichzeitig eine höhere Akzeptanz für sich selbst und für alle Menschen entwickeln kann. Da ich mit der Metta-Meditation in meinen Coachings gute Erfahrungen gemacht habe

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Open Focus – Entspannung in der Erfahrung des Raums

Entspannungstechniken sind für hochsensible Menschen so wichtig, weil wir aufgrund unserer erniedrigten Reizschwelle viel mehr Informationen aufnehmen als das beim Bevölkerungsdurchschnitt der Fall ist. Das bedeutet für unser Gehirn Stress – denn es muss all diese Informationen verarbeiten. Stress abzubauen bedeutet für Hochsensible das A und O des Wohlbefindens. Heute möchte ich meine Lieblings-Entspannung vorstellen – Open Focus. Diese Methode stammt aus dem Biofeedback. Der Neurowissenschaftler Les Fehmi hat mittels des Messens der Gehirnströme herausgefunden, wie man schnellst- und bestmöglich entspannt. Seine Methode ist aufgrund seiner wissenschaftlichen Forschung besonders gehirngerecht und weltanschaulich vollkommen frei. Er hat herausgefunden, dass wir in unserer westlichen Kultur beinahe ausschließlich auf eine Form der Wahrnehmung konditioniert

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Die Herzatmung – mit Liebe entspannen

Herz am Himmel

Heute möchte ich in meiner Artikelserie Entspannungstechniken die Herzatmung vorstellen, die aus der medizinischen Forschung stammt und einen physiologischen Ansatz verfolgt. Mit Hilfe von Computerprogrammen ist es in den letzten Jahren gelungen, zwei charakteristische Muster unserer Herzschlagsschwankungen zu beschreiben: Chaos und Kohärenz. Die Frequenz unseres Herzschlags ändert sich ständig, damit wir uns sich ändernden äußeren und inneren Umständen anpassen können. Diese Schwankungen der Herzfrequenz verlaufen bei Gefühlen wie Wohlbefinden, Mitgefühl und Dankbarkeit gleichmäßig, d.h. kohärent, während sie bei Stresszuständen, Angstgefühlen, Depressionen oder Zorn ungleichmäßig und chaotisch werden. Kohärenz bewirkt also, dass sich die Herzfrequenz besser an die Gegebenheiten anpassen kann. Man kann sich das wie beim Autofahren vorstellen: Wenn ich beschleunige und dabei

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Der Bodyscan – Entspannen und Grenzen finden

Bodyscan für Hochsensible

Wie wichtig Entspannungstechniken für hochsensible Menschen sind, habe ich in Kannst du abschalten? Teste dein Regenerationsvermögen beschrieben. Heute wird es Zeit, dass ich nach der Meditation für Hochsensible die zweite Entspannungstechnik hier vorstelle, den Bodyscan. Dabei handelt es sich um eine Achtsamkeitsübung aus dem Buddhismus, genauer gesagt dem Vipassana. Vipassana-Praxis heißt, die Aufmerksamkeit auf den Körper zu richten. Dabei werden Körperempfindungen einfach nur wahrgenommen und registriert, ohne dass man sie in irgendeiner Form beurteilt oder gar Einfluss darauf nimmt. Dafür gibt es eine große Bandbreite an Übungen. Grundsätzlich ist Vipassana weltanschaulich frei und an keine Religionszugehörigkeit gebunden. Übungen wie der Bodyscan

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Meditation für Hochsensible

meditierender Buddha

Ich habe ja in meinem Artikel Kannst Du abschalten? Teste Dein Regenerationsvermögen bereits angekündigt, dass ich hier gelegentlich Entspannungstechniken vorstellen möchte. Meiner Meinung nach ist es für hochsensible Menschen sehr wichtig, solche Techniken zu kennen. Aufgrund unserer erniedrigten Reizschwelle bringt uns schon ein ganz normales Umfeld an die Grenze der Reizüberflutung. Reizüberflutung ist jedoch nichts anderes als Stress, den jeder Mensch bekommt, wenn er mit einem Zuviel an Reizen konfrontiert wird. Diesen Stress kann man mit Entspannungstechniken abbauen. Das Angebot ist groß. Doch wie funktionieren diese Techniken, welche Vor- und Nachteile haben sie und welche ist für wen geeignet? Dabei möchte ich helfen. Ich beginne meine Artikelserie mit der Meditation, der wohl ältesten und traditionsreichsten aller Entspannungstechniken. Sie wird seit Jahrtausenden im Buddhismus und Hinduismus praktiziert, hat aber auch christliche Wurzeln, besonders in den mystischen Traditionen. Ich bin bereits als Kind damit in Berührung gekommen und habe gute Erfahrungen damit gemacht:

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Kannst Du abschalten? Teste Dein Regenerationsvermögen!

schwarzer Kater räkelt sich auf Bank

Eine für mich wichtige Erfahrung musste ich in den letzten Jahren immer wieder machen: Wirklich entspannen und regenerieren klappt nur, wenn ich absolut nichts tue. Es hilft nichts, statt zu arbeiten im Internet zu surfen, mit Freunden zu sprechen oder irgendetwas anderes zu tun; selbst wenn man die Augen schließt, erholt man sich kein bisschen, wenn dabei das Gedankenkarussell weiterläuft. Die gute Nachricht ist aber: Wenn man es schafft, sich in einen Zustand zu versetzen, in dem man wirklich absolut gar nichts denkt, regeneriert sich das Gehirn in wenigen Minuten. Dieses totale Abschalten ist nicht immer einfach, lässt sich aber mit Hilfe von Entspannungstechniken erlernen und trainieren. Wie es um Dein Regenerationsvermögen bestellt ist, kannst Du in einem kleinen Experiment überprüfen:

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hochsensibel sein