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Hochsensibel? In drei Schritten aus der Opferrolle! — 6 Kommentare

  1. Ich lese nun schon lange ihre Beiträge und Informationen zu dem Thema Hochsensibel und finde immer zu mir.Und bin glücklich zu lesen das ich dort platziert bin, und nicht allein bin mit meiner “Art”
    Heute schreibe ich, weil ich durch diesen Beitrag etwas ganz wichtiges lesen konnte, was mir trotz Psychologischen Beistand nicht gelungen war zu verstehen .Wut,meine Wut war immer etwas explosives aber Sie hat mich man kann fast sagen berauscht,ich fühlte mich nur in dem Zustand “stark”und fast unbesiegbar.Ich war dann nicht mehr zu Bremsen und habe zu dieser Zeit wohl auch viel Angst verbreitet.
    Das es mir dabei um Macht ging ist mir bis heute nicht bewusst gewesen.(Ausstieg aus der Opferrolle)Es war für mich das einzige Mittel mich zu Wehren ,wenn ich die Probleme und Konflikte nicht durch Gespräche
    klären konnte.
    Mein Lernprozess dauert nun schon 26 Jahre und der Verlauf hat sich in die von ihnen beschriebene Bahn entwickelt.
    Ich habe meine Wut in mein Schattenreich verbannt,weil ich dachte das ich Sie durch diesen
    neuen Lebensweg nicht mehr bräuchte.Dabei entwickelte es sich genauso wie beschrieben,meine wichtigen “Schutzschilde ”
    fuhren runter und über die Zeit entwickelte sich die PTS .Eine harte Zeit,überall lauerten die Triggermonster.Ich habe manchesmal gedacht ich würde verrückt. Ich muste Lernen mich fürs Leben neu aufzustellen!
    Heute erst kann ich es verstehen,durch diesen Artikel das es ein “natürlicher ” Prozess war(so weit man das so beschreiben darf )Ein harter Weg ,weil so viele meiner Fragen offen blieben.Heute habe ich viele Antworten bekommen.
    Ich bin dadurch mir selbst begegnet und das möchte ich nicht missen.

    Vielen lieben Dank !!!

    • Liebe Claudia,

      vielen Dank für Ihr nettes Feedback und Ihre sehr beeindruckende Geschichte! Es freut mich, dass Sie durch diesen Blog-Artikel ein Stück weiter gekommen sind. Ja, es ist ganz wichtig, die Aggression nicht in das Schattenreich zu verbannen. Sonst findet keine wirkliche Veränderung statt, sondern nur ein Wechsel von der Täter- in die Opferrolle. Die Lösung liegt im Zulassen der Gefühle und in einem angemessenen Umgang damit. Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen immer besser geht und Sie immer mehr in Ihren inneren Frieden finden!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Liebe Anne-Barbara,
    dieser Blog-Artikel kommt für mich genau richtig. Heute habe ich sehr darüber nachgedacht, weswegen ich mich oft so schlecht abgrenzen kann, wenn ich Menschen gern habe, mir ihrer aber nicht sicher bin. Womöglich, um gemocht zu bleiben dachte ich beschämt. Hier lese ich nun, dass das offenbar nicht nur mir so geht. Ich werde mich noch weiter mit diesem Thema inkl. Schatten und Opfer/Täter-Rolle auseinander setzen und bin froh über Deinen Anstupser.
    Alles Liebe,
    Anja

    • Liebe Anja,

      vielen Dank für dein nettes Feedback! Freut mich total, dass du jetzt weißt, wo du noch genauer hinschauen kannst. Ich wünsche dir alles Gute auf diesem Weg! Jeder kleinste Schritt in die richtige Richtung ist schon ganz viel wert…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Liebe Anne-Barbara,
    ich kann alles genauso unterschreiben wie du es erklärt hast. Genauso ist es bei mir.
    Durch die Verhaltenstherapie in den letzten Jahren konnte ich mir theoretisch viel erklären und „wusste“ sozusagen Bescheid. Aber es dann irgendwie nicht ins Herz durch. Durch und die nun begonnene Traumatherapie kann ich schon einige Dinge als „war nicht gut, ist mir aber passiert“ wegpacken und Frieden schließen. Und zwar so, dass es mich (bisher auf jeden Fall) nicht triggert. Ich bin gerade mittendrin und gespannt wie es weitergeht.
    Durch diesen Artikel kann ich mir in Zukunft auch immer wieder bewusst machen, wo ich gerade stehe und habe Sicherheit allein an mir weiterzuarbeiten (du sagst ja es ist ein lebenslanger Prozess) wenn die Traumatherapie vorbei ist.
    Vielen lieben Dank!
    Liebe Grüße,
    Christina

    • Liebe Christina,

      vielen Dank für dein nettes Feedback, das mich sehr freut! :-) Toll, dass du eine gute Traumatherapie gefunden hast und schon so weit gekommen bist. Wenn mein Blog-Artikel dir hilft, diesen guten Weg weiter zu führen und dir Sicherheit gibt, ist mir das eine große Freude! :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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Anne-Barbara Kern