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Kommentare

Der Regenschirmspaziergang – 5 Schritte für mehr Abgrenzung — 13 Kommentare

  1. ‘Man kann der Welt niemals mit etwas helfen, das einem selbst schadet, denn jede und jeder einzelne von uns ist in viel höherem Maß Teil dieser Welt, als es vordergründig scheint. Etwas, das einem selbst schadet, schadet somit auch der Welt.’ danke dafür und für diesen tipp. probier ich gern aus! bin auch immer auf empfang, vorallem wenn es mir gut geht und ich somit was zu geben habe. und wundere mich dann immer, wo die energie hin ist. dabei müsste ich es besser wissen. im achtsamkeitskurs lernt man, dass normalerweise ca 80% der aufmerksamkeit im aussen sind und höchstens 20 % im innen. dabei sollte es eher umgedreht oder doch zumindest ausgewogen sein. danke also für den neuerlichen gedankenanstoss :-)

    • Liebe Andrea,

      vielen Dank für Deine Rückmeldung! Für mich war das auch eine der wichtigsten Erkenntnisse der letzten Jahre, und erst seit mir das bis in die Tiefe klar ist und ich es auch mehr und mehr umsetzen kann, habe ich wirklich das Gefühl, anderen helfen zu können, was schon immer eine große Sehnsucht von mir war. Danke auch für die Information, dass wahre Achtsamkeit tatsächlich zu 80% nach innen gerichtet sein sollte. Das passt ja zu meiner Einschätzung!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. liebe anne- barbara,

    sehr spannend dieser artikel. wenn ich zurückblicke habe ich intuitiv immer schon so gelebt. immer eine liste im kopf + nur kurze oberflächliche “kassenbegegnungen”.
    das führte allerdings dazu mich immer etwas gehetzt zu fühlen oder vielleicht habe ich diese gehetzte gefühl nach außen transportiert, um in ruhe gelassen zu werden.
    selbst meine mutter hatte früher schon den ” ruf” frau ruck-zuck.
    selbst in der kirche schaue ich manchmal auf den boden um dort nur die fliesen anzuschauen. das beruhigt mich und ich kann gut innen bei mir bleiben.
    früher habe ich immer gesagt: auf der arbeit ziehe ich meine käseglocke drüber, dann sehe ich alles bin aber geschützt.
    liebe grüße britta
    viele puzzleteile die sich im nachhinein so zusammenfügen

  3. Hallo Anne-Barbara , mir fällt das sehr schwer besonders im Umgang mit den Menschen.mein Arbeitsplatz ist gerade in gefahr weil ich es nicht schaffe mich abzugrenzen und den Regenschirm aufzuspannen.Ich arbeite in einer Arbeitsgruppe von25 geistig behinderten Menschen.Ich suche gerade einen neuen Arbeitsplatz weil mir dort in kürzrster Zeit der Stresspegel so ansteigt dass ich Kopfschmerzen und Ohrensausen bekomme.Da ich die Gruppe pädagogisch und pflegerisch betreue fühle ich mich immer in der Pflicht.Total blöd.lgSybille

  4. Hallo Anne-Barbara, ich kann gut auf mein Ziel hin spazieren oder einkaufen gehen, wenn ich aber Menschen in die Augen schaue, habe ich sofort eine Energie gefühlt oder etwas anderes, dass ich noch gar nicht benennen kann. ich weiß nicht, was das ist. Die ganze Zeit nach unten schauend ist ja quatsch, es reicht gefühlt eine Milli Sekunde. Ich würde gerne wissen, wie ich mich da abgrenzen kann. Scheinbar bin ich dann “immer noch” auf Empfang.

    Viele Grüße

    Lena

    • Liebe Lena,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Wenn das mit dem Augenkontakt so extrem ist, könnte es sein, dass du neben deiner Hochsensibilität auch einige Asperger-Züge hast. Denn Probleme mit dem Augenkontakt, wie du es beschreibst, ist ein ganz typisches Symptom dafür. In diesem Fall wird das leider nicht besser. Du kannst dir einen gewissen Augenkontakt antrainieren, um nicht aufzufallen. Ein Trick, der meinen betroffenen Klient*innen oft hilft, ist, den Leuten gar nicht in die Augen zu sehen, sondern auf den Punkt zwischen den Augenbrauen. Mehr zu den Asperger-Zügen erfährst du hier:

      Hast du Asperger-Züge? Mache den Test!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  5. Hallo,

    Eine ähnliche “Übung” wie den Regenschirmspaziergang mache ich permanent. Ohne das geht gar nichts, weil ich einfach viel zu viel auffange. Leider hilft das alles nicht so effektiv, dass ich “nicht auf Empfang” bin. Ich bin permanent auf Empfang und habe noch keine Möglichkeit gefunden, da irgendwas ernsthaft zu regulieren.

    Mir geht es auch nicht nur mit anderen Menschen so. Ich nehme auch die Energie von Objekten oder Pflanzen und dergleichen wahr. Es fühlt sich an, als wäre ich in einem großen Ozean, wo ich ständig von vielen verschiedenen Wellen getroffen werde, aus allen Richtungen und in verschiedenster Itensität und Wellenqualität.

    Gibt es irgendwas, das mir besser (bzw überhaupt) helfen könnte, eine Form der Regulierung zu haben, selbst beeinflussen zu können, wie vel ich aufnehmen will/kann?

    Viele Grüße!

  6. Hallo Anne-Barbara,

    Vielen Dank für die Buchempfehlung. Ich habe es mir gleich besorgt und bin dabei, es zu lesen. Allerdings muss ich feststellen, dass ich die meisten der beschriebenen Üungen bereits kenne, wenn auch oft in leicht abgewandelten Formen.

    Sie helfen mir leider sehr wenig.

    Teilweise kann ich sie auch nicht exakt in der im Buch beschriebene Form machen, weil die Prana-Atmung für mich nicht durchführbar ist: Das Zählen lenkt mich so ab, dass ich mich auf nichts anderes konzentrieren kann.

    Wenn es also nichts effektiveres gibt, nützen mir die ganzen Vorteile meiner Hochsensibilität wenig, weil ich einfach viel zu viele Fremdenergien abbekomme, ohne viel dagegen tun zu können – die Einsiedlerhütte früherer Zeiten ist ja heute kaum noch aktuell.

    Viele Grüße!

  7. Hallo Jana,

    tut mir leid, dass die Prana-Atmung bei dir nicht klappt! Es gibt aber eine Übung im Buch, die auch ohne sehr gut funktioniert: Die Aura-Wirbeltechnik (Aura 12mal im Uhrzeigersinn um sich wirbeln lassen und sich dabei vorstellen, dass alle Fremdenergien in die Erde gespült werden). Die kannst du immer durchführen, wenn du das Gefühl hast, Fremdenergien abbekommen zu haben. Der Vorteil ist, dass sie auch sehr schnell geht.

    Ansonsten kannst du dich natürlich fragen, warum du so viele Fremdenergien aufnimmst. An welcher Stelle bist du zu weit offen und warum? Hast du evtl. aus irgendwelchen Gründen Hemmungen, dich abzugrenzen? Wurdest du in deiner Vergangenheit daran gehindert, damit man dich besser manipulieren und ausnutzen kann?

    In diesem Fall könnten noch alte Muster bei dir sitzen, die deinen Selbstschutz behindern. Diese aufzulösen wäre dann eine ursächliche Herangehensweise.

    Herzliche Grüße,
    Anne-Barbara

  8. Hallo Anne-Barbara,

    Ja, die Wirbeltechnik habe ich gesehen. Ich werde sie nochmal weiter testen. Eine ähnliche Technik kenne ich schon lange, wo man sich “in echt” im Kreis dreht dabei. Da wird mir immer schwindelig dabei, 12mal habe ich noch nie geschafft. Damals kam ich schon auf die Idee, das dann halt in Gedanken zu machen. Es macht in dem Moment die Aura etwas freier, aber ich hätte gern auch was, dass ich gar nicht erst so viel aufnehme. Und weil Du schreibst, immer dann, wenn ich das Gefühl habe, Fremdenergien abbekommen zu haben: Das würde bedeuten, dass ich es fast permanent machen müsste…

    Hemmungen, mich abzugrenzen, habe ich nur dann, wenn ich den Kontakt für meine therapeutische Arbeit brauche. Da kann ich nicht mit gleichzeitig “geschlossener und offener Tür” arbeiten.
    Ansonsten habe ich mittlerweile eigentlich keine (mir bewussten) Hemmungen mehr, seit ich wegen meiner Depression in psychotherapeutischer Behandlung bin und gelernt habe, mir nicht mehr alles gefallen zu lassen, von dem ich merke, dass es mir nicht gut tut. Im Zusammenhang mit dieser Therapie kam die HS bei mir überhaupt erst zur Sprache.
    Die einzige “Hemmung”, die mir einfiele, wäre, dass ich gern wie andere auch einfach mal unbeschwert unterwegs sein möchte, aber das Gefühl habe, dass ich mich ständig zurückziehen muss, weil es ir zu viel wird – wodurch meine Lebensqualität natürlich sinkt, wogegen ich etwas tum möche.

    In der Vergangenheit gab es viele Grenzüberschreitungen, wo man mir was übergestülpt hat. Das ist jetzt aber fast alles Vergangenheit und psychotherapeutisch aufgearbeitet. Da (er)kenne ich die Muster und kann damit gut umgehen, wenn mal was hochkommt, was eh nur noch selten passiert.

    Liebe Grüße,
    Jana

    • Hallo Jana,

      ich denke, da muss man noch eine Etage tiefer schauen. Auf der Ebene, die du beschreibst und die auch therapeutisch gut aufgearbeitet ist, hast du natürlich kein Problem. Mir geht es um die energetische Ebene. Da ist bei dir irgendwo ein Loch, das zu weit offen steht. Ob es sich für dich lohnt, da noch einmal genauer hinzusehen, bist du natürlich frei, selbst zu entscheiden.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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Anne-Barbara Kern
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