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Drei Schritte zur Entschleunigung für hochsensible Nerven — 8 Kommentare

  1. Das finde ich wieder einen ganz wunderbarer Artikel von dir, liebe Anna-Barbara.

    Gerade das du die Bedeutung von Chronos und Kairos betonst, finde ich sehr schön. Denn auch meiner Erfahrung nach, ist das Bewusstsein über unser Zeitempfinden ein ganz wichtiger Faktor, um als (hochsensibler) Mensch zu entschleunigen.

    Besonders wenn wir noch unsere Disposition als Lerche und Eule mit berücksichtigen können, hilft das sehr, um das Gefühl von Stress zu reduzieren und erholsamer zu schlafen. Mehr dazu auch in meinem Podcast unter https://einfach-hochsensibel.de/025

    • Lieber Jean-Christoph,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback! Danke Dir auch für Deine Ergänzung, was die Lerche und die Eule betrifft. Darüber schreibt John Naish auch in seinem Buch, und wie wichtig es ist, den eigenen Biorhythmus zu beachten. Ich z.B. bin vormittags mental am fittesten. Wenn etwas ansteht, das volle Konzentration erfordert, mache ich das dann auch möglichst vormittags, während nachmittags eher Routinetätigkeiten dran sind.

      Zum Glück habe ich das schon lange beachtet, bevor ich davon gelesen habe. John Naish beschreibt, dass er sich als freischaffender Journalist früher gezwungen hat, vormittags zu schreiben. Bei ihm ist es aber genau umgekehrt – er ist nachmittags und abends fitter! Dadurch hat er sich immer gequält. Seit er das erkannt und umgestellt hat, tut er sich viel leichter.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Hallo Anne-Barbara,

    ein ausgezeichneter Artikel! Ich lese schon eine ganze Weile deinen Blog mit und finde die Artikel immer fundiert und aufschlussreich.

    Es steckt wieder sehr viel drin, gleich Konzepte aus drei Büchern. Du spannst einen weiten Bogen. Es ist aber auch bitter notwendig, denn das mit der Beschleunigung und ihrer Wirkung aufs hochsensible Nervensystem empfinde ich ganz genauso.

    Die drei Lösungsansätze: 1. dass es ein Genug geben muss, 2. gelebte Zeit statt gemessener Zeit und 3. das Nichtstun, die sind wohltuend und sprechen mir aus der Seele.

    Liebe Grüße
    Jana Lindberg

    • Liebe Jana,

      danke Dir von Herzen für dieses sehr nette Feedback! :-D Es ist schön und tut mir gut, diese Verbundenheit mit Leserinnen und Lesern wie Dir zu spüren, und dass uns das gleiche umtreibt, beschäftigt und nährt.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Liebe Anne-Barbara,

    wie wahr!

    Besonders bedenkenswert finde ich, dass inzwischen erwartet wird, dass man praktisch rund um die Uhr (besonders als Selbstständige) erreichbar ist.

    Und ich, die ich natürlich immer gleich alles erledigen möchte, falle immer wieder drauf rein. Eine Kundin möchte am Wochenende etwas bestellen und braucht eben schnell noch eine Auskunft von mir. Ich gebe sie ihr – wäre sie doch sonst nicht handlungsfähig… und unter der Woche hat sie ja nicht so viel Zeit. Na ja…

    Eine Woche später, wieder am WE, siehe da, die gleiche Kundin, hat noch immer nicht bestellt und benötigt wieder eine Auskunft von mir (im Übrigen eine, die schon letzte Woche in der Mail stand). Gut – hier habe ich dann gelernt und erst am Montag geantwortet… aber ein leicht schlechtes Gewissen (Ich weiß, ich soll nur an meinen Garten denken…).

    Indessen, weiß ich natürlich, was sie wollte, dass sie etwas wollte… mein Gehirn ist damit beschäftigt.

    … Und ich nehme mir wiederholt vor: Keine Mails am WE zu lesen…

    LG

    • Liebe Yve,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback und Deinen Bericht! Diese Geschichte ist absolut typisch… Da wirst Du für nichts auf Trab gehalten. Für Dich als hochsensibler Mensch ist es wichtig, Deine Wochenenden frei zu halten, denn Du brauchst Deine Regenerationszeiten. Bitte sei hier weiterhin ganz konsequent! Auch wenn Du am WE Emails liest, was verständlich ist, da ja auch privates dabei sein kann, beantworte die geschäftlichen erst am Montag. Das ist absolut normal – Kunden haben am WE meist mehr Zeit, Emails zu schreiben, erwarten aber erst am Montag eine Antwort, so dass Du in dieser Hinsicht ganz beruhigt sein darfst.

      Ich hatte neulich eine Klientin, die abends um 20h angerufen hat, und ganz geschockt war, als ich dran ging, da sie mir eigentlich nur etwas auf den AB sprechen wollte… ;-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  4. Liebe Anne-Barbara,

    vielen Dank für diesen interessanten Artikel! Deine Beiträge geben mir immer wieder einen Anlass, über bestimmte Dinge nachzudenken und gegebenenfalls zu verändern. Dinge, die im Alltag leider allzu oft vernachlässigt werden.

    Das Buch von Winfried Hille habe ich mir soeben bestellt (normalerweise vermeide ich Bestellungen über Amazon – um den lokalen Buchhandel zu unterstützen – hier mache ich eine Ausnahme, damit Du auch etwas davon hast! ;-)).

    Liebe Grüße
    Eva

    • Liebe Eva,

      danke Dir für Dein nettes Feedback! Freut mich, dass Du Dir das Buch bestellt hast, denn dort findest Du noch viele, viele weitere Tipps, für die in diesem Artikel der Raum gefehlt hat. Und den lokalen Buchhandel zu unterstützen, ist natürlich auch eine hohe Tugend. Danke dir für Deine Ausnahme! :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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