StartseiteHochsensibilität allgemeinDas bildest du dir ein: Hochsensibilität und Wahrnehmung    

Kommentare

Das bildest du dir ein: Hochsensibilität und Wahrnehmung — 9 Kommentare

  1. Hallo Barbara

    Ist es bei HS eigentlich “normal” wenn wir täglich Menschen begegnen;(und wissen oder uns einbilden?) was sie gerade denken? Ich emfinde es als sehr anstrengend jeden Tag…

    Liebe Grüße
    Jens

    • Lieber Jens,

      “normal” ist es nicht gerade, aber ich habe immer wieder besonders feinfühlige Klienten, die über solche Phänomene glaubhaft berichten. Hast Du denn schon einmal den Realitäts-Check gemacht, d.h. diejenigen gefragt, ob sie das gerade wirklich denken? Das könnte eine sinnvolle Maßnahme sein, um mehr Sicherheit über Deine Wahrnehmungen zu bekommen.

      In jedem Fall benötigst Du eine bessere Abgrenzung, da das tatsächlich so viel zu anstrengend ist. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen:

      Der Regenschirmspaziergang – 5 Schritte für mehr Abgrenzung

      In drei Schritten zu mehr Abgrenzung bei Hochsensibilität

      Ich hoffe, das hilft Dir erst einmal weiter, und wenn Du noch Fragen hast, immer gern! :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

    • Hey Jens, das kenne ich auch und ich habe mein Gegenüber gefragt (mehrfach) ….ich lag jedesmal richtig 😔 mein Leben ist sooo anstrengend, da bekommt schon ab und an mal die Idee Schluss zu machen 😩 GLG Sabine

  2. „Das bildest du dir ein!“ und „Sei doch einfach mal normal!“ , was haben mich diese Sätze irritiert und immer habe ich geglaubt, das etwas nicht mit mir stimmt. Trotz Therapie (wegen Missbrauch) ist mein hsp geblieben.

    und ich habe ihn für mich angenommen. Mich langwe8len noch immer die oberflächenlichen Klamaukgespräche bei Grupppenzusammentreffen. Mir gehen Geräusche und Geplapper einfach auf die Nerven. Ja, ich bin tatsächlich Anders als die Meisten. Inzwischen mag ich mein Anderssein. Nur andere verstehen es nicht. Und meine Erklärungen spare ich mir auch. Wie sollten sie es auch nachvollziehen könne;, in ihrer „einfachen“ Welt.

    • Liebe Susanne,

      vielen Dank für Deinen Bericht! Freut mich, dass Du Dich in diesem Artikel wiederfinden konntest. :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Liebe Anna-Barbara,

    deine Seite hat mir sehr geholfen. Und? Was soll ich sagen? Ich bin intuitiv auf deine Seite gestossen, als ich- wieder mal- dachte: Warum verstehen mich die anderen nicht??
    Es ist doch so eindeutig (es ging um eine offensichtliche Verletzung eines Menschen an mir, was viele andere Anwesende nicht so empfunden haben). Für mich war es so eindeutig, für die meisten anderen nicht. Das hat mich sehr getroffen. Und mich hilflos fühlen lassen.
    Eigentlich wurden alle meine Fragen und Fragezeichen über meinem Kopf- auch der letzten Jahre- mit deinen Artikeln beantwortet. Seitdem geht es mir gut. Nö, sehr gut….Daumen hoch und danke!
    Ich ziehe da sehr viel Hilfreiches für mich heraus und kann endlich sagen: Ja! Ich bin offenbar ein hochsensibler Mensch, was ich im Großen und Ganzen gut finde. Manchmal sehr kräftezehrend….energieraubend. Aber jetzt habe ich ja hilfreiche Tipps.

    Vielen Dank, Helene

    • Liebe Helene,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback und Deinen Bericht! Ich habe mich sehr darüber gefreut. :-) Es ist wunderbar, dass Du eine so positive Einstellung zu Deiner Hochsensibilität hast, und ich freue mich, dass ich mithelfen durfte, die offenen fragen zu klären, so dass Du jetzt ein prima Leben führen kannst! :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  4. Wahnsinnig spannend und sehr anstrengend. Vor kurzem bin ich durch einen Personal Coach erst auf dieses Thema gestoßen, weil ihr das aufgefallen ist. Jetzt lese ich hier und Falle vom Glauben ab. Das passt alles so gut. Ich zweifele auch ist an meinen Verstand. Bei mir ist es oft so, dass ich aus den Augen von Verunfallten und sterbenden sehen kann und deren Angst spüren kann. Ich kann hören, riechen und sehen was sie sehen. Das war schon seit Kindesbeinen so und als Heranwachsende hat mich das regelrecht fertig gemacht und ich habe mich als verrückt abgeschrieben. Als Erwachsene kann ich mich mittlerweile in der Regel abgrenzen aber manchmal passiert es trotzdem, dass ich mich in dieser Situation wiederfinde und selbst erschrecke. Das kostet Kraft. Aber der Selbstschutz ist total wichtig, sonst geht man förmlich kaputt.
    Viele andere Dinge passen auch total, danke, dass hier über das Thema informiert wird. Danke ❤️

    • Liebe Julia,

      vielen Dank für dein nettes Feedback und deinen Bericht! So etwas gibt es bei Hochsensiblen häufiger. Viele schämen sich und denken, sie wären verrückt. Dabei bekommen sie so etwas tatsächlich mit, weil sie eine erniedrigte Reizschwelle haben und deswegen offen für solche Dinge sind. Gut, dass du dich inzwischen besser abgrenzen kannst! Es ist ja auch eine Gabe, solche Dinge wahrnehmen zu können, aber wichtig ist, dass du diese Wahrnehmungen zu deinem und zum Nutzen aller einsetzen kannst und nicht davon “erschlagen” wirst.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

HTML tags allowed in your comment: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Anne-Barbara Kern