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Hochsensibilitätsgen von der Migräne-Forschung gefunden? — 42 Kommentare

  1. Bin erst vor ein paar Tagen auf die Hypersens.Seiten gestoßen, kenne Goebels Buch als chron. Migräniker und kann mir den Zusammenhang jetzt gut vorstellen.
    Vielleicht kann ich ja lernen, mich in Zukunft etwas zurueckzuziehen,bevor wieder alles „dicht macht“.

    • Hallo Ute,

      ja, es ist ganz wichtig, dass Du Dich rechtzeitig zurückziehst, schon wenn Du die Reizüberflutung bemerkst, nicht erst, wenn der Schmerz losgeht. Wenn Du dann noch eine Entspannungstechnik ausübst, sorgst Du optimal für Dich und kannst womöglich einige Anfälle vermeiden.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Migräne in Zusammenhang mit HSP. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit HSP. Beim Test nach Elaine Aron habe ich die volle Punktzahl erreicht. Seit meiner Kindheit habe ich Migräne. Im EEG ist festgestellt worden, was ich im Artikel las. Meine Migräne steht im vollem Zusammenhang mit meiner HSP. Ich hoffe, dass HSP mehr Beachtung findet und erforscht. Vor allen Dingen auf psychotherapeutischer/psychiatrischer Ebene, damit HSP endlich richtig eingeschätzt werden. Sie sind anders als andere Menschen. Aber nicht psychisch krank !!
    Herzliche Grüße

    • Hallo Gabi,

      vielen Dank für Deinen Bericht und danke, dass Du das mit mir und allen Lesern hier teilst!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Seit meiner Kindheit leide ich massiv an Migräne und habe meine Empfindlichkeiten immer damit in Zusammenhang gebracht.
    Vor 1 Jahr war ich 8Wochen stationär in einer psychosomatischen Klinik weil
    Nichts mehr ging. Auf der Suche warum ich nicht mehr „Funktioniere“ bin ich über den Begriff Hochsensibilität gestolpert… was ich darüber las hat mich
    sehr gespiegelt… nun versuche ich mein Leben vor allem im Beruf damit in Einklang zu bringen indem ich meine Arbeitsstunden reduziert habe was wiederum
    starke Wiederstände in mir auslöst weil ich nicht mehr „Funktioniere“ und darum weniger wert bin….Puuhh ist das Anstrengend aber ich bin auf dem Weg zu mir

    • Liebe Sabine,

      vielen Dank für Deinen bewegenden Bericht! Ca. 80% meiner Klienten haben auch Migräne, wenn diese Problematik auch bei vielen nicht im Vordergrund steht.

      Dieses Gefühl von „nicht funktionieren“ kommt daher, dass man von sich verlangt, genau wie ein normalsensibel Veranlagter zu sein. Doch in Wirklichkeit „funktionieren“ wir Hochsensiblen sehr gut, nur eben nicht in einer Umgebung, die für die Mehrheit der Menschen gemacht ist. Ich finde es total gut, dass Du Dein Arbeitspensum erst einmal reduziert hast. Viele Hochsensible fühlen sich am wohlsten, wenn sie Teilzeit arbeiten. Dazu gehöre ich auch. Ich arbeite am liebsten ca. sechs Stunden täglich.

      Übrigens habe ich meine Migräneanfälle mit Hilfe dieser Methode deutlich reduzieren können:

      Schmerz auflösen ohne Medikamente

      Vielleicht hilft Dir das ja auch weiter.

      Herzliche Grüße und alles Gute auf Deinem Weg,
      Anne-Barbara

  4. Ich bin so erleichtert, weiß jetzt endlich was los ist. Ich wurde als Kind immer ohnmächtig. Es reichte schon, wenn mir irgendjemanden etwas schlimmes erzählte. Ich leide auch stark an Migräne. Nach endlosen Arzt besuchen wurde immer gesagt, dass nix zu finden ist. Seit meinen Jugendalter ging ich deshalb nicht mehr zu einem Arzt. Ganz schlimm ist es immer vor meinen Tagen.

    • Liebe Verena,

      es freut mich, dass Du nun endlich Klarheit hast! Wenn Du etwas gegen Deine Schmerzen unternehmen möchtest, kann ich Dir diesen Blog-Artikel empfehlen:

      Schmerz auflösen ohne Medikamente

      Ich benötige mit Hilfe dieser Methode keine Schmerzmittel, kann Anfälle innerhalb von einer halben Stunde auflösen und sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität meiner Anfälle hat sich drastisch reduziert. Vielleicht hilft Dir das ja auch weiter.

      Du hast ja früher schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, und ich kann gut verstehen, dass Du dort nicht mehr hin möchtest. Aber heute sind die Mediziner um einiges weiter. Die Schmerzklinik Kiel hat ein bundesweites Ärztenetzt aufgebaut, die sich auf Migräne und andere Kopfschmerzen spezialisiert haben:

      bundesweit Schmerzspezialisten finden

      Vielleicht findest Du jemanden vor Ort, bei dem Du Dich heute nach dem neuesten Stand der Forschung noch einmal durchchecken lassen kannst.

      Herzliche Grüße und gute Besserung,
      Anne-Barbara

  5. Hallo,

    ich bin auch hochsensibel und habe mich schon ausgiebig mit Elaine Arons Büchern beschäftigt. Ich kenne Zustände von Reizüberflutung gut. Migräne kenne ich allerdings nicht. Ich kann mich nur an sehr wenige Situationen in meinem Leben erinnern, in denen ich Kopfschmerzen hatte. Bei mir äußert sich Reizüberflutung eher in einem starken Bedürfnis zu schlafen oder, wenn dies mir auf längere Sicht verwehrt ist, gereizt zu reagieren. Ich habe allerdings auch eine vererbte Form der Schallempfindungsschwerhörigkeit und somit auch in gewisser Weise einen Schutz vor einem akustischen Reizüberangebot. Da ich während des Schlafs meine Hörgeräte ausschalten kann, kann ich mich auch wunderbar beim Schlafen regenerieren. Dies erklärt vielleicht auch warum ich keine Migräne bekomme.

    • Hallo Elli,

      vielen Dank für Deinen Bericht! Nicht alle Hochsensiblen leiden auch unter Migräne. Es scheint nur so zu sein, dass unter Hochsensiblen überdurchschnittlich viele darunter leiden, zumindest ist das bei meinen Klientinnen und Klienten der Fall. Du gehörst also zu den Glücklichen, die damit nicht zu tun haben.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  6. Hallo Anne-Barbara,

    auch ich bin hochsensibel und hatte lange Zeit recht regelmäßig Migräne. Seit ich weiß, dass ich hochsensibel bin (und damit ANDERS), kann ich deutlich besser damit umgehen (ohne zu denken, dass ich falsch bin) – und die (An-)Spannungszustände in meinem Körper besser runterregulieren. Für mich (als Nicht-Kaffeetrinkerin) ist Kaffee ein gutes Mittel, Kopfschmerzen bereits im Ansatz zu bekämpfen. Die Gefäße weiten sich und alles wird besser durchblutet – der Schmerz geht. Ein Espresso im ItalienUrlaub hat mich drauf gebracht – auf einmal waren die Anspannung, die Kopfschmerzen und die gereizte Stimmung weg – ich hatte beste Laune und war einfach froher Dinge. Für alle Nicht-gewohnheitsmäßig-Kaffee-Trinker: Probiert es aus! Auch die Bitterstoffe im Kaffee tun mir echt gut in diesen Phasen.

    Also für mich ist der Zusammenhang absolut klar zwischen Hochsensibilität und MIgräne. Sicherlich gibts einen kleinen Anteil Hochsensibler, die keine Migräne haben, dafür gibts dann aber auch ein paar Migräniker, die nicht Hochsensibel sind. Aber auch hier wird die 80-20-Regel wohl ganz gut passen. Bin gespannt, ob dazu in nächster Zeit weitere Erkenntnisse aus der Wissenschaft zu uns durchdringen …

    Liebe Grüße
    Anja

    • Hallo Anja,

      vielen Dank für Deinen Bericht und den tollen Tipp mit dem Espresso! In älteren Ratgebern zum Thema Migräne findet man das tatsächlich noch. Ich denke, dass es sich durchaus lohnt, das auszuprobieren! Ich kenne einige Migräniker, denen ein starker Kaffee im Ansatz hilft. Und das ist ja viel besser als eine Schmerztablette.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  7. Hallo
    Habe soeben den Artikel gelesen. Bin hochsensibel und leide auch unter Migräne. Wenn ich bemerke, dass ein Anfall kommt, esse ich eine Scheibe Brot und ein Stück Schokolade, was mir hilft, die Migräne abzuschwächen. (Energienachschub für die Zellen). Nach dem Anfall habe ich dann das Gefühl, die Ruhe und Dunkelheit haben geholfen mein Chaos im Gehirn zu verarbeiten und die Reizüberflutung zu stoppen. Schmerzhaft aber heilend.
    Liebe Grüsse
    Astrid

    • Hallo Astrid,

      vielen Dank für Deinen Bericht! Ich denke auch, dass Migräne-Anfälle eine Art körperliche Manifestation von Reizüberflutung darstellen. Der Körper erzwingt dann die Ruhe, die er benötigt, um die Reize zu verarbeiten.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  8. Hallo,

    wow, es gibt doch noch Menschen, denen es ähnlich geht wie mir. Ich habe auc seit meiner Kindheit Kopfschmerzen. Irgendwie denke ich, ich habe mich damit abgefunden, aber dann wiederum denke ich dass ich mich NICHT damit abfinden will.
    Ich habe auch erst vor ein paar Monaten herausgefunden, dass ich HSP bin und seitdem habe ich viel mehr Verständnis für meinen Körper und seine „Reaktionen“. Was mir sehr hilft ist die Sophrologie. Sie hilft mir „runter zu kommen“ und wieder das Gefühl zu haben wieder mehr bei mir zusein.

    Viele Grüsse,
    Monique

    • Hallo Monique,

      vielen Dank für Deinen Bericht! Alle Arten von Entspannungstechniken sind natürlich extrem hilfreich, sowohl bei Hochsensibilität als auch bei Migräne, und darin scheinst Du ja ein Profi zu sein.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  9. Ich bin HSP und habe chronische Migräne, das Buch von Professor Göbel kenne ich und ich war vor 2J.in der Schmerzklinik Kiel. Ich denke was mich betrifft auch daß beides miteinander zusammen hängt. Dennoch sind nicht alle Migräniker hochsensibel. Ich habe mit der Zeit einige Migräne Betroffene kennengelernt und glaube nicht das viele HSP dabei waren. Zudem glaube ich inzwischen, zumindest bei mir, daß die hormonelle Umstellung (ich bin 52) eine große Rolle spielt. Die viele Anfälle triggert. Ich habe seit 7 J. viele Anfälle im Monat und habe sehr Vieles ausprobiert, bei mir hat nichts geholfen die Anfallshäufigkeit signifikant zu verringern! Aber ich mache trotzdem täglich PMR und Achtsamkeitstraining, damit ich diese Situation aushalten kann.
    Danke liebe Anne-Barbara, daß du über den Zusammenhang Hochsensibilität und Migräne geschrieben hast!!
    Ich finde deinen Blog klasse und bin froh endlich mehr über Hochsensibilität, bzw. Erfarungen und Austausch zu finden im Netz. Ich weiß seit einigen Jahren
    daß ich HSP bin, habe aber lange Zeit mit niemanden darüber reden können.

    Liebe Grüße
    Dorothea

    • Liebe Dorothea,

      vielen Dank für Deinen wertvollen Erfahrungsbericht! Es tut mir leid, dass Du noch immer so sehr unter Deiner Migräne leidest. Vielleicht findest Du hier ja noch einige Anregungen. Ich kann Dir folgende Blog-Artikel empfehlen:

      Hochsensibles Hirnrasen als möglichen Migräne-Auslöser

      Schmerz auflösen ohne Medikamente

      Gratis Online-Kurs „hochsensibel sein“ mit einigen Methoden zum Stressabbau

      Was Hochsensibilität betrifft, bist Du ja ohnehin hier richtig und herzlich Willkommen! Und wenn Du noch Fragen hast, immer gern. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  10. Liebe Anne -Barbara,

    lieben Dank für deine Empfehlungen, ich werde sie lesen und schauen was sich für mich eignet! Zudem freue ich mich über das Willkommen sein als Hochsensible und werde mich bestimmt hin und wieder melden.
    Dein Blog gefällt mir wirklich sehr gut!:-))

    Herzliche Grüße
    Dorothea

    • Liebe Dorothea,

      danke Dir und noch viel Freude hier! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  11. Liebe Anna-Barbara
    Ich wusste auch lange Zeit nicht, dass ich zu den HSP gehöre.Ich wusste aber dass ich als Kind immer das Gefühl hatte, anders zu ticken und dadurch auch nicht immer verstanden worden bin!Leide auch zeitweise unter Migräne und sehr starker Wetterfühligkeit!Ich habe mich gefreut über deinen Blog. Du hast eine sehr angenehme und ruhige Ausstrahlung. Das gefällt mir! Deine Klopf-technik tut wirklich gut und man wird ruhiger dabei. Mir geht es im Moment ganz gut und ich fühle mich auch verstanden….! Werde mich gerne ab und zu wieder melden bei dir! Ich finde es auch sehr interessant über die Hochsensibilität zu lesen.
    Werde deine klopf-technik weiter anwenden. Ganz herzlichen Dank für deinen Kurs
    Und deine Bemühungen.
    Liebe Grüsse
    Marlies

    • Liebe Marlies,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback, das mich sehr freut und zum Weitermachen ermutigt! 🙂

      Es freut mich auch total, dass EFT bei Dir so gut funktioniert. Damit hast Du ganz neue Möglichkeiten, und ich kann Dich nur ermutigen, weiter zu machen! Ich freue mich, wieder von Dir zu hören, und wenn Du noch Fragen hast, immer gern. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

      P.S. Zum Thema Migräne werde ich demnächst wieder einen Blog-Artikel schreiben, weil ich auf ein ganz tolles Naturheilmittel gestoßen bin, das mir sehr hilft…

  12. Hallo,

    nun habe ich endlich den Zusammenhang meiner Hochsensibilität heraus gefunden. Ich bin vor ca. einem Jahr zum ersten Mal auf das Thema gestoßen und habe mich seitdem viel damit beschäftigt, schreibe sogar zur Zeit eine Hausarbeit dazu, und selbst gemerkt dass ich mich auch dazu gehöre.

    Mich hat nur immer gestört, dass gesagt wurde Hochsensibilität wird wahrscheinlich vererbt, weil ich es bei mir in der Familie nie finden konnte. Das passt bei niemandem.
    Wenn aber jetzt Hochsensibilität im Zusammenhang mit Migräne steht, wird mir alles klar. Meine Mutter leidet seit Jahrzehnten an Migräne und somit auch an Migräneanfällen.

    Somit zeigt sich bei ihr zwar keine Hochsensibilität, aber Migräne.
    Ich selbst dagegen habe nur gelegentlich damit zu kämpfen und dann auch nie sehr stark. Bei mir äußert es sich eher durch starke Kopfschmerzen die mich für einen Tag komplett ausschalten und dann noch eine Tage weniger stark nach hallen.

    Vielen Dank für diese Info!
    Hochsensibilität ist ein Thema mit dem sich viel mehr beschäftigt werden muss.
    Ich bin froh deine Seite gefunden zu haben und hier nun regelmäßiger vorbei zu schauen.

    Liebe Grüße
    Mirijam

    • Hallo Mirjam,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback und Deinen interessanten Erfahrungsbericht!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  13. Hallo Anne-Barbara,

    von dem Migräne Gen hab ich schon in der Migräne FB Gruppe gehört, mich aber noch nicht damit beschäftigt.
    Migräne fing bei mir in der Pubertät an.
    Von meiner HS weiß ich erst seit ca. 2009, als ich mich durch meinen „auffälligen“ Sohn mit Hochbegabung und dadurch HS beschäftigte. Auch er ist hochsensibel und leidet seit circa 2013 (er ist jetzt 10 Jahre alt) an Migräne. Nicht sehr oft, aber wenn, dann mit Erbrechen und starker Müdigkeit.
    Grüßle
    Svenja

    • Hallo Svenja,

      vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! Das bestätigt auch meine Erfahrungen – nach wie vor haben ca. 80% meiner Klientinnen und Klienten auch Migräne. Viele erfahren erst durch mich, dass es sich bei ihren „merkwürdigen“ Kopfschmerzen, die einseitig und anfallsartig auftreten, um Migräne handelt. Dass Klienten keine Migräne hat, kommt vor, ist aber eher die Ausnahme. Bemerkenswert!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  14. Hallo,
    Sehr spannender Artikel. Ich würde sagen, dass ich die Kategorie Gen 8 definitiv erfülle. Migräne wurde das erste mal in frühen Kindesalter bei mir festgestellt. Meine hochsensivität habe ich vor ein paar Jahren bewusst entdeckt. Das Buch von Herrn Göbel ist mir ebenfalls bekannt. Letztes Jahr war ich sogar 2 Wochen in der Kieler Schmerzklinik, da meine Migräne momentan absolut katastrophale Ausmaße annimmt.
    Das mit dem regelmäßig Essen kann ich nur bestätigen. Ich habe tatsächlicherweise ca. Alle 2h Hunger. Ich kann nur raten auf die Qualität der Lebensmittel zu achten. Z. B kaufe ich mein Brot mittlerweile beim Bäcker, ebenso wie Wurstwaren beim Minimetzger, der am besten noch selbst schlachtet. Tolle to go snacks sind Nüsse oder Knäckebrot mit Obst.

    • Hallo Annabelle,

      vielen Dank für Dein Interesse und Deinen interessanten Erfahrungsbericht!

      Migräne kann wirklich sehr hartnäckig sein. Ich selbst hatte in den letzten Wochen eine deutliche Besserung durch Aminosäuren. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen, falls Du das einmal ausprobieren möchtest:

      Nahrungsergänzung für hochsensible Nerven (Teil 3)

      Das kann ich jedem, der unter Migräne leidet, nur wärmstens empfehlen!

      Dass Du so auf die Qualität Deiner Lebensmittel achtest, finde ich toll! 🙂 Du scheinst Nüsse ja zu vertragen. Viele Migräniker müssen mit Nüssen aber vorsichtig sein, denn sie enthalten Stoffe, die Kopfschmerzen auslösen können. Wenn ich z.B. nur eine Handvoll Cashew-Kerne esse, bin ich für Tage ausgeknockt. Ich schreibe das hier sicherheitshalber einmal…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  15. Hallo,
    ich bin erst heute auf das Thema Hochsensibilität gestoßen und war überrascht, wie genau ich mich in 80 bis 90% von dem wiederfinden konnte, was ich bisher dazu gelesen habe.
    Ich leide unter Migräne ca. seit ich acht Jahre alt war, vielleicht schon früher. Als ich mich heute in das Thema HS eingelesen habe, hat sich mir nach kurzer Zeit der Gedanke aufgedrängt, dass beides miteinander zu tun haben könnte. So bin ich durch eine gezielte Googlesuche hier gelandet.
    Sehr interessant in jedem Fall und wert, genauer untersucht zu werden. Danke für den Artikel.
    Liebe Grüße, Maria Luisa

    • Hallo Luisa,

      freut mich, dass Du hier fündig geworden bist! Das Buch von Hartmut Göbel dürfte dann für Dich auch interessant sein. Jedenfalls herzlich willkommen, und vielleicht findest Du noch mehr Anregungen hier. Und wenn Du noch Fragen hast, immer gern! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  16. Ich bin wohl auch hochsensibel und habe seit meiner Kindheit sehr oft und starke Kopfschmerzen. Besonders beim Wetterumschwung, bzw Druckdifferenzen (Fliegen o.ä.). Och vergleiche mein Wohlbefinden oft mit dem Föhndiagramm im Internet.Habe ich ziemlich sicher von meinem Vater verebt bekommen, der auch beides aufweist.

    • Liebe Jessi,

      vielen Dank für Deinen Bericht! Klingt so, als würde meine These auch auf Dich passen…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  17. Ja, ich bin hochsensibel und habe Migräne seit meiner frühen Kindheit.
    Und ich habe Depressionen, bin zu lange über meine Grenzen gegangen.
    Diese Dinge bedingen sich teilweise, es werden sogar gleiche Medikamente eingesetzt. Daher ist dieser Artikel sehr spannend. Es ist sehr interessant zu sehen, dass endlich die Forschung zu Erklärungen gelangt. Vieleicht auch bald zu einer Erleichterung für Betroffene.
    LG

    • Liebe Sandy,

      vielen Dank für dein nettes Feedback und Deinen Bericht! Ich hoffe, dass dir die Medikamente bald helfen und es dir wieder besser geht.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  18. Ich hatte mich immer gefragt, wieso ich so anders bin. Wieso ich immer so anders Reagiere und viele meinen ich sei Komisch. Letstens habe ich mich mal Informiert wieso ich so schnell Menschen durchschaue oder gar Gefühle spühre obwohl ich nur an die Menschen dachte. Ich bin dann auf diese Webseite gestossen und Plötzlich machte alles einen Sinn.
    Bei mir wurde vor 3Jahren Chronische Migräne diagnostiziert wobei ich jeden Tag heftige Kopfschmerzen habe. Die Kopfschmerzen verstärkten sich jeweils bei grossen Menschenmassen, Müdikeit, Stressituationen. Seit ich mich als Hochsensibel eingestufft hatte nahmen die Kopfschmerzen ab. Ich nehme hierzu keine Medikamente da ich diese hasse also kann ich sagen, dass die Kopfschmerzen sehrwohl einen zusammenhang haben könnten. Danke für den Bericht ich denke ich habe noch wenig zu lernen wie ich genau damit umgehe, denn ich finde es auch sehrwohl interessant und denke es öffnet mir vielerlei Türen wenn ich dies einwenig trainiere oder näher kennenlerne und wer weiss, vielleicht werde ich die Täglichen Kopfschmerzen auch komplett los…

    Liebe Grüsse Mia

    • Liebe Mia,

      vielen Dank für Deinen netten Kommentar, der mich sehr freut! 🙂 Wie schön, dass jetzt endlich alles einen Sinn für Dich macht und Du weißt, was mit Dir los ist.

      Kennst Du eigentlich meinen gratis Online-Kurs? Dort lernst Du einige sehr wichtige Dinge im Umgang mit Deiner Hochsensibilität:

      Gratis Online-Kurs hochsensibel sein

      Vielleicht werden Deine Schmerzen dann noch einmal besser. Außerdem kann ich Dir gegen Schmerzen noch diesen Blog-Artikel empfehlen:

      Schmerz auflösen ohne Medikamente

      Und wenn Du noch Fragen hast, immer gern! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  19. Liebe Anne-Barbara,
    seit Anfang Pubertät zuerst Kopfschmerzen, dann wirkliche Migräne-Anfälle. Jahrzehntelang. Mittlerweile (ich bin 68) selten mehr. Meine Erklärung: ich habe in den letzten 15 – 20 Jahren, bevor ich noch wusste, dass ich HS bin, durch trial and error herausgefunden was mir und meinem System hilft: ENTSPANNEN – nicht nur bei Migräne, sondern auch wegen Schlaflosigkeit, Erschrecken, Müdigkeit und Erschöpfung, Depression. Entspannung-CD’s und Meditationen, regelmässig in den Tag eingebaut, sind das Wundermittel für mich. Sowie gute Vit. D3 und Omega-3 Versorgung, und Melatonin-Salbe für tieferen Schlaf.
    Und AUSSCHALTEN VON STRESSFAKTOREN – so weit das möglich ist.

    Es fügen sich jetzt so Puzzle-Teile zusammen, wie das auch familiär zusammenhängt. Interessant. Vielen vielen Dank für deine Arbeit!! Lieben Gruss Sabeth

    • Liebe Sabeth,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback und Deinen Bericht! Danke auch für Deine Tipps, wie Du Deine Migräne überwunden hast. Regelmäßige Entspannung, über den Tag verteilt, ist nicht nur für Migräniker, sondern für alle Hochsensiblen extrem wichtig. Dafür findest man auch hier einiges:

      http://hochsensibelsein.de/category/entspannungstechniken/

      Meine Migräne ist so gut wie weg, seit ich meine Histaminunverträglichkeit erkannt habe und mich histaminarm ernähre. Mehr dazu hier:

      Hochsensibilität und Histaminintoleranz

      Dein Beispiel macht Mut, dass man Migräne tatsächlich gut in den Griff bekommen kann, danke Dir dafür!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  20. Migräne und HSP ziehen sich durch mein gesamtes Leben. Schon im Kindergarten fanden mich die Betreuer hinter den Jacken im Gang , weil ich das Licht und den Lärm nicht ausgehalten habe. Verstanden hat das damals sowieso niemand , statt dessen hagelte es Schläge , weil man sich gefälligst zu benehmen hat. Feiern waren und sind ein Greuel , wie überhaupt alle Menschenansammlungen. Man kommt sich richtg asozial vor , obwohl man ganz im Gegenteil , alle wahrscheinlich stärker spürt , als sie sich selbst. Diese nach außen gelebten Lügen sind für mich , wie wahrscheinlich für viele hier , nicht aushaltbar. Als ich dann vor einigen Jahren nach einer weiteren erfolglosen Therapie wegen Depressionen und Panikattacken auf dieses Thema gestossen bin , hat es alles für mich Sinn gemacht , doch andere haben es trotzdem nicht verstanden , weil sie ja einfach weiterleben können. Trotzdem fühlte ich mich sehr erleichtert , weil es da draußen mehr so extrem fühlende Lebewesen gibt , wie mich.
    Und das Leben geht weiter :
    Ich komme gerade von der ersten Reise zu meinem jüngeren Sohn zurück ( ich wollte halt so gerne mein Enkelkind kennenlernen ). Und was soll ich sagen , ich habe fast die gesamte Zeit im Hotelzimmer verbracht mit einer Migräne , die kaum in den Griff zu bekommen war. Kaum kam ich nach Hause , bin ich so schnell wie noch nie eingeschlafen und bin heute ohne Schmerzen aufgewacht . Was mir extrem hilft , sind meine Hunde und Katzen , die Reizüberflutungen sehr gut abfangen und ausgleichen können ( deshalb habe ich mehrere Hunde und Katzen , einer bzw. eine wäre damit überfordert und würden krank werden, was ich auch wieder nicht aushalten würde), wodurch ich nicht so extrem davon betroffen werde. Wie machen das andere HSP , um ohne Schmerzen verreisen zu können ? Denn da es mir vor ein paar Monaten bei der Reise zu meinem anderen Sohn und 1. Enkelkind ebenso schlecht ging , weiß ich nicht , wie ich das schaffen soll, die Familie zusammenzuhalten. Dieses Gefühl , keine Wahl zu haben , werden hier sicher viele kennen , ist auch nicht gut aushaltbar. Natürlich begünstigt das wieder die Migräne , ……. Natürlich wende ich auch Entspannungstechniken an und sorge immer für rechtzeitigen Rückzug , damit das System immer wieder runterfahren kann und habe meine Ernährung umgestellt ( ich lasse Glutenhaltiges weg bzw. vermeide ich Kohlenhydrate möglichst oft – hilft im normalen Alltag sehr !). Ich habe auch gelernt , nein zu sagen, wenn es innen danach verlangt( fällt aber noch immer schwer).
    Ich hatte auch in jungen Jahren ( mit 24) einen totalen Nervenzusammenbruch ( heute sagt man Burnout dazu) ,von dem ich mich nie wirklich ganz erholt habe , denn belastbar bin ich nach 30 Jahren noch immer nicht. Meine Sinne sind seit ein paar Monaten aber extrem sensibel geworden , vielleicht komme ich in den Wechsel , der halt alles noch einmal durcheinanderbringt. Habe Mönchspfeffer , Schafgarbe und Frauenmantel von meiner Frauenärztin empfohlen bekommen ( sie weiß , wie extrem ich auf normale Medikamente reagiere ) und seit ein paar Wochen in Verwendung und hoffe , dass ich diesen Übergang auch schaffe und natürlich hoffe ich , dass , wenn diese Hormonschwankungen weg sein werden, dass es leichter sein wird , die Ruhe zu bewahren.
    Herzliche Grüße an euch alle von Sylvia

    • Liebe Sylvia,

      vielen Dank für Deinen bewegenden Bericht! Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald etwas findest, was Deine Migräne lindert, und dass Du Dein Leben so führen kannst, wie Du es möchtest.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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