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Kommentare

Nahrungsergänzung für hochsensible Nerven (Teil 1) — 23 Kommentare

  1. danke für den artikel 🙂 beim lesen ist mir was aufgefallen. ich vertrage überhaupt kein glutamat in der nahrung. dann krieg ich voll die innere krise, wie brennnessel von innen sozusagen. liegt das vielleicht an den von dir beschriebenen zusammenhängen? oder allgemein gefragt: hsp = glutamatunverträglichkeit?
    schöne grüße, andrea

  2. Hallo Andrea,

    bitte doch, immer gern! 🙂

    Den Gedanken, ob Glutamatunverträglichkeit etwas mit diesen Zusammenhängen zu tun hat, hatte ich auch schon, und finde es äußerst interessant, dass Du darüber berichtest. Logisch wäre es, aber ich kann Dir nicht mehr dazu sagen, als dass es eine plausible These ist. Danke Dir für diesen Hinweis!

    Herzliche Grüße,
    Anne-Barbara

  3. Liebe Anne-Barbara,

    ganz vielen lieben Dank für den interressanten Blog-Artikel.
    Nun wird mir wieder ein Stückchen klarer.
    Dieser Leistungsabfall und das ich auch Kohlenhydrate dringend benötige…
    Das habe ich immer mal wieder probiert. Ernährung ohne Kohlenhydrate. Ein Albtraum. Schwindel, Schwäche usw.
    Dankeschön, für diesen Artikel und die wertvollen Tipps…
    Bis bald

  4. Liebe Brigitte,

    ich musste jetzt lachen, als ich das Wort “Albtraum” gelesen habe, weil genauso war es für mich auch immer, wenn ich das versucht habe…

    Herzliche Grüße,
    Anne-Barbara

    • Hallo Jana,

      freut mich! Ich wünsche Dir, dass Dir das gut tun wird. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  5. Hallo, da ich mich in letzter Zeit intensiver mit dem Thema Magnesium und dessen Wirkung beschäftigt habe, hier ein Hinweis, dem ich bei meiner Recherche öfter begegnet bin und demnach es durchaus auf die Form des Magnesiums ankommt:
    ” MagnesiumcCITRAT geht in die Muskeln, MagnesiumGLYCINAT geht ins Gehirn”
    Die Quellen reiche ich gerne nach, halte sie nur zurück, da ich keine Werbung machen möchte; die links würden zu “Verkaufsseiten” führen. Nur so viel, eine Seite ist von Heilpraktikern betrieben, die anderen sind aus dem Sportbereich, die die Wirkung in den Muskeln aber auch die eines besseren Schlafes zur schnelleren Regeneration hervorheben. Eigene Erfahrung habe ich bislang keine gemacht, aber ich werde diese Unterscheidung weiter verfolgen, weiter recherchieren und einen Versuch starten. Viele Grüße, Marta

    • Hallo Marta,

      vielen Dank für Deine Anmerkung, das klingt sehr interessant! Das würde heißen, dass man für unsere Zwecke zur Stärkung unserer hochsensiblen Nerven Magnesiumglycinat einnehmen müsste. Ich werde das weiter verfolgen, ausprobieren und ggf. auch im Artikel korrigieren.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  6. Hallo,

    was Glutamat angeht, bin ich das lebendige Gegenbeispiel: Ohne auf meine kuriosen Essgewohneiten näher einzugehen: ich nehme viel Glutamat mit der Nahrung zu mir und hab damit keinerlei Probleme.

    Einen hohen Bedarf an Magnesium habe ich auch. Trinke mageniumhaltiges Mineralwasser und nehme es als Nahrungsergänzungsmittel auf. Hilft mir bis zu einem gewissen Grad gut gegen Krämpfe und Müdigkeit und dergleichen.

    Womit ich mich derzeit beschäftige ist Vitamin B12 und entsprechende Mangelerscheinungen. Bin für Infos und Überlegungen in der Richtung dankbar. Für eine entsprechende Mangelerscheinung bei mir würde sprechen, dass ich bei fleischloser Nahrung direkt antriebslos, müde und kraftlos bin, mal abgesehen davon, dass ich davon nicht satt werde.

    Gruß. Bianca

    • Hallo Bianca,

      mir geht es auch so, dass mir Glutamat in der Nahrung gar nichts ausmacht. Aber viele meiner Klienten berichten, dass sie es nicht vertragen.

      Was das B12 betrifft: Wenn Du keine Magenprobleme hast und Fleisch isst, ist es relativ unwahrscheinlich, dass Du einen Mangel hast. Du kannst aber einen Bluttest beim Hausarzt machen lassen. Dabei sollte Vitamin B12 und Homocystein gemessen werden, da der B12-Gehalt im Blut nicht wirklich aussagekräftig ist. Es werden nämlich auch B12-Analoga mit gemessen, mit denen der Körper gar nichts anfangen kann. Ist jedoch der B12-Spiegel o.k. und das Homocystein niedrig, also in der Norm, ist alles in Ordnung. B12 hilft nämlich dabei, Homocystein im Körper abzubauen.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  7. hallo,
    ich habe auch einen erhöhten magnesiumbedarf. habe eine zeitlang schüßlersalze nr. 7 genommen. die haben mir bei krämpfen immer gut geholfen. besonders die heiße 7. d.h. 10 tabl. nr. 7 in heißem wasser bei bedarf trinken.
    momentan, aber auch schon länger nehme ich tgl. magnesiumchlorid ein. einfach mal die suchmaschine nutzen.
    ich mache mir ein magnesiumöl mit 42g magnesiumchlorid und destilliertem wasser, welches meine freundin mir herstellt.

    danke für die informativen seiten.
    lg. von barbara

    • Liebe Barbara,

      danke für das Teilen Deiner Magnesium-Strategien und Dein nettes Feedback!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  8. Hallo. Wo gibt es magnesiumglycinat als pulver? Finde es überall nur als kapseln aber würde gerne pulver nehmen.
    Mfg St.Fietz

    • Liebe Stefanie,

      Vielen Dank für Dein Interesse! Ich habe auch nur Tabletten gefunden, tut mir leid.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  9. Guten Tag,
    nach diesem sehr interessanten Beitrag bin ich auf der Suche nach Magnesiumglycinat nur im Ausland fündig geworden und von dort wird nicht nach Deutschland geliefert.
    Kann mir bitte jemand eine Quelle nennen, die hierher liefert?
    Vielen Dank und beste Grüsse
    Holger

  10. Liebe Anne-Barbara,
    aufgrund eines Darmpilzes muss ich mich kohlehydratarm ernähren. Der Verzicht fiel mir die ersten Wochen sehr schwer und ich litt unter vielen Symptomen, die Du oben beschrieben hast. Vorher war ich regelrecht süchtig nach Kohlehydraten und Zucker. Hast Du eine Idee, wie ich dies ausgleichen könnte. In dieser “Entzugsphase“ startete ich einen Versuch mit Rhodiola und mir ging es nicht gut dabei. Siehst Du hier einen Zusammenhang.
    Lieben Dank
    Doris

    • Liebe Doris,

      vielen Dank für Deinen Bericht! Da hast Du das Problem, dass Du das, was für Deinen Darm gut ist, mit dem, was für Dein Nervensystem gut ist, in eine Balance bringen darfst. Du kannst auch bei Darmpilz in Maßen Vollkornprodukte essen. Probiere einfach aus, wieviel Du essen kannst, ohne dass Dein Darm darunter leidet. So findest Du einen Kompromiss.

      Einen Zusammenhang mit Rhodiola und dieser Entzugsphase sehe ich nicht. Wahrscheinlich verträgst Du Rhodiola einfach nicht. Das gibt es immer wieder. Wenn Du mehr über Hochsensibilität, Nahrungsergänzung und Ernährung erfahren möchtest, empfehle ich Dir meinen Online-Kurs:

      Nahrungsergänzung für hochsensible Nerven

      Dort stelle ich auch eine Aminosäure vor, die dabei hilft, sich Zucker abzugewöhnen, außerdem noch mehr Heilpflanzen als Alternativen zu Rhodiola Rosea.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  11. Liebe Anne-Barbara,
    Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Inzwischen vertrage ich Rhodiola morgens sehr gut. Abends nehme ich 5 HTP ein. Da ich immer noch etwas energielos bin und unter chronischen Schmerzen leide – nun meine Frage: kann ich DLPA vormittags mit zeitlichem Abstand zu Rhodiola einnehmen?
    Ich möchte Dir auch von Herzen danken. Durch Deine Tipps geht es mir schon besser
    Danke Doris

    • Liebe Doris,

      ich weiß nicht, inwiefern sich Rhodiola mit Aminosäuren verträgt, aber Du kannst es einfach ausprobieren.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  12. Liebe Anna-Barbara,
    Da ich seit neuestem Altersdiabetis habe esse ich im Moment nur ganz wenig Kohlenhydrate .Während meiner 2-jährigen
    Zeit bei Yoga Vidya habe ich fast Vegan gelebt und es ging mir sehr schlecht dabei.
    Dann entdeckte ich die Blutgruppendiät,und da ich Blut Gruppe 0 bin esse ich wieder Fleisch und vermeide den Weizen es geht mir damit besser aber noch nicht optimal.
    In der diabetischen Ernährungsberatung hieß es wenig Zucker und Kohlehydrate und wenig Obst. Ich neige eher zur Träumerei als zur
    Reizüberflutung,im Moment fühle ich mich aber auch wieder wegen meines Jobs sehr gestresst und tendiere zu starkem Rückzug.
    Vielleicht kannst Du mir ja Anregungen geben,wie ich ernährungsmäßig ganz in meine Mitte komme.
    Liebe Grüße
    Gazan

    • Lieber Gazan,

      danke Dir für Deinen Bericht! Viele Veganer und Vegetarier essen zu viel Kohlenhydrate und zu wenig Eiweiß. Gut möglich, dass es Dir deshalb damit so schlecht gegangen ist! Denn Hochsensible bilden im Gehirn mehr Neurotransmitter (Botenstoffe), und die bestehen aus Aminosäuren. Ein Mangel an der essentiellen Aminosäure Tryptophan beispielsweise führt zu einem Mangel an Serotonin, das aus Tryptophan gebildet wird. Serotonin ist unser Glückshormon! Und wenn man als Veganer nicht gezielt Proteine in Form Süßlupinenmehl, Reisprotein, Kürbisprotein zuführt, die Tryptophan enthalten, kann es einem sehr schnell recht schlecht gehen.

      Von Zucker würde ich auch aus Sicht der Hochsensibilität abraten, denn wir brauchen einen konstanten Blutzuckerspiegel. Zucker treibt diesen rapide in die Höhe, und die Bauchspeicheldrüse schüttet dann viel Insulin aus, um das zu regulieren, woraufhin der Blutzuckerspiegel wieder drastisch abfällt. Wenn also Kohlenhydrate, am besten möglichst Vollkornprodukte, die einen langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirken.

      Da Du jetzt Diabetes hast und hochsensibel bist, ist es wichtig, das gut auszubalancieren. Also genügend Kohlenhydrate, dass Dein Nervensystem versorgt ist, aber nicht mehr, als Deine Bauchspeicheldrüse verträgt. D-Ribose ist bei Diabetes tabu. Und ganz wichtig: ausreichend Proteine! Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt 0,8g/kg Körpergewicht/Tag. Am besten, auf drei Mahlzeiten verteilt. Dann ist eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Aminosäuren gewährleistet und Dein Nervensystem kann optimal arbeiten.

      Ich hoffe, das hilft Dir erst einmal weiter…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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