StartseiteGesundheitCorona – Covid-19 differenziert betrachtet    

Kommentare

Corona – Covid-19 differenziert betrachtet — 21 Kommentare

    • Danke Dir, lieber Thomas, das freut mich! :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  1. Liebe Barbara,
    vielen Dank für diesen sachlich informativen Artikel, der manches wieder ins rechte Lot rückt – weder Panikmache, noch Verherrlichung, und bei allem Ernst der Lage auch Hoffnung, dass wir diese Krise überstehen werden.

    Liebe Grüße
    Petra

    • Liebe Petra,

      danke Dir für Dein nettes Feedback, das mich sehr freut! :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Sehr geehrte Frau Kern!

    Wenn dieses Strategiepapier wirklich “echt” sein sollte, dann zweifel ich jetzt noch mehr an den Fähigkeiten unserer Politiker. Es liest sich an vielen Stellen derartig plump, dass einem die Haare zu Berge stehen. Wenn man wirklich mit den Gaben von HSP`s gesegnet ist, dann kommt einem HSP an vielen Stellen zumindest ein sehr ungutes Gefühl hoch, wenn uns diverse Aussagen und Statistiken von höchster Stelle präsentiert werden.
    Um es auf den Punkt zu bringen: Ihr Beitrag klingt für mich alles andere als gut recherchiert.
    LG Günter

    • Lieber Günter,

      ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was Du meinst – die Maßnahmen im Strategiepapier wurden ja genau in der Form umgesetzt und haben die prognostizierte Wirkung gezeigt. Was soll daran schlecht sein?

      Und was meinst Du mit schlecht recherchiert? Hast Du irgendwelche Belege für Deine Meinung oder ist das nur so ein Gefühl von Dir? Solltest Du Belege haben, bitte poste sie unbedingt, denn mir ist es wichtig, hier bestmöglich zu informieren und ich bin immer für Anregungen offen.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

    • Hallo Günter,

      ich habe jetzt noch einmal gründlich wegen der Echtheit des Strategiepapiers recherchiert. “Frag-den-Staat”, wo das Dokument veröffentlicht wurde, ist eine Organisation, die gerichtlich durchgesetzt hat, dass der Staat Bürgern Fragen beanworten muss. Sie haben eine bestimmte Email-Adresse eingerichtet, über die man Fragen stellen kann. Die Antworten werden dann automatisiert veröffentlicht. Mehr dazu hier:

      FragDenStaat-Wikipedia

      Von daher ist davon auszugehen, dass das Dokument echt ist, weil es sich um eine seriöse Quelle handelt.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Vielen Dank, liebe Anne-Barbara, für Deinen Bericht.
    Ohne Pathos, sachlich und ganz so, wie ich den momentanen
    Zustand auch sehe.

    Liebe Grüße
    Ulrike

    • Liebe Ulrike,

      danke Dir für Dein nettes Feedback, freut mich, das wir da auf einer Wellenlänge sind! :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  4. Danke! Find ich hilfreich.

    Der Mythos 2 hat mich erstaunt. Ich habe die Aussage, ’70-80% der Menschen müssen sich anstecken, für eine Herdenimmunität’ immer so verstanden, dass das der natürliche Weg eines Virus ist, auf den wir keinen Einfluß haben, außér die Verzögerung. Nun lese ich bei dir, dass es doch möglich ist, den Weg eines Virus zu beenden, durch diese Maßnahmen.
    Steht das so in diesem Strategiepapier?

    Viele Grüße
    Anja

    • Liebe Anja,

      bitte, immer gern! :-) Ja, das habe ich so aus dem Strategiepapier zitiert. Inzwischen gibt es aber schon wieder neue Informationen, nämlich erste Ergebnisse aus der Heinsberg-Studie. Dort heißt es, dass 15% der Heinsberger das Virus hatten und inzwischen immun sind, sodass der Prozess zum Erreichen einer Herdenimmunität eingeleitet ist. Durch die Hygienemaßnahmen kann erreicht werden, dass die Viruskonzentration so gering ist, dass alle, die sich dann infizieren, einen milden Verlauf haben werden. Das würde dann heißen, dass tatsächlich 70-80% sich infizieren müssen, aber unter diesen Umständen eben mit niedrigen Viruskonzentrationen. Es ist also wohl eine Mischung aus Verzögern und abmildern.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

    • Bitte, gern, habe es auch schon im Blog-Artikel korrigiert! :-) LG, AB

  5. Gratulation, liebe Anne-Barbara, und sehr herzlichen Dank für Deine klaren Worte! Ich kann Deinen Standpunkt nur teilen. Vielleicht, weil (auch) ich mich traue, eigenständig zu denken? ;-) Es ist sehr wichtig, dass Menschen wie Du (nicht nur) in dieser Zeit solche Gedanken äußern und verbreiten. Danke. Und es ist sehr wohltuend zu sehen, dass man nicht allein ist. Lieber Gruß an alle! :-) x
    Herzlich, Carmen

    • Liebe Carmen,

      danke Dir für Dein nettes und bestärkendes Feedback, das mich sehr freut!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  6. Kurze Antwort auf die Rückfrage zu meinem Kommentar:
    Ich beschäftige mich schon seit Mitte Januar aus beruflichen Gründen mit dem C-Thema, zunächst ausschließlich auf den Seiten vom RKI. Schon nach einer Woche kamen mir die dort getätigten Aussagen sehr merkwürdig vor und bin angefangen selber zu recherchieren. Jeder der einigermaßen in der Schule aufgepasst hat, wird dann schnell feststellen können, das es an Wiedersprüchen geradezu hagelt. Mag jeder seine Schlüsse daraus ziehen wie er es für richtig und wahr hält. Ich jedenfalls bin der Ansicht das hier die Menschen derartig fahrlässig in Angst und Panik versetzt werden, dass alleine diese Vorgehensweise schon deutlich mehr Schaden anrichtet als der Virus. Das hier zitierte Strategiepapier belegt die “Schockstrategie” ja nochmals deutlich. Auf irgendwelche Annahmen und Hochrechnungen basierende Zahlen ( die in keinster Weise mit der Realität übereinstimmen ) dann derartige Maßnahmen zu beschließen, darf zumindest mal in Frage gestellt werden. Aber auch das steht ja in dem besagtem Papier: Zweifel an dem ganzen Vorgehen werden erwartet, sollen aber gezielt torpediert werden.
    LG Günter

    • Lieber Günter,

      danke Dir, dass Du das noch einmal genauer ausgeführt hast. Ich finde Deine Sicht interessant. Hast Du noch ein paar aussagekräftige Links, damit ich das für mich nachvollziehen kann?

      Zur Ergnzung:Die Quelle FragDenStaat für das Stratgeipapier ist seriös (oben bin ich schon genauer darauf eingegangen).

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  7. Liebe Anne-Barbara,
    ich habe alles gelesen.
    Ich beschäftige mich auf verschiedenen Ebenen mit dem Thema, ua. auch durch private Chännelings.
    Jeder hat seine persönliche Sicht auf eine Information und damit auch eine persönliche Wertung. Die Kunst eines jeden Menschen ist, für sich selbst aus den ganzen Informationen die herauszufiltern, dass er im Alltag handlungsfähig bleibt.

    In diesem Zusammenhang stimme ich Günther zu seinen Aussagen zu.

    Ich gebe hier mal ein paar Aussagen, die ich eben gelesen habe:
    ( auf dem Telegram Kanal von Eva Herrmann)

    Liebe Alle,

    Sie haben es sicher mitbekommen: Das RKI ist aktuell mit der Message in den Medien unterwegs, dass aktuell die Reproduktionszahl R wieder steigen würde, was laut RKI an den bundesweiten Lockerungsmaßnahmen liegen würde (z.B.: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-ansteckungsrate-robert-koch-institut-schaetzt-reproduktionszahl-r-auf-1-1-a-3f4ea31d-8731-4247-9612-54be077fc78d).
    Das ist – man muss es in meinen Augen so sagen – eine unfassbare Irreführung des Bürgers.

    Am 6. Mai wurden vom RKI ja die Richtlinien geändert, wer getestet werden soll. Von da an werden alle Personen mit respiratorischen Symptomen jeder Schwere getestet
    (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_Tab.html),unabhängig davon, ob es irgendwelche zusätzlichen Risikofaktoren gibt (letzteres ist die Änderung, vorher musste eine Person zusätzlich zu Symptomen Risikofaktoren aufweisen). Zudem wird inzwischen zunehmend in der Breite völlig unabhängig von Symptomen getestet, wie die Medienberichte zu Testungen im Bereich des Fußballs (https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/dfl-zehn-corona-infektionen-profifussball-100.html) und im Bereich der Schlachthöfe zeigen – hier lässt beispielsweise Schleswig-Holstein die Belegschaften aller großen Betriebe im Land testen (https://www.agrarheute.com/tier/corona-ausbruch-weiteren-schlachthoefen-mehr-kontrollen-tests-568339).

    Durch die damit verbundene deutliche Ausweitung der Tests – in den Wochen davor wurden ja bis zu 60% der vorhandenen Testkapazitäten nicht genutzt (https://www.swr.de/swraktuell/ungenutzte-testkapazitaeten-so-bleiben-viele-infizierte-unerkannt-100.html) – werden natürlich deutlich mehr Infektionen entdeckt. Deswegen haben sich aber nicht mehr Personen als vorher angesteckt, sondern die erhöhte absolute Anzahl an gefundenen Infektionen spiegelt nur die Ausweitung der Tests wider.

    Deswegen ist es absolut irreführend, wenn das RKI hier von einem „gestiegenen R“ spricht. In Wirklichkeit spiegelt das gestiegene R nur die Ausweitung der Tests wieder.

    Frappierender Weise ist das dem RKI durchaus bewusst. So schreiben die Autoren des Fachartikels zum Nowcasting-Modell vom RKI, auf dem die Schätzung des R beruht, in ihrem Fachartikel im Epidemiologischen Bulletin (https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/6650/17_2020_2.Artikel.pdf?sequence=1&isAllowed=y):

    „Ein weiterer Aspekt ist aber auch, dass in Deutschland die Testkapazitäten deutlich er­höht worden sind und durch stärkeres Testen ein insgesamt größerer Teil der Infektionen sichtbar wird. Dieser strukturelle Effekt und der dadurch be­dingte Anstieg der Meldezahlen, kann dazu führen, dass der aktuelle R-Wert das reale Geschehen etwas überschätzt.“ (Das Wort „etwas“ ist hier allerdings etwas untertrieben!).

    Es ist ein echter Skandal, dass das RKI nach wie vor bei der Schätzung der Reproduktionszahl R den Faktor der Testanzahl nicht berücksichtigt. Denn dann würde man nicht nur sehen, dass das R in Wirklichkeit im März kaum gestiegen ist, sondern auch, dass das R aktuell in Wirklichkeit weiter sinkt.

    Meiner Meinung nach müsste man diese Punkte so breit wie möglich und sobald wie möglich in die Öffentlichkeit tragen. Deswegen wäre meine Bitte an Sie, dass Sie all Ihre Kontakte nutzen, um das in den Medien richtigzustellen. Ich habe bereits all meinen Medienkontakten entsprechend geschrieben.
    Herzliche Grüße
    Christof Kuhbandner

    Prof. Christof Kuhbandner, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie VI. der Uni Regensburg,

    Liebe Alle,

    Sie haben es sicher mitbekommen: Das RKI ist aktuell mit der Message in den Medien unterwegs, dass aktuell die Reproduktionszahl R wieder steigen würde, was laut RKI an den bundesweiten Lockerungsmaßnahmen liegen würde (z.B.: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-ansteckungsrate-robert-koch-institut-schaetzt-reproduktionszahl-r-auf-1-1-a-3f4ea31d-8731-4247-9612-54be077fc78d).
    Das ist – man muss es in meinen Augen so sagen – eine unfassbare Irreführung des Bürgers.

    Am 6. Mai wurden vom RKI ja die Richtlinien geändert, wer getestet werden soll. Von da an werden alle Personen mit respiratorischen Symptomen jeder Schwere getestet
    (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_Tab.html),unabhängig davon, ob es irgendwelche zusätzlichen Risikofaktoren gibt (letzteres ist die Änderung, vorher musste eine Person zusätzlich zu Symptomen Risikofaktoren aufweisen). Zudem wird inzwischen zunehmend in der Breite völlig unabhängig von Symptomen getestet, wie die Medienberichte zu Testungen im Bereich des Fußballs (https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/dfl-zehn-corona-infektionen-profifussball-100.html) und im Bereich der Schlachthöfe zeigen – hier lässt beispielsweise Schleswig-Holstein die Belegschaften aller großen Betriebe im Land testen (https://www.agrarheute.com/tier/corona-ausbruch-weiteren-schlachthoefen-mehr-kontrollen-tests-568339).

    Durch die damit verbundene deutliche Ausweitung der Tests – in den Wochen davor wurden ja bis zu 60% der vorhandenen Testkapazitäten nicht genutzt (https://www.swr.de/swraktuell/ungenutzte-testkapazitaeten-so-bleiben-viele-infizierte-unerkannt-100.html) – werden natürlich deutlich mehr Infektionen entdeckt. Deswegen haben sich aber nicht mehr Personen als vorher angesteckt, sondern die erhöhte absolute Anzahl an gefundenen Infektionen spiegelt nur die Ausweitung der Tests wider.

    Deswegen ist es absolut irreführend, wenn das RKI hier von einem „gestiegenen R“ spricht. In Wirklichkeit spiegelt das gestiegene R nur die Ausweitung der Tests wieder.

    Frappierender Weise ist das dem RKI durchaus bewusst. So schreiben die Autoren des Fachartikels zum Nowcasting-Modell vom RKI, auf dem die Schätzung des R beruht, in ihrem Fachartikel im Epidemiologischen Bulletin (https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/6650/17_2020_2.Artikel.pdf?sequence=1&isAllowed=y):

    „Ein weiterer Aspekt ist aber auch, dass in Deutschland die Testkapazitäten deutlich er­höht worden sind und durch stärkeres Testen ein insgesamt größerer Teil der Infektionen sichtbar wird. Dieser strukturelle Effekt und der dadurch be­dingte Anstieg der Meldezahlen, kann dazu führen, dass der aktuelle R-Wert das reale Geschehen etwas überschätzt.“ (Das Wort „etwas“ ist hier allerdings etwas untertrieben!).

    Es ist ein echter Skandal, dass das RKI nach wie vor bei der Schätzung der Reproduktionszahl R den Faktor der Testanzahl nicht berücksichtigt. Denn dann würde man nicht nur sehen, dass das R in Wirklichkeit im März kaum gestiegen ist, sondern auch, dass das R aktuell in Wirklichkeit weiter sinkt.

    Meiner Meinung nach müsste man diese Punkte so breit wie möglich und sobald wie möglich in die Öffentlichkeit tragen. Deswegen wäre meine Bitte an Sie, dass Sie all Ihre Kontakte nutzen, um das in den Medien richtigzustellen. Ich habe bereits all meinen Medienkontakten entsprechend geschrieben.
    Herzliche Grüße
    Christof Kuhbandner

    Und dann noch ein Video, wo Eva Herrmann einen kurzen Auszug von einem Gespräch, das ein Autor mit Dr. Klinghardt in den USA geführt hat.

    https://youtu.be/JR5Otxb0A9k

    Das mögen manche als V…theori betrachten, für mich ist es das nicht.

    • Lieber Hans,

      danke Dir für diese ausführlichen Infos! Wir haben uns gestern auch über das RKI aufgeregt. Denn die Infektionszahlen sinken, und dann kann es rein rechnerisch einfach nicht sein, dass die Reproduktionszahl steigt. Im Bericht aus Berlin im ZDF gestern wurde das RKI auch von allen möglichen Wissenschaftlern scharf kritisiert, die ähnliches monierten wie das, was Du schreibst. Meiner Meinung nach missbraucht das RKI gerade die Zahlen, um Politik zu machen. Aber ich denke, das liegt offen und wird öffentlich diskutiert, sodass sie damit nicht durchkommen werden.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

      Nachtrag vom 13.5.: Das RKI hat gestern auf die Kritik reagiert – Sie berechnen jetzt einen “geglätteten R-Wert”, bei dem die Reproduktionszahl über mehrere Tage gemittelt wird, und haben zugegeben, dass dieser in den letzten 7 Tagen niemals über 1 lag. Außerdem meinten sie, dass noch andere Faktoren entscheidend seien und dass sich die Lage auf einem Plateau stabilisiert hätte. Die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, sei im Vergleich zu vor dem Shutdown stark gesunken. Mehr dazu hier:

      https://www.welt.de/vermischtes/article207913961/Corona-Zahlen-zu-ungenau-jetzt-fuehrt-das-RKI-einen-neuen-R-Wert-ein.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.