OPC stÀrken hochsensible Nerven

Hochsensible Menschen weisen aufgrund einer genetischen Disposition eine erhöhte HirnaktivitĂ€t auf, wĂ€hrend die Energieversorgung der Nervenzellen genau gleich wie bei allen anderen auch ist. HochsensibilitĂ€t ist deshalb kein psychisches, sondern ein handfest physisches PhĂ€nomen. Das Gute daran ist, dass wir aufgrund dieser erhöhten Hirnleistung mehr Infos haben und diese tiefgehender verarbeiten können. Unsere Schwachstelle ist jedoch, dass uns dafĂŒr nicht mehr Energie zur VerfĂŒgung steht, so dass die Energieversorgung leichter abreißt als dies bei der Bevölkerungsmehrheit der Fall ist. Deswegen sollten wir unser Nervensystem an dieser Stelle stĂ€rken. Weil OPC, ein Naturstoff, der in zahlreichen Nahrungsmitteln und HeilkrĂ€utern vorkommt, die Konzentration steigert und die Durchblutung fördert, ist es fĂŒr Hochsensible eine interessante NahrungsergĂ€nzung. In meinem Artikel NahrungsergĂ€nzung fĂŒr hochsensible Nerven (Teil 2) habe ich OPC bereits erwĂ€hnt. Doch inzwischen habe ich noch einiges mehr an Erfahrung damit gesammelt, so dass ich diesem wahren Wundermittel heute einen ganzen Blog-Artikel widmen möchte.

Was ist OPC

OPC ist eine AbkĂŒrzung und steht fĂŒr Oligomere Proanthocyanidine, die zu den sekundĂ€ren Pflanzenstoffen gehören. Dabei handelt es sich um eine Reihe hochwirksamer Vitalstoffe aus der Gruppe der Polyphenole. Auf OPC wurde man aufmerksam, weil die Menschen in SĂŒdfrankreich eine hohe Lebenserwartung hatten, „obwohl“ sie viel Rotwein tranken. Wie Prof. Dr. Jaques Masquelier, der OPC 1948 entdeckte, spĂ€ter herausfand, sind die Schalen roter Trauben besonders reich an diesen Stoffen.

OPC kommt auch in Erdbeeren, Heidelbeeren, schwarzen Johannisbeeren, Äpfeln, grĂŒnem Tee, Gingko u.v.a. Pflanzen vor. Unserer heutigen Nahrung fehlt es oft an OPC, weil lange Transportwege einen negativen Einfluss auf den OPC-Gehalt haben, und weil die Schalen, worin sich das meiste OPC befindet, in vielen FĂ€llen nicht mitverarbeitet werden.

Die Wirkung von OPC – wofĂŒr ist es gut?

OPC haben eine regenerative Wirkung auf die Vitamine A, C und E und können so deren Wirkung bis zum 10fachen verstĂ€rken. Sie verbessern die Blutwerte, die fĂŒr die Gesundheit der BlutgefĂ€ĂŸe relevant sind, wirken durchblutungsfördernd und entzĂŒndungshemmend. Und ein besser durchblutetes Gehirn hat natĂŒrlich auch eine bessere Energieversorgung, was fĂŒr uns Hochsensible sehr wichtig ist! Dies ist die erste positive Wirkung von OPC auf Nerven und Psyche.

Doch OPC können noch mehr: Durch ihre Vitamin-C-verstĂ€rkende Wirkung haben OPC einen positiven Effekt auf die Immunabwehr, so dass die ErkĂ€ltungsanfĂ€lligkeit signifikant reduziert wird. OPC verbessern die InsulinsensitivitĂ€t und helfen so auch bei Diabetes. Resveratrol, ein Bestandteil der OPC, stĂ€rkt die Nerven, indem es sie vor toxischen Substanzen schĂŒtzt. Alterungsprozesse im Gehirn verlangsamen sich, und es wird vor der Bildung von Plaques, die Alzheimer hervorrufen, geschĂŒtzt. Auch das wirkt sich indirekt positiv auf Nerven und Psyche aus.

Des weiteren hat man bei OPC eine konzentrationsfördernde Wirkung festgestellt, die ĂŒber die reine Verbesserung der Durchblutung hinaus geht. Auch das ist fĂŒr Hochsensible ein sehr interessanter Aspekt! OPC kann also dabei helfen, ReizĂŒberflutung schneller zu verarbeiten. Dies ist ein weiterer positiver Aspekt fĂŒr Nerven und Psyche.

[Quelle: Art. OPC auf Vitamine-Ratgeber.com, abgelesen am 29.1.2019]

Dosierung, Nebenwirkungen und Kontraindikationen von OPC

Wenn man gesund ist und OPC vorbeugend einnehmen möchte, reichen 1-2 mg/kg Körpergewicht/Tag vollkommen aus. Sind jedoch bestimmte Erkrankungen vorhanden, sollte man die Dosis erhöhen. Anne Simons empfiehlt in ihrem OPC Arbeitsbuch, bei Krampfadern, nĂ€chtlichen KrĂ€mpfen, verletzungsbedingten Ödemen, HĂ€morrhoiden, Konzentrationsstörungen, Blutungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Augenleiden etc. auf 300 mg zu erhöhen. Bei akuten Beschwerden kann man bis zu 500 mg pro Tag einnehmen, bis eine Besserung eintritt. Dies gilt als die Obergrenze bei der Einnahme von OPC: Mengen, die darĂŒber hinaus gehen, kann der Körper nicht mehr verarbeiten. Da OPC weder wach noch mĂŒde machen, ist es egal, ob man sie morgens oder abends einnimmt.

OPC ist ein sehr gut erforschter Naturstoff. Anne Simons beschreibt, dass in Jahrzehnten wissenschaftlicher Arbeit keine Nebenwirkungen festgestellt werden konnten. OPC ist absolut ungiftig. U.a. gibt es eine Studie des Pariser Insitut Pasteur, bei der Testpersonen ĂŒber sechs Monate 35 g pro Tag (!) einnahmen und es zu keinerlei negativen Begleiterscheinungen kam. Nach meiner Erfahrung an mir und meinen KlientInnen ist es aber so, dass manche OPC-Produkte Übelkeit hervorrufen können, wenn man sie auf nĂŒchternen Magen einnimmt.

Kontraindiziert ist OPC bei Erkrankungen, wo auch Vitamin C ungĂŒnstig wirkt, z.B. bei LeukĂ€mie. Umstritten ist die Einnahme von OPC auch bei Krebserkrankungen.

[Quelle: Anne Simons, Das OPC Arbeitsbuch, Kindle Edition 2013, Pos. 1324-1380]

OPC – welches Produkt einnehmen?

Das Patent, das Masquelier, der Entdecker der OPC, angemeldet hatte, ist 1960 ausgelaufen. Seitdem wird der Markt von den verschiedensten Produkten ĂŒberschwemmt. Anne Simons empfiehlt, ein PrĂ€parat einzunehmen, das exakt genauso hergestellt wird wie das Original. Deshalb hatte ich frĂŒher OPC Anthogenol nach Masquelier empfohlen, mit dem ich meine ersten guten Erfahrungen gemacht hatte.

Doch inzwischen bin ich davon wieder abgekommen. Denn das Produkt ist teuer und enthĂ€lt FĂŒllstoffe, so dass man relativ viel davon einnehmen muss. Außerdem handelt es sich um Kapseln, die in einer Blisterverpackung eingeschweißt sind. Da ich OPC bis an mein Lebensende einnehmen werde, konnte ich die MĂŒllmengen, die dabei entstehen, nicht mehr fĂŒr mich verantworten. Zumal in diesen Blistern Aluminium mit Kunststoff auf eine Weise verklebt ist, dass ich befĂŒrchte, dass sich das kaum wird recyceln lassen.

Traubenkernmehl

Also bin ich auf die Suche nach Alternativen gegangen und bin auch fĂŒndig geworden. Mir persönlich widerstreben alle Mittel, die auf zweifelhaften Extraktionsprozessen beruhen, weil ich nicht beurteilen kann, wie wirksam die daraus gewonnenen OPC am Ende noch sind. Deshalb habe ich zunĂ€chst einfach Traubenkernmehl verwendet. Das war mir sehr sympathisch, weil es welches im Biomarkt in der Nachbarstadt, wo ich ohnehin alle paar Wochen einkaufe, einfach vorrĂ€tig gab und ich nicht schon wieder etwas im Netz bestellen musste.

Der Nachteil an Traubenkernmehl ist, dass es nur 20-60 mg OPC pro Gramm enthĂ€lt. Um auf 300 mg tĂ€glich zu kommen, muss man also ca. 8 g tĂ€glich zu sich nehmen, das sind ca. 3 TL. [Quelle: traubenkernmehl.com] So weit war das kein Problem fĂŒr mich, da ich 3 x tĂ€glich einen Eiweißdrink auf der Basis von Reisprotein zu mir nehme. Darin ließ sich prima je 1 TL Traubenkernmehl „verstecken“, ohne dass es besonders herausgeschmeckt hĂ€tte.

Von der Wirkung war ich recht angetan! Sie war viel stĂ€rker als die o.g. Kapseln, die ich zuvor genommen hatte, und mit denen ich auch nie auf diese Mengen an OPC gekommen war. Nach jeder Einnahme spĂŒrte ich ein warmes Kribbeln in allen GefĂ€ĂŸen, die bei mir in Mitleidenschaft gezogen sind, z.B. dort, wo sonst gern einmal die MigrĂ€ne pochte, oder in der Kniekehle.

Traubenkernmehl hat eine appetitzĂŒgelnde Wirkung und wirkt auch gut gegen Durchfall. Das kam mir in den ersten Wochen sehr entgegen, da ich wĂ€hrend des heißen Sommers 2018 eine Durchfallneigung entwickelt hatte. Das Traubenkernmehl hat dabei so grĂŒndlich gewirkt, dass ich nach einigen Wochen Verstopfung davon bekam. ;-) Diese löste sich dann wieder auf, als ich meinen Reisproteindrink zusĂ€tzlich mit je 1 EL Leinsamen anreicherte.

Insgesamt kann ich also sagen, dass Traubenkernmehl eine gute und preiswerte Alternative zum teuren PrĂ€parat aus der Apotheke ist. Es ist jedoch aufgrund der appetithemmenden Wirkung bei Untergewicht nicht zu empfehlen, außerdem ist es kontraindiziert, wenn jemand zu Verstopfung neigt. Und auch Traubenkernmehl kann bei empfindlichen Personen zu Magenbeschwerden fĂŒhren.

Das perfekte Produkt: OPC aus Aroniabeeren

Genau zu diesem Zeitpunkt bekam ich einen Tipp von einer Blog-Leserin, die mir mitteilte, dass Aronia-Beeren sehr reich an OPC sind. Ich recherchierte im Netz und stieß auf folgendes Produkt:

Bio OPC Aronia vom Biohof Stövesandt

Es handelt sich dabei um ein Pulver mit einer interessanten tiefroten Farbe, das aus den Schalen und den Kernen von Aronia-Beeren hergestellt wird. Das Pulver wird direkt vom Erzeuger in einer PapiertĂŒte, die innen mit einer dĂŒnnen Folie ausgekleidet ist, in einem Briefumschlag aus Papier versendet, was ich sehr umweltfreundlich finde. Es handelt sich um ein Bio-Produkt aus Deutschland, und der Biohof Stövesandt verwendet nur Aronia-Beeren aus eigenem Anbau.

Die Wirkung dieses OPC-Pulvers aus Aronia-Beeren ĂŒbersteigt alles, was ich bis jetzt ausprobiert habe, und das bei nur 2g pro Tag! Es schmeckt mild, weil es fast frei von SĂ€uren ist. Andere OPC-Produkte konnten bei mir hin und wieder Übelkeit im Magen verursachen, das ist bei diesem Produkt nicht der Fall! Es ist das mit Abstand bekömmlichste, das ich je ausprobiert habe.

Man gibt einmal tĂ€glich ca. 1 TL Pulver einfach in etwas Wasser, etwas Vitamin C dazu, um die Wirkung zu verstĂ€rken, und trinkt das. Die Wirkung hĂ€lt den ganzen Tag an. FĂŒr mich ist das einfach das perfekte Produkt, das einzige, das wirklich frei von Nebenwirkungen ist, regional, transparent, Bio-QualitĂ€t und nachhaltig, weil wenig MĂŒll entsteht.

Und auch der Preis ĂŒberzeugt: Bei OPC Anthogenol, das ich frĂŒher empfohlen habe, lag der Preis fĂŒr die Tagesdosis bei ca. 2-3 Euro. Ein Beutel Bio OPC Aronia vom Biohof Stövesandt reicht fĂŒr 2 Monate, wenn man 350 mg OPC zu sich nehmen möchte. In diesem Fall liegt die Tagesdosis bei nur 50 Cent! Wenn man OPC nur vorbeugend einnimmt, reicht der Beutel sogar 4-6 Monate, was pro Tagesdosis nur 16 Cent ausmacht.

Ich bin also mit dem Bio OPC Aronia rundum glĂŒcklich und sehr dankbar, den Tipp bekommen zu haben, den ich an dieser Stelle gern weitergebe!

Weitere Tipps zum Thema „NahrungsergĂ€nzung fĂŒr hochsensible Menschen“

OPC ist ein tolles Basic, das eher eine sanft stĂ€rkende Wirkung auf dein Nervensystem hat. Es gibt jedoch noch viel mehr, was du in dieser Hinsicht fĂŒr dich tun kannst! Das Meiste von dem, was ich empfehle und was ich auch meinen Coaching-KlientInnen weitergebe, ist hochwirksam, sodass es dir schon nach wenigen Tagen, teils sogar in wenigen Minuten, spĂŒrbar besser geht.

Wichtig fĂŒr dich zu wissen ist:

  • HochsensibilitĂ€t ist viel mehr als nur ein psychisches PhĂ€nomen, sondern hat handfeste körperliche Ursachen
  • Das Nervensystem hochsensibler Menschen funktioniert ein wenig anders
  • Und wenn die Biochemie nicht stimmt, bleibst du mit mentalen Strategien erfolglos, weil dein Gehirn nicht in der Lage ist, die Impulse auch umzusetzen

Ich kann darauf jetzt an dieser Stelle nicht genauer eingehen, weil das den Rahmen sprengen wĂŒrde. Aber in meinem Buch NahrungsergĂ€nzung fĂŒr hochsensible Menschen – wie du die Reizschwelle deiner Nerven in 3 Schritten erhöhst und im Alltag deutlich leistungsfĂ€higer bist erlĂ€utere ich die ZusammenhĂ€nge ausfĂŒhrlich und gebe dir leicht verstĂ€ndliche Anleitungen, wie du dich als hochsensibler Mensch nachhaltig gut fĂŒhlen kannst. Denn ich möchte, dass du dein Potenzial als hochsensibler Mensch voll einbringen kannst, ganz egal, wo auch immer du im Leben gerade stehst.

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46 Gedanken zu „OPC stĂ€rken hochsensible Nerven“

  1. Eine Frage evtl in die Runde, oder Anne-Barbara direkt:

    Ich bin erst kĂŒrzlich auf das Buch und die HintergrĂŒnde einer möglichen NahrungsergĂ€nzung gestoßen und probiere jetzt den 4 Tag OPC mit einem 3/4 Teelöffel OPC und vor allem am ersten Tag (1 Teelöffel) habe ich mich nach einer ersten aufklarenden Wirkung den Rest des Tages mit einem BrummschĂ€del wie verkatert und extrem mĂŒde gefĂŒhlt. Die Reaktion ist jetzt geringer, dafĂŒr entgifte ich offenbar extrem ĂŒber die Haut am ganzen Körper. Ich fahre die Einnahme jetzt weiter runter, aber sind Anderen so extreme Reaktionen bekannt?

    Ich freue mich hier eine Seite gefunden zu haben, bei der ich mehr ĂŒber mich lerne und darĂŒber wie viele Andere es gibt, denen es Ă€hnlich ergeht.
    Liebe GrĂŒĂŸe, susanna

    Antworten
    • Liebe Susanne,

      vielen Dank fĂŒr dein nettes Feedback, das mich sehr freut! Tut mir leid, dass deine Reaktion auf OPC so ausgefallen ist. Nein, ich kenne derart extreme Reaktionen nicht. Ich weiß nicht, ob das eine Entgiftungserscheinung ist, wie du es vermutest, oder ob es sich um eine UnvertrĂ€glichkeit handelt. Bitte setze das PrĂ€parat ab, wenn du den Eindruck hast, dass du es nicht vertrĂ€gst. Und wenn du noch Fragen hast, immer gern!

      Herzliche GrĂŒĂŸe,
      Anne-Barbara

  2. Liebe Anne-Barbara

    Was weisst du ĂŒber Haskap Beeren? Mein Arzt empfahl mir alle blauen Beeren, als ich von Aronia sprach.
    Haskap Beeren werden auch in der Schweiz angebaut:
    https://www.haskap-swiss.ch/

    Weshalb nur sind die hochsensibelsein-Kommentarspalten so wenig von MĂ€nnern benĂŒtzt?

    Bernhard

    Antworten
    • Lieber Bernhard,

      von Haskap-Beeren habe ich bisher noch nichts gehört, von daher kann ich dir darĂŒber auch nichts sagen. Man muss jetzt unterscheiden, ob es um OPC oder um Anthocyane geht. Bei den Anthocyanen handelt es sich um den Farbstoff, der in allen blauen Beeren vorkommt, sicher auch in der Haskap-Beere. Aber nicht alle Beeren enthalten OPC in der Menge, wie es in dem oben beschriebenen Aronia-Pulver der Fall ist. Von daher wĂŒrde ich, was OPC betrifft, eher auf die Aronia-Beere vertrauen, weil es da Laborbefunde gibt.

      Herzliche GrĂŒĂŸe,
      Anne-Barbara

  3. Liebe Anne-Barbara,

    Ich frage mich, wie viel OPC in frischen Aroniabeeren enthalten ist, also wie viele man tĂ€glich essen mĂŒsste/sollte, um die gleiche Wirkung zu erzielen wie mit dem von Dir beschriebenen Pulver? Und wie sieht es mit (selbst) gedörrten oder frisch geernteten und eingefrorenen Aroniabeeren aus?

    Im Moment habe ich natĂŒrlich keine frischen Beeren, aber das Pulver kann man echt gut einnehmen, finde ich. Heute morgen habe ich es einfach auf eine Gurkenscheibe getan und diese gegessen. Da ist dann gleich der nötige Wasseranteil drin, so dass das Pulver im Mund nicht unangenehm trocken ist. Und geschmacklich ist es auch in Ordnung und beißt sich nicht.

    Viele GrĂŒĂŸe,
    Tatjana

    Antworten
    • Liebe Tatjana,

      zu frischen Aronia-Beeren kann ich dir nichts zur Dosierung sagen. Bei getrockneten habe ich es einmal ausgerechnet, weil ich das Pulver zu spĂ€t bestellt hatte und die Zeit, bis der Nachschub kam, mit im Mixer pulverisierten getrockneten Beeren ĂŒberbrĂŒckt habe. Von diesem Pulver reicht ein Esslöffel tĂ€glich. Ich vertrage es aber nicht so gut, weil es wesentlich mehr SĂ€ure enthĂ€lt, und vom Preis her kommt es auf das gleiche hinaus. Aber deine Selbstgedörrten kannst du ruhig so verwenden!

      Herzliche GrĂŒĂŸe,
      Anne-Barbara

  4. Liebe Anne-Barbara,
    vielen Dank fĂŒr diesen tollen Tipp! Das Aroniabeerenpulver hatte bei mir durchschlagenden Erfolg. Mir ging es schon nach 3 mal einnehmen energiemĂ€ĂŸig viel besser. Und das Beste: ich schlafe auch besser! Nachdem ich mich seit fast 3 Jahren mit extremen Schlafstörungen herumschlage, ist das fĂŒr mich so toll! (Ich hatte nĂ€mlich festgestellt, dass ich je erschöpfter ich war umso schlechter geschlafen habe, was natĂŒrlich ein Teufelskreis ist… Da ich jetzt nicht mehr so erschöpft bin, wenn ich ins Bett gehe, schlafe ich besser ein und durch.) Ganz lieben herzlichen Dank nochmal fĂŒr diese super Tipps!
    Eine andere Frage zu NahrungsergĂ€nzung habe ich noch: In Deinem Buch schreibst Du, dass man, wenn man zu Durchfall neigt (was bei mir der Fall ist) besser Magnesiumchelat einnehmen sollte als -citrat. Ich wollte mir das nun in der Apotheke besorgen, dort fanden sie jedoch nur Mittel mit Magnesiumglycinat. Hast Du ein Produkt mit Magnesiumchelat (wegen der besseren individuellen Dosierung vielleicht als Pulver), dass Du empfehlen kannst? Oder weißt Du, ob Magnesiumglycinat genauso geht?
    Ganz liebe GrĂŒĂŸe, Marion

    Antworten
  5. Liebe Marion,

    wow, was fĂŒr eine Verbesserung durch das Aronia-Pulver! Das freut mich total fĂŒr dich. :-)

    Magnesiumglycinat ist, so weit ich als Nicht-Chemikerin das weiß, das gleiche, du kannst es also genauso einnehmen.

    Als Pulver hat es allerdings einen etwas seifigen Geschmack und ist nicht jedermanns*fraus Sache. Im Buch findest du ĂŒbrigens die URL meiner Produktempfehlungsseite, die ich eigens dafĂŒr angelegt habe, inklusive dem Passwort, das du fĂŒr den Zugang benötigst. Nur falls du vielleicht noch weitere Produkte suchst…

    Herzliche GrĂŒĂŸe,
    Anne-Barbara

    Antworten
  6. Liebe Anne-Barbara,
    danke fĂŒr Deine schnelle Antwort und den Hinweis mit der Produktempfehlungsseite. Das hatte ich bisher vor lauter Begeisterung scheinbar ĂŒberlesen. :))
    Liebe GrĂŒĂŸe, Marion

    Antworten
  7. Wir haben Aronia tatsĂ€chlich im Garten – mit bereitsy wunderbaren FruchtstĂ€nden. Was mich mittlerweile jedoch hindert, die Beeren zu essen, sind zwei Punkte: Die Art der Einnahme. man soll sie nicht roh essen. Und die eisenreduzierte Wirkung- Aronia kann zu Blutarmut fĂŒhren… WIe sieht es mit diesen Nebenwirkungen o.Ă€. aus? Ich wĂ€re sehr dankbar fĂŒr Erfahrungsberichte!

    Antworten
    • Liebe Hanne,

      wie schön, dass Ihr sie im Garten habt! Ich bekomme sie ab und zu roh im Biomarkt, habe sie auch schon roh verzehrt. Dass man sie nicht roh essen soll, war mir nicht bekannt. Dazu kann ich dir leider nichts sagen.

      Das Aronia-Pulver, das ich in diesem Artikel empfehle, nehmen wir schon seit Jahren ein. Unsere Blut- und Eisenwerte sind vollkommen normal. Wenn du sicher gehen möchtest, kannst du ja deine Blutwerte nach ein paar Wochen Einnahme checken lassen und schauen, ob alles gut ist.

      Herzliche GrĂŒĂŸe,
      Anne-Barbara

  8. Hallo, bei mir als Hochsensiblem ist vor allem die Stirnmitte immer betroffen (verspannt, Nerven angekratzt, mĂŒde). Was kann ich da Spezielles nehmen? Danke und liebe GrĂŒĂŸe 😊

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