Hochsensibilität und Resonanz: Wenn feine Wahrnehmung zur Verbindungskraft wird

Manche Menschen betreten einen Raum und spüren sofort, was unausgesprochen in der Luft liegt. Sie bemerken kleine Veränderungen im Tonfall, ein Zögern im Blick, eine Spannung zwischen zwei Sätzen. Sie nehmen Stimmungen auf, bevor andere überhaupt merken, dass sich etwas verändert hat. Für hochsensible Menschen ist die Welt oft nicht einfach nur „da“. Sie klingt nach. Sie berührt. Sie fordert Antwort. Genau hier beginnt ein spannender Gedanke: Vielleicht ist Hochsensibilität nicht nur eine besondere Empfindsamkeit, sondern auch eine besondere Fähigkeit zur Resonanz. Also zur echten Berührung mit der Welt, mit anderen Menschen und mit dem, was im Innersten lebendig ist.

Der Soziologe Hartmut Rosa beschreibt in seinem Buch Resonanz eine Grundsehnsucht des Menschen: Wir wollen nicht nur funktionieren, leisten und kontrollieren. Wir wollen in Beziehung treten. Wir wollen etwas

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Hochsensibel – welcher Freundschaftsyp bist du?

Natürlich wirkt sich Hochsensibilität auch auf die Art aus, wie wir unsere Freundschaften und Beziehungen gestalten. Viele meinen deswegen, die typische hochsensible Person sei introvertiert und habe eher wenige Freunde. Auch wenn das für einen gewissen Anteil der Hochsensiblen zutreffen mag, gilt dies aber längst nicht für alle! In Wirklichkeit ist die Bandbreite riesig und reicht vom extrovertierten Freundschaftstyp, der sich gern unter Menschen tummelt, bis hin zu Hochsensiblen, die so tief in ihrer spirituellen Präsenz verwurzelt sind, dass sie kaum Freunde brauchen und wollen. Mir sind unter Hochsensiblen in den letzten Jahren 6 verschiedene Freundschafstypen begegnet, bei denen jeder seine ganz eigenen Vorlieben hat und ganz verschiedene Ansprüche an Freundschaften stellt. Wenn du verstehst, welcher dieser Freundschaftstypen du bist, wird vieles leichter: Du erkennst klarer, warum dich manche Kontakte bereichern und andere auslaugen. Du lernst, deine sozialen Bedürfnisse klar zu benennen, passende Beziehungen zu wählen und dich nicht länger an

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Empathielosigkeit verstehen: Umgang mit empathielosen Menschen

Frau wendet sich von ihrem Gesprächspartner ab und fragt sich, wie sie mit seiner Empathielosigkeit umgehen soll.

Empathielosigkeit kann tief verunsichern. Wenn jemand kalt, abwertend oder gleichgültig auf deine Gefühle reagiert, fragst du dich vielleicht: Liegt es an mir? Bin ich zu empfindlich? Oder hat mein Gegenüber wirklich kein Mitgefühl?

Wenn dich empathieloses Verhalten besonders tief trifft, kann das auch mit Hochsensibilität zusammenhängen. Durch ihre feine Wahrnehmung spüren hochsensible Menschen emotionale Zwischentöne schnell und reagieren empfindlich auf emotionale Kälte, unterschwellige Ablehnung oder fehlende Resonanz. Genau deshalb kann der Umgang mit empathielosen Menschen so irritierend und verletzend sein.

In diesem Artikel geht es darum, was Empathielosigkeit bedeutet, woran du empathielose Menschen erkennst, ob sie lieben können – und wie du dich schützt, ohne

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Hochsensibel? 10 Gründe, warum du eine Bereicherung für andere bist

Als hochsensible Menschen grübeln wir viel darüber nach, welche Nachteile wir dadurch haben und wie wir diese ausgleichen, ob wir anderen genügen, den Ansprüchen gerecht werden u. v. m. Doch hast du auch schon einmal darüber nachgedacht, warum du aufgrund deiner Hochsensibilität eine Bereicherung für andere bist? Wenn wir nämlich immer nur über unsere vermeintlichen Defizite grübeln, geraten wir in eine Schieflage: Wir übersehen, in welchem Maß unsere Hochsensibilität auch eine Gabe ist. Dabei ist die Erkenntnis, dass unsere Sensibilität eigentlich eine Stärke ist, für hochsensible Menschen sehr wichtig. Die speziellen Perspektiven und Fähigkeiten, die unsere Sensibilität mit sich bringt, können andere durchaus bereichern und inspirieren. Indem wir dies erkennen und akzeptieren, können wir unser volles Potenzial entfalten und einen positiven Einfluss auf die

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Hochsensibilität und Narzissmus – eine neue Sicht

Narzissmus ist ein weit verbreitetes Phänomen, das in der Hochsensibilitäts-Szene viel diskutiert wird… Narzisstische Persönlichkeiten sind permanent nur auf die Hebung des eigenen Selbstwerts bedacht, kreisen dabei ausschließlich um sich selbst und entwerten und manipulieren andere für genau diesen Zweck. Die „böse“ Königin aus dem Märchen Schneewittchen ist ein Paradebeispiel für Narzissmus: Es ist ihr so unerträglich, nicht die Schönste zu sein, dass ihr alle Mittel recht sind. In der Hochsensibilitäts-Szene kursiert die Vorstellung, dass hochsensible Menschen leicht Opfer von Narzissten werden und dass sie selbst niemals narzisstisch sind. Hochsensibilität ist aber eine genetische Veranlagung, während Narzissmus eine psychische Erkrankung darstellt, die zu den Persönlichkeitsstörungen zählt. Zu behaupten, dass Hochsensible niemals narzisstisch sein könnten und Narzissmus nie mit Hochsensibilität einhergehen würde, ist ungefähr so unsinnig,

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Hochsensibilität, Partnerschaft und Partnersuche

Für dieses Interview zum Thema Hochsensibilität und Partnersuche konnte ich einen hochkarätigen Experten auf dem Gebiet der Hochsensibilität, Partnerschaft und Partnersuche gewinnen, den Psychologen Dr. Guido F. Gebauer. Du erfährst:

  • Auf welches Kriterium es bei Hochsensiblen in der Partnerschaft und bei der Partnersuche wirklich ankommt
  • Wie man Hochsensibilität zuverlässig testen kann
  • Welcher Persönlichkeitsanteil bei Hochsensiblen tatsächlich vorherrscht

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Hochsensibilität und Kindesmissbrauch

Der Titel, den ich für diesen Artikel gewählt habe, klingt extrem. Doch ich verstehe unter Kindesmissbrauch nicht erst sexuelle Übergriffe, wie der Begriff gemeinhin verwendet wird. Für mich beginnt der Tatbestand des Kindesmissbrauchs bereits an einem ganz anderen Punkt: Nämlich immer da, wo Kinder von ihren Eltern (oder anderen erwachsenen Bezugspersonen) in eine Rolle gedrängt werden, die nicht kindgemäß ist, so dass sie eine Funktion erfüllen müssen, die sie überfordert, die ihre Entwicklung in falsche Bahnen lenkt und unter der sie langfristig gesehen Schaden nehmen. In meiner Coachingpraxis tauchen in letzter Zeit gehäuft Erwachsene auf, denen in ihrer Kindheit solches widerfahren ist. Oft ohne es zu wissen, leiden sie heute unter den Spätfolgen. Sie haben nämlich auch als Erwachsene noch ein erhöhte Bereitschaft, mehr Verantwortung zu übernehmen, als ihnen gut tut. Das hat zur der Folge, dass sie über ihre Grenzen gehen und sich deswegen

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Geben und Nehmen – in vier Schritten zum Ausgleich

Hochsensible Menschen sind oft überdurchschnittlich empathisch und geben deshalb gern. Aufgrund unserer erniedrigten Reizschwelle sind wir weniger abgegrenzt als andere und erfassen deshalb mühelos, wie es anderen geht und was sie jetzt brauchen. Außerdem wissen wir auch intuitiv meist sehr schnell und gut, was zu tun ist. Häufig werden wir deshalb auf die Rolle des Gebenden abonniert. Doch es ist wichtig, Geben und Nehmen im Gleichgewicht zu halten. Denn nur, wenn ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen herrscht, kann ich wirklich dauerhaft geben, weil ich meine Energie so langfristig aufrecht erhalten kann. Mit dem Nehmen tun sich aber viele Hochsensible etwas schwer. Wenn eine Klientin oder ein Klient ein Coaching neu bei mir anfängt, höre ich oft Sätze wie „Oh, so viel Zeit für mich, das bin ich nicht gewohnt“, „Fühlt sich komisch an, dass jemand für mich da ist, normalerweise bin ich immer für die anderen da“ oder „Es fällt mir schwer,

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Hochsensibilität und der Narzissmus unserer Gesellschaft

Elbsandsteingebirge-Bastei

Früher war es wie verhext. Bei jedem neuen Projekt, das ich begonnen habe, ist es mir so ergangen: Ich startete mit tollen Ideen, viel Begeisterung und Idealismus und hatte anfangs stets viel Spaß. Doch nach einer Weile geschah etwas, das ich mir nicht erklären konnte. Irgendetwas drehte sich. Wo ich anfangs total motiviert war und mit einer freudigen Leichtigkeit gearbeitet hatte, lag plötzlich ein Druck, der sich wie ein Schraubstock immer weiter zudrehte. Und über die Ideen, Ideale und Werte, auf die ich fokussiert gewesen war, schob sich schleichend ein Leistungsdruck, eine Erwartungshaltung von außen, die mir mehr und mehr die Luft zum Atmen raubte. Das Ende war, dass ich die Freude an meinem Projekt verlor und mich davon entnervt zurückgezogen habe. Heute habe ich die Erklärung – es handelte sich dabei um die Strukturen des Narzissmus, denen ich zu Anfang einfach nicht ausgesetzt war, weil das Projekt in diesem Stadium schlichtweg niemanden

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