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Kommentare

Hochsensible Haut? Anti-Aging-Fluid selber machen! — 5 Kommentare

  1. Liebe Anne-Barbara, liebe LeserInnen,

    ich möchte folgend zum Thema Wollfett/Lanolin, welches in dem Antig-Aging-Fluid zum Einsatz kommt aufklären, denn der Anti-Falten-Wahn unserer Gesellschaft hat Folgen.

    Mal abgesehen davon, dass Wollfett seltenst ohne Pestizide auskommt, wie z.B. in kleinen Betrieben oder bei Hobby-Schäfern, kommt es noch viel schlimmer. Für die “Schönheit” der Frauen leiden Millionen Tiere,
    im Kontext Wolle/Wollfett vornehmlich Schafe.

    Dabei ist ein Gesicht in dem sich gelebtes Leben widerspiegelt und jede Falte ihre eigene Geschichte erzählt so wunderschön.

    Den meisten ist garnicht bekannt, welch lebenslanger, grausamster Tierqual Schafe ausgesetzt sind. Das böse Wort heisst: MULESING.

    //www.peta.de/Mulesing

    Ich setze mich mit anderen Frauen schon lange für die Veröffentlichung dieses Horrors ein. Der Weltmarkt für Wolle (Wollfett) und allem, was daraus hergestellt wird (Kleidung, Accessoires, Schuhsohlen usw.) liegt in festen Händen: Australien, Neuseeland, China, USA. Die armen sanftmütigen Schaftiere werden in Massen auf höchstem Niveau misshandelt: Die Haut wird ihnen ohne Schmerzmittel großflächig im Schwanzbereich bis auf’s Fleisch abgezogen und das alles wie üblich aufgrund menschlicher Züchtungen,für diese Tiere wieder als Ausbeutungs-Maschinen herhalten müssen. Gewinnmaximierung, um noch das letzte Quäntchen rauszuholen = noch mehr/
    dickere Wolle. Welchen Qualen die Tiere zeitlebens ausgesetzt sind dürfte auch den nicht so sensiblen klar sein.
    Werden die Schafe nicht mehr gebraucht geht die Tortur weiter: Massenschlachtung im Akkord. Die Tiere werden geschlagen, getreten, so dass ihre Beinchen schon gebrochen sind bevor es an das eigentliche Schlachten geht oder sie bluten ohne Betäubung aus, da es den Schlächtern nicht schnell genug geht. Zeit ist schließlich Geld.

    //wolle.peta.de/

    https://www.google.de/search?q=peta+schafe+schlachten+scheren&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=TMnKV8SgHc7b8Afc84bYDg

    Gerade empathiefähigen, hochsensiblen Menschen sollten die gequälten Tiere nicht egal sein !

    Verzichtet daher bitte auf konventionelle Wolle und Wollfett. Es gibt mulesingfreie Wolle (z.B. hier: https://rosygreenwool.com/de/sheep)und genügend Ersatzstoffe für Wollfett.

    Bei der Gelegenheit: Mit Leder (Kleidung, Schuhe, Accessoires…) sieht es leider nicht weniger übel aus. Hunde, Katzen und viele andere Tiere erleben Höllenqualen, vor allem in den asiatischen Ländern wie China.

    //images.google.de/imgres?imgurl=//p5.focus.de/img/fotos/origs4768233/4865811711-w630-h461-o-q75-p5/china.jpg&imgrefurl=//www.focus.de/panorama/welt/hundefleisch-
    festival-in-china-chinesen-toeten-und-quaelen-tausende-vierbeiner-fuer-schlachtfest_id_4769542.html&h=461&w=630&tbnid=jWc9I0uSydwzCM:&tbnh=90&tbnw=123&docid=
    VgmK3wDQCXPUdM&client=firefox-b&usg=__sMvEvTwgN5FK8L6qfdTNLRwdJTw=&sa=X&ved=0ahUKEwiy5rOdoPbOAhWBbhQKHWpcCCEQ9QEINTAE

    Es gibt mittlerweile genug alternative Bekleidungsmöglichkeiten !!!

    Bitte nutzt sie – die Tiere danken es Euch !!!

    Mira

    • Liebe Mira,

      danke, dass Du auf das Tierleid hinweist! Im Anti-Falten-Fluid selbst ist kein tierisches Produkt enthalten, sondern nur 4 Zutaten:

      1. Hyaluronsäure, die früher aus Hahnenkämmen gewonnen wurde. In den 1990er Jahren wurde ein Verfahren entwickelt, Hyaluronsäure aus Hefen zu fermentieren. Da die tierisch gewonnene Hyaluronsäure zu allergischen Reaktionen führte, wird sie heute fast ausschließlich aus Hefen fermentiert. (Quelle: //www.hyaluron.biz/wie-wird-hyaluron-hergestellt.html)

      2. pflanzliches Lecithin

      3. destilliertes Wasser

      4. Weingeist

      Wer seine Hautpflege auf diese Weise selbst herstellt, hat ein Produkt, das vollkommen frei von Tierleid und Tierversuchen ist.

      Mein Vorschlag, das Anti-Aging-Fluid mit Wollfett zu mischen, bezieht sich ausschließlich auf die Pflege eingerissener Nagelhaut und rissiger Lippen. Wer möchte, kann alternativ Shea- oder Avocado-Butter verwenden.

      Ein Tipp für alle, die (wie ich) nicht ohne Wollfett auskommen: Es gibt Bio-Schäfereien, die pestizidfreies Wollfett aus eigener Produktion vertreiben, z.B.:

      //finkhof.de/wollfett-100-ml.html

      Auch Wollfett aus der Apotheke ist streng kontrolliert, was Schadstoffe betrifft, doch man weiß dann natürlich nichts über die Herkunft.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Liebe Frau Kern, liebe Leserinnen,

    ich habe gerade gesehen, dass Sie leider immer noch Wollfett in Ihren Rezepten verwenden bzw. dies auf Ihrer Webseite empfehlen. Was würden Sie tun, wenn es keine Schafe gäbe ? Niemand braucht Wollfett.
    Rissige Haut hat ihre Ursache im Innenleben. Ihr kann z.B. sehr gut mit adäquater Ernährung aus der TCM (Traditionelle chinesische Medizin) begegnet werden, evtl. wird für eine begrenzte Zeit noch eine Kräutertherapie zusätzlich nötig, meistens aber nicht. Zur Einführung in die TCM-Ernährung gibt es eine große Menge an Literatur. Wer zusätzlich eine Kräutertherapie versuchen möchte und keinen geeigneten TCM-Therapeuten in der Nähe hat kann sich unter http://www.chinesischekrauter.com Hilfe holen. Dahinter steht ein Arzt aus Tschechien mit einem enormen Fachwissen. Die TCM und ihre Ernährungsweise gehört zu den besten Therapien überhaupt und ist für die meisten Störungen/Krankheiten anwendbar.
    Ich habe z.B. den Diabetes und eine schwerste Neurodermitis meiner Mutter allein mit einer TCM-entsprechenden Ernährungsumstellung geheilt bekommen u.v.m.
    Für die äußerliche Anwendung gibt es zudem eine wunderbare Alternative, die den Eigenschaften von Wollwachs in nichts nachsteht:
    Phytosteryl Macadamiate aus Fettsäuren des Macadfamianussöls und Sojaphytosterolen. Ein wunderbarer Rohstoff für entsprechende Rezepturen, der hier erhältlich ist:
    https://www.aliacura.de/produkte/wirk-und-zusatzstoffe/phytosteryl-macadamiate/

    Und nochmal zur Erinnerung (leider sieht es in Deutschland für die Schafe nicht viel besser aus):
    //www.peta.de/Mulesing
    //wolle.peta.de/mulesing/
    //wolle.peta.de/patagonia/
    //wolle.peta.de/chile/
    //wolle.peta.de/
    //www.peta.de/wolle-deutschland

    Schaut bitte hin und helft den gequälten Schaftieren, in dem Ihr auf Alternativen zu Produkten von/aus Wolle und Lanolin zurückgreift. Es gibt genügend !!!!

    Und noch eine Information an Sie Frau Kern:
    Sie schreiben unten, dass der Finkhof Lanolin aus eigener Produktion und pestizidfrei anbietet. Ich weiß nicht wie Sie darauf kommen bzw. erkundigen Sie sich denn nicht ?
    Es gibt zwar bio-zertifizierte Schäfereien, aber kein Lanolin aus biologischer Schafhaltung bzw. kein bio-zertifiziertes Lanolin. Das gab es noch nie. Daher muss auch immer davon ausgegangen werden, dass die Schafe mit Pestiziden behandelt, also vergiftet werden. Anders kann man es nicht sagen. In diesem Kontext gibt es nur Rückstandskontrollen. Allerdings wer setzt die Grenzwerte fest und unter welchen Voraussetzungen ? Über gewinnorientierten Lobbyismus möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen. Auch das BfR hat keine reine Weste, was immer wieder durch professionellen Journalismus zu Tage tritt. Klassische Pestizide/Insektizide sind toxisch – auch in Kleinmengen. Für die Reinigung/Abtrennung des Wollwachses bedarf es zusätzlich verschiedener chemischer Methoden/Substanzen (Säuren, Lösungsmittel, Chlorverbindungen, etc..Das ist auch bei Apotheken-Lanolin nicht anders. In der Monographie des Europäischen Arzneibuches sind z.B. für geruchsreduziertes Lanolin sogar Grenzwerte bis 40 ppm !! Gesamtpestizidgehalt zugelassen !!! Außerdem wird das Wollwachs meist konserviert. Alles in allem also eine ziemlich ungute Angelegenheit. Das sollte Frau sich nicht antun.

    Das Lanolin vom Finkhof stammt übrigens aus konventioneller Schaf-Haltung und wird aus England importiert !

    Müssten nicht gerade Hochsensible ein Herz für Tiere haben ?

    Mit tierfreundlichen Grüßen

    Mira

    • Liebe Mira,

      vielen Dank für die Mühe, die Du Dir mit diesem Kommentar gemacht hast! Ich zitiere dazu einmal einen sehr geschätzten Kollegen, nämlich Andreas Tenzer, ein spiritueller Coach:

      Die Welt braucht keine verbissenen Weltverbesserer, sondern Selbstverbesserer, denn jeder, der den spirituellen Imperativ lebt, rettet sich selbst und somit den Teil der Welt, auf den er unmittelbaren Einfluss hat.

      Oder, in meinen Worten ausgedrückt: Du wirst die Welt nicht retten, indem Du anfängst, anderen Vorhaltungen zu machen. Denn damit übertrittst Du die Grenzen anderer Menschen und machst Dich unbeliebt.

      Viele Hochsensible sind übrigens schlecht abgegrenzt; auch ich musste Abgrenzung erst bewusst lernen. Das liegt daran, dass wir aufgrund unserer erniedrigten Reizschwelle im Überall und Nirgends schweben, und nicht wissen, wo wir eigentlich aufhören und wo wir anfangen. Bitte lies dazu unbedingt diesen Artikel:

      In drei Schritten zu mehr Abgrenzung bei Hochsensibilität

      Was auch bei vielen Hochsensiblen der Fall ist, ist, dass wir ja aufgrund unserer erniedrigten Reizschwelle auch sehr viel davon mitbekommen, was in der Welt alles schief läuft. Wir meinen dann, dass wir für all das, was wir da wahrnehmen, auch verantwortlich sind. Doch damit überfordern wir uns – wir haben eben nur begrenzt Kraft und können nur auf einen kleinen Teil unserer Welt Einfluss nehmen.

      Vielen Dank für Deinen Hinweis auf die pflanzliche Alternative für Wollfett – ich werde das Produkt ausprobieren, und wenn es tatsächlich genauso gut wie Wollfett ist, werde ich meine Rezepte ändern. Versprochen!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Hallo Frau Kern,

    anstatt einfach mal einzugestehen einen Fehler bzgl.Ihrer Angaben gemacht zu haben kontern Sie mit Besserwisserei im Hinblick auf meine Person. Es geht aber nicht um Besserwisserei, sondern um gequälte, fühlende Lebewesen, die unserer Hilfe bedürfen.

    Sie kennen mich nicht, wissen nichts über mich, beurteilen mich aber.

    Ich brauche Ihren Text nicht zu lesen. Ich bin mir bestens bewusst über meine Grenzen und meine Abgrenzungsfähigkeit. Das schließt jedoch nicht aus, Missstände aufzudecken und mich für das Wohl anderer Lebewesen einzusetzen, die in dem patriarchalen tödlichen Geldsystem, in dem wir leben, unbeachtet bleiben und auf grausame Weise verrotten.

    Ich kenne all die spirituellen “Weisheiten” und natürlich kann ich es wie Sie oder Herr Tenzer halten. Die Welt braucht aber nicht nur keine verbissenen Weltverbesserer, in diese Schublade ich glücklicherweise nicht passe; die Welt braucht aber auch nicht die vielen selbsternannten Besserwisser/Alleswisser wie das besonders häufig in bestimmten esoterischen Kreisen vorkommt. Ich kann die Augen zu machen, nur an meine Bedürfnisse denken und alles andere ist mir egal.

    Das möchte ich aber nicht. Die Chance auf Wandlung ist ungleich größer, wenn sich nicht ausschließlich alles um mich dreht. Ein Beispiel: Würden sämtliche Weltenbürger von heute auf morgen keine Wolle/kein Lanolin mehr kaufen (zumal wir in einer Zeit von Alternativen leben) wäre das Thema Mulesing für die Tiere adhoc beendet. Kümmern sich die Menschen aber weiterhin auschließlich um sich selbst und kaufen die Produkte, dauert der Prozess unverhältnismäßig länger, zumal das wachsende, globale Bewusstsein dann allein schon aufgrund von Informationsmangel im Kontext der entsprechenden Zustände fehlt, die von Menschen wie mir transparent gemacht werden. D.h. das unzählbar mehr Tiere unnötig leiden müssen. Als spirituelle Wesen in Menschenkleidung ist es aus meiner Sicht auch unsere Aufgabe/Mitverantwortung unseren Beitrag im Hinblick eben auf die menschliche, spirituelle Entwicklung zu leisten, nicht zuletzt um unser aller Leid-Identität zu heilen – immer soweit der einzelne kann und selbstverständlich ohne Selbstüberforderung.
    Und nein, ich halte mich wahrlich nicht für alles, was ich wahrnehme – und das ist eine ganze Menge – verantwortlich.

    Veränderung fängt zwangsläufig immer bei sich selbst an. Für diese Erkenntnis brauche ich keinen spirituellen Coach. Ich gehe jedoch auch Schritte über mich selbst hinaus und leiste meinen Beitrag in größeren Zusammenhängen. Das eine schließt das andere nicht aus.
    Hochsensibilität ist Fluch und Segen zugleich. Selbstverständlich ist Abgrenzung ein Hilfsmittel, wobei dies, wenn man in der absoluten göttlichen Präsenz lebt, nicht mehr nötig ist; aber Man(n)/Frau sollte zumindest versuchen, den Segen zu nutzen und vielleicht nicht nur für sich selbst.

    Im übrigen mache ich keine Vorhaltungen, ich bettele aber auch nicht und rede auch nicht drumherum. Ich lege klar und deutlich Fakten dar und berühre damit auch sogenannte blinde Flecken. Das macht ungute Gefühle und kann Abwehr gegen mich als Person hervorrufen.

    Wenn ich damit nur einem Tier oder unserer Mutter Erde helfen konnte, kann ich damit aber gut leben.

    Mira

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