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Kommentare

Zu lieb sein macht böse — 6 Kommentare

  1. Liebe Anne,

    ich hatte gestern den Impuls Dir genau zu diesem Thema etwas zu schreiben…
    ich muß es aber noch sortieren und in Schriftform bringen. Kommentar folgt bald. Es grüßt das morphische Feld.

    Gruß
    Renate Anderweit

    • Liebe Renate,

      das klingt interessant. Ich freue mich schon darauf, mehr von Dir zu lesen!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Hallöchen,
    es tut mir einfach soo gut, auch wenn ich es oft schon hörte,mir meine Bedürfnisse zu erlauben.Ich finde mich super wieder und das tut gut.
    Ich bin auch so eine Vermeiderin u gelingt es mir wie letztens meinem Kollegen zu sagen,wie er auf mich wirkt u was ich brauche,entspannt sich die Situation u es wird richtig schön u natürlich harmonisch.Vielleicht brauche ich den Mut eher Stellung zu beziehen u zu sagen,wie ich es gerade erlebe u was ich brauche.Denn die große Überraschung für die Anderen kenne ich u das fühlt sich nicht gut an:so ein angestauter Damm,der dann durchbricht.Ups ist ja richtig viel gerworden.Danke, Anne-Barbara für Deine Impulse.
    Ich habe das Buch gelesen von Aron und bin beglückt zu wissen,das ich OK bin.Danke:))Meine Freundin Ingrid liest es gerade und ist begeistert.

    • Hallo Karin,

      vielen Dank für Deinen Bericht!

      Ja, diesen Mut sollte man aufbringen. Es lohnt sich, weil man dann schon zu einem früheren Zeitpunkt und viel ruhiger dazu in der Lage ist, sein Anliegen vorzubringen.

      Aber obwohl ich das selber weiß und predige, habe ich in den letzten Wochen bemerkt, dass ich es immer noch nicht genügend praktiziert habe. Das versuche ich nun zu ändern, und die Resonanz ist positiv! Meine Mitmenschen meinen, sie würden so viel besser verstehen, was ich von ihnen will… Es ist also ein ständiger Entwicklungsprozess. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Heute ist mein freier Tag und ich kann mich hier etwas länger aufhalten 🙂
    Ich finde mich in dem Text zu 100% wieder.
    Eine Kollegin, die keinen eigenen Drucker im Büro hat und in mein Büro kommt, um ihre Ausdrucke zu holen, erzählt jedesmal, wenn sie die Tür öffnet, warum sie gerade druckt…”ich muss das wegschicken, weil…”, “stell dir vor, SAP hat mir diese Tabelle erstellt”, “unfassbar, ich muss das schon wieder ausdrucken”. Womöglich steckt bei mir mehr dahinter, warum sie mir das mitteilt. Aber wenn das 10x die Stunde passiert, überfordert mich das einfach. Ich sitze ja nicht am Schreibtisch und warte auf Unterhaltung – ich arbeite, ich muss mich konzentrieren und ich habe sehr viele positionsabhängige Unterbrechungen…leider.
    Ich formuliere dann Sätze wie “ich muss mich hier konzentrieren, Tina”, “ich kann dir gleich Aufmerksamkeit schenken”, sage “ahäm” oder reagiere gar nicht sondern fange bewusst an, laut zu denken. Nichts hilft. Einmal fiel mir nichts Anderes ein, als “ich habe dafür jetzt wirklich keine Zeit”. Gleichzeitig kam Chef sein und bemerkte “Oh, dicke Luft”. Na toll. Wie stand ich da? Ich fühlte mich unverstanden und war die böse Kollegin.
    Bislang habe ich es noch nicht geschafft, in einer ruhigen Minute ihr zu erklären, wie störend das ist. Ich weiß, ich muss es tun, zumal wir bald zusammen in einem Büro sitzen werden…und ich sollte es ihr in einer unbelasteten Situation sagen…

    • Liebe Gabriele,

      es freut mich, dass Du Dich in diesem Text wiederfindest, und danke auch für Deinen Bericht, in dem Du ein so typisches Problem hochsensibler Menschen schilderst!

      Anscheinend ist Deine Kollegin eine Srechdenkerin, d.h. sie muss Dinge laut aussprechen, um ihre Gedanken zu ordnen. Das kann schon ganz schön nerven. Wichtig ist, dass Du immer sofort etwas sagst, wenn es Dich nervt. Ansonsten staut sich das nämlich an, kommt mit zu viel Energie rüber und Du stehst als die Böse da, weil Du zu lange lieb warst. 😉

      Und bitte ganz klare Anweisungen geben: “Bitte sei ruhig, sonst kann ich mich nicht konzentrieren!” Wenn Du um den heißen Brei redest, versteht sie nicht, was Du von ihr möchtest.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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