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Expressive Writing – in 4 Tagen ein Trauma überwinden — 12 Kommentare

  1. Das ist wieder ein wunderbarer Beitrag für mich. Ich leide sehr unter einem tiefen Gefühl, das nicht erwidert werden darf, er ist Priester. Hoffnung, Sehnsucht, Geduld, Nähe, Distanz, Ungeduld, Freude, tausend Tränen, tiefer Schmerz. In mir sind alle Gefühle gleichzeitig unterwegs und ich kann mit Niemandem darüber sprechen. Schreiben, ganz ehrlich schreiben wird mir hoffentlich helfen, diese unerfüllbare Liebe zu durchfühlen und zu reflektieren. Ob ich davon wirklich heil werde, ob der tiefe Schmerz nachlässt,weiß ich nicht. Vielleicht werde ich damit zufrieden werden, mit dem, was mir diese Liebe trotz allem schenkt. Ihre Christine

    • Liebe Christine,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback und Deinen Bericht! Ich denke, dass Dein Thema ideal ist, um es mit dem Expressive Writing zu bearbeiten. Es würde mich sehr freuen, wenn Du über Deine Erfahrungen damit hier berichten würdest!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Ich glaube, entscheidend bei dieser Methode ist tatsächlich, dass man bereits in der Lage ist, sie als kohärente Geschichte zu erzählen. Ich habe selbst schon oft über Traumata geschrieben, und wenn ich ehrlich bin, hat mich das meistens total aufgewühlt, ich bin da wie in einen Sog reingeraten und konnte gar nicht mehr bewusst entscheiden, ob und wie lange ich weiterschreiben will.

    Ehrlich gesagt habe ich (selbst Traumatherapeutin, aber ohne Erfahrung mit dieser speziellen Methode) auch Zweifel daran, dass man das, was normalerweise das Kennzeichen einer erfolgreich abgeschlossenen Traumaverarbeitung ist (in der Lage zu sein, kohärent von einer Erfahrung zu erzählen, ohne dabei von Gefühlen überflutet zu werden oder abzuschalten) einfach so per Beschluss an den Anfang stellen kann und dass dann nach vier Tagen “alles weg” ist, wie der Titel suggeriert.

    Mit Studien ist das oft so eine Sache – oft sind die Teilnehmer gerade im Traumabereich so vorselektiert, dass das vom Forscher gewünschte Ergebnis rauskommt. Die Menschen, die sich am sehnlichsten Traumaheilung wünschen, weil sie am meisten unter den Folgen leiden, sind in Studien oft am wenigstens repräsentiert, weil komplexere Sachen so schwer messbar und vergleichbar sind. Im Falle dieser Studie würde ich wetten, dass die Teilnehmenden Menschen waren, die abgesehen von vielleicht leichten Gefühlsschwankungen oder Ängsten stabil und fit im Leben standen, eine unbelastete Kindheit hatten und halt mal *eine* besonders stressige Erfahrung gemacht haben, die ihnen noch nachgeht).

    Und wenn die belastende Erfahrung erst ganz kürzlich stattgefunden hat, scheint die Methode auch kontraindiziert zu sein, ebenso wie bei schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen (Herzschwäche, Psychose etc).

    Also bitte echt aufpassen, immer mit beiden Beinen im Hier und Jetzt bleiben (die Erfahrung ist vorbei, sonst würdet ihr keine Geschichte darüber schreiben), und lieber zu früh als zu spät aufhören wenn es zuviel wird, damit ihr das Trauma nicht aus Versehen vertieft oder betäubt/wegdissoziiert.

    Und wenn ihr nicht einmal was Belastendes erlebt habt, sondern immer wieder und das euren Alltag deutlich beeinflusst (will heißen, es euch relativ oft schwer fällt, Gefühle wie ein Container zu halten, sondern sie euch überfluten und ihr keine richtige Distanz mehr dazu habt), würde ich die Finger von dieser Methode lassen. Echt. Denn wie Anne-Barbara schreibt, sie hat das mit dem Thema “Schock darüber dass Nachbar einfach die Himbeeren abgeschnitten hat” und im Coaching von Eheproblemen ausprobiert und nicht mit dem, was ihr, vielleicht gar nicht mal genau auf einen einzelnen Tag datierbar, erlebt hat und was möglicherweise nochmal ein paar Etagen tiefer geht.

    • Liebe Ann,

      danke Dir für diese kritische Reflexion meines Artikels. Ich teile auch Deine kritische Sicht auf Studien, aber wenn Du Dir das Buch anschaust, sieht das in diesem Fall anders aus. Pennebaker hat zu Beginn seines Experiments sogar umgekehrt selektiert: Er wollte nur ganz “normale” Studenten haben, um niemandem zu schaden. Und unter diesen Studenten waren dann dennoch erstaunlich viele, die zuvor mit Traumata zu kämpfen hatten. Und gerade bei diesen hat sich dann der positive Effekt gezeigt.

      Zudem ist Expressive Writing in den USA eine große Bewegung geworden, und es hat viele, viele Studien unabhängig von Pennebaker gegeben, die alle seine Ergebnisse bestätigt haben. Also bevor Du hier ein abschließendes Urteil fällst, lies bitte das Buch, recherchiere im Netz…

      Dass die Heilung von Traumata langwierig sein muss, ist ein Glaubenssatz, der weit verbreitet ist. Meine Meinung ist eine andere. Das liegt zum Einen an meiner eigenen Erfahrung mit einem schweren Kindheitstrauma. Ich bin, ohne es zu wissen, bis Anfang 40 mit einer PTBS durch die Gegend gelaufen. Als mir das Trauma bewusst wurde, kannte ich schon EFT und habe mich deshalb dafür entschieden, es damit zu bearbeiten. Zwei erfahrene Therapeuten haben mit mir 5 Tage lang gearbeitet, danach war die PTBS weg und ich habe seitdem ein neues Leben.

      Zum Anderen kommt es hin und wieder in meinen Coachings vor, dass sich hinter ganz harmlos erscheinenden Schwierigkeiten ein Trauma verbirgt. Diesen Klienten empfehle ich dann EMDR. Bei einer Klientin, wo das der Fall war, habe ich in der Sitzung, wo das Trauma hochkam, mit EFT noch erste Hilfe geleistet und sie dann zum EMDR geschickt. Sie brauchte nur eine EMDR-Sitzung, um die PTBS zu überwinden.

      Aufgrund meines Artikels Trauma und Hochsensibilität erreichen mich ständig Mails von verzweifelten Traumatisierten, bei denen die Trauma-Therapie entweder nicht wirkt oder die gar nicht erst einen Platz bekommen. Für diese Menschen habe ich diesen Artikel geschrieben.

      Ich betone hier nochmals: Die Ausflipp-Regel beachten und frische Traumata erst einmal ein paar Wochen ruhen lassen, bevor man die Methode anwendet! Und wie bei allen Methoden ist es auch hier so, dass sie für einige segensreich sein wird, bei anderen hingegen nichts bewirkt. Deswegen brauchen wir ja immer viele Werkzeuge.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Liebe Anne-Barbara,

    danke für deine ausführliche Antwort! Okay, ich werde mir kein abschließendes Urteil bilden, ohne mich intensiver mit Pennebaker befasst zu haben.

    Ich finde es auch sinnvoll, auf der Hut vor Glaubenssätzen zu sein, die einen lähmen und zurückhalten. Viele Menschen wissen zum Beispiel gar nicht, dass die allermeisten traumatischen Erfahrungen innerhalb von wenigen Wochen oder Monaten gut von den Selbstheilungskräften unseres Körpers verarbeitet werden, der da durchaus einiges an Fähigkeiten hat. (Wenn also mal jemand im näheren Umfeld was Schlimmeres (mit)erlebt: ihm kein Trauma einreden, sondern einfach entspannt für ihn da sein, damit er weiß dass er nicht allein ist, das ist das allerwichtigste. Und nicht vorschlagen, doch mal Urlaub zu machen oder sich krankschreiben zu lassen, weil oft gerade die gewohnte Alltagsstruktur eine besonders hilfreiche Ressource ist).

    Gleichzeitig finde ich es aber auch schwierig, den gegenteiligen Glaubenssatz zu haben, dass jedes Trauma mit der richtigen Methode in 1-2 Sitzungen verschwinden könnte. Das ist einfach nicht meine Erfahrung, und gerade weil Menschen mit einem chronisch dysregulierten Nervensystem (aus meiner Sicht ist Trauma mehr ein körperliches Problem als ein psychisches, auch wenn sich Symptome oft in der Psyche äußern) manchmal dazu neigen, sich selbst die “Schuld” dafür zu geben, dass es ihnen geht wie es ihnen geht. Diese andere Art von “vermutlich strenge ich mich einfach nicht ausreichend an” Glaubenssatz kann verstärkt werden, wenn scheinbar “alle” anderen nur mal schnell ein bisschen NLP oder EMDR machen und dann keinerlei Probleme mehr haben. Was schade ist, da viele traumatisierte Menschen in jeder Sekunde ihres Lebens Schwerstarbeit leisten, um überhaupt den Alltag so einigermaßen zu bewältigen! (fühlt sich so ungefähr an wie hochsensibel sein in schlechten Phasen x 100)

    Ich habe mir eben nochmal deinen Artikel “Trauma und Hochsensibilität” durchgelesen. Was du von der Klientin mit der OP-Todesangst erzählst ist ja ein klassisches Beispiel für ein Schocktrauma. Jemand hat einmal etwas erlebt, was seine Verarbeitungskapazitäten in diesem Moment überstiegen hat, und dieses eine nicht verarbeitete Gefühl wird dann in Situationen die daran erinnern wieder angetriggert. Das ist was völlig anderes als wenn jemand über Jahre in einer chronisch bedrohlichen Situation gelebt hat in der er sich allein mit seiner Erfahrung gefühlt hat. Oder wenn einen ein Schocktrauma in einem Moment erwischt, wo man sowieso gerade geschwächt war. Oder auch wenn bei einem hochsensibler Mensch durch wiederholte blöde Lebenserfahrungen dieselbe Kerbe immer und immer tiefer geworden ist.

    Bei manchen äußert sich das in einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung, die zum Glück nächstes Jahr endlich in den ICD-11 aufgenommen wird, weil man damit Menschen endlich gerechter werden kann, bei denen die klassischen PTBS-Methoden (die fast alle auf Schocktrauma ausgerichtet sind, ohne dass das selbst in den Ausbildungen klar gesagt wird) nicht funktionieren. Dieses Wissen fängt zum Glück gerade an, sich zu verbreiten, so dass mittlerweile auch EMDR-, SE- und sonstige Traumatherapeuten Zusatzausbildungen machen, wie sie Menschen begleiten können, bei denen diese auf einzelne Traumata ausgerichteten Methoden einfach nicht so gut funktionieren (Ich bin da keine Expertin, aber soweit ich weiß ist zum Beispiel im EMDR die Vorgehensweise bei Komplextrauma 180° entgegengesetzt zu der bei Schocktrauma, weil man einfach eine ganz andere Art von Rahmen braucht, damit der Klient überhaupt die Sitzung aushält, ohne dass es ihn völlig destabilisiert).

    Und auch bei “einfacher” PTBS gibt es Untersuchungen die sagen, dass es verschiedene Untertypen gibt (Fokus auf Angst, Wut oder Scham als angetriggertes Gefühl), die ganz unterschiedlich schnell behandelbar sind.

    Und letztendlich spielen auch die real zur Verfügung stehenden Ressourcen eine Rolle wenn es darum geht, wie gut eine Therapie anschlägt. Dich schätze ich z.B. so ein, als ob du dein Leben seit mindestens 10 Jahren ziemlich stark auf Ressourcen ausgerichtet hättest und ziemlich gut darin wärest, dich mit einer Fülle an Werkzeugen in nahezu jeder Situation wieder zu stabilisieren und zu beruhigen. Das schafft natürlich auch einen super Container, um wenn man sich dann gezielt auch mit schweren Kindheitstraumata auseinandersetzt, da relativ gut durchgehen zu können. Den hat aber nicht jeder. Manche schaffen es auch nicht mehr, Ressourcen selbständig zu vertiefen, weil sie ständig irgendein Traumasog einwickelt. Und genau da können Traumatherapeuten helfen. Manches, was man in längeren Traumatherapien macht, sind Dinge, die du dir vielleicht privat hast aneignen können, so dass bei dir eine Traumakonfrontation sofort möglich und umgehend hilfreich war, die jemand anderen erstmal für ein halbes Jahr aus den Latschen gehauen hätte.

    Ich finde es übrigens super, dass es heutzutage mehr Selbsthilfemöglichkeiten gibt. Eine Kollegin von mir bietet mittlerweile auch 1-2x im Jahr einen Selbsthilfekurs übers Internet an, um genau die Menschen zu unterstützen, die merken dass Trauma für sie ein Thema ist aber keinen Therapieplatz kriegen (oder keine wirklich hilfreiche Therapie für sich finden, oder sich ihren Wunschtherapeuten nicht leisten können, weil der als Spätberufener lieber gleich mit spezialisierten Ausbildungen angefangen hat anstatt nochmal 8-10 Jahre für eine Kassenzulassung zu studieren). Das finde ich toll, weil sich dadurch das Wissen verbreitet, was Menschen auch in ganz schwierigen Situationen für sich selbst machen können, um wieder etwas mehr Boden unter den Füßen zu bekommen.

    Mir geht es einfach darum, dass “in 4 Tagen ein Trauma überwinden” auf verschiedene Menschen eine ganz unterschiedliche Wirkung haben kann, und ich es schwierig finde, traumatische Alltagserfahrungen, Schocktrauma und chronische Traumatisierungen mehr oder weniger in einen Topf zu werfen.

    (Und was du von Pennebaker schreibst, also dass er eigentlich bewusst vorselektiert hatte und die Heilungen dann eher zufällige Nebenwirkungen waren: Unterstützt das nicht eher die Hypothese, dass er primär mit Menschen zu tun hatte, die relativ stabil im Leben standen und für die das Ausräumen alter “Leichen” aus dem Keller und die damit verbundene Zunahme an Lebensfreude und Abnahme von Stress und Angst eher eine Art Bonus war? Das ist doch was anderes als wenn die metaphorischen Leichen sich im Wohnungsflur auftürmen und jeden Tagesablauf und die Alltagsbeziehungen belasten, auch wenn es inhaltlich vielleicht durchaus ähnliche Traumathemen sind.)

    Ich werde mich aber auf jeden Fall nochmal gründlicher informieren.

    Herzliche Grüße
    Ann

    • Liebe Ann, liebe Anne-Barbara,
      ich bin selbst von kPTBS betroffen, Mischung aus Schocktrauma, länger anhaltende Bedrohungsgefühle und Bindungstrauma aus der Kindheit.
      Ich arbeite seit ca. einen Jahr mit EFT und ich kenne das völlige überflutet werden von Gefühlen und nichts richtig greifen können sehr gut.

      Ich hab mich beim Lesen der Überschrift auch sofort vom Inhalt distanziert und sehe das ähnlich wie Ann.
      Finde es aber gut, dass die Ausflipp-Regel bei dieser Methode existiert.

      Ich werde es nicht ausprobieren.

      Viele Grüße
      Sophie

    • Liebe Sophie,

      danke Dir für das Teilen Deiner Gedanken! Du hast ein gutes Gespür für Dich, und ich denke, dass die Ausflipp-Regel in Deinem Fall greift. Ich wünsche Dir alles Gute!

      Nachtrag vom 12.11.17: Was ich noch vergessen habe zu schreiben – bitte auf keinen Fall mit der EFT-Grundtechnik, die ich auf meinem Blog vorstelle, an Traumata herangehen. Die Grundtechnik ist dafür nicht geeignet! Um belastende Lebensereignisse mit komplexen Gefühlslagen oder Traumata zu bearbeiten, gibt es weitere EFT-Techniken, die nicht frei verfügbar sind, sondern die man in der Ausbildung lernt.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

    • Liebe Ann,

      das Wort “Trauma” kann man sehr unterschiedlich verstehen, und es gibt eine sehr große Bandbreite, wie Du sie ja beschrieben hast. Wobei das Trauma, das ich in 5 Tagen überwunden habe, recht schwerwiegend und komplex war, weil es sich um Zustände handelte, die sowohl seelisch als auch körperlich schlimm waren und teils über meine gesamte Kindheit hinweg angedauert haben. Zuvor hatte ich mehrere Psychotherapien, die gar nichts bewirkt haben, und wo das noch nicht einmal erkannt wurde, was mir ein Rätsel ist, nach dem, was ich dort erzählt habe. Das einzige, was da passiert ist, war, dass ich dauernd über diese Dinge reden sollte, davon retraumatisiert wurde und nach 50 Minuten dann so entlassen wurde bis in zwei Wochen dann.

      Und die PTBS sind komplett verschwunden. Vorher war ich durch jede Kleinigkeit triggerbar, jetzt null. Das sind inzwischen ganz normale, wenn auch blöde Erinnerungen aus tiefster Vergangenheit. Komplexes Trauma in 5 Tagen weg.

      Warum sollte jemand, der sich das zutraut, und die Ausflipp-Regel beachtet, das nicht mit dieser mehr als gut fundierten Methode auch schaffen? Es gibt viele Menschen, die auf sich allein gestellt besser arbeiten können. Und jeder kennt sich doch selbst gut genug um zu spüren, ob das etwas für ihn/sie ist.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  4. Das ist sehr interesant was ihr da so schreibt.Aber für mi ch sind das böhmis che Dörfer. Ich habe burnout und sehr wenig Menschen denen ich vertraue und mit denen ich reden kann. Mir hilft das schreiben und ich habe das Gefühl mir dabei über vieles klar zu werden und dann natürlich auch weiger zu grübeln.

    • Liebe Sybille,

      danke Dir für Deinen Kommentar! Schön, dass Du das Schreiben für Dich so konstruktiv nutzen kannst. Fühle Dich durch diesen Artikel bestätigt, denn es hat sich ja gezeigt, wie gesundheitsfördernd das sein kann, gerade in einer Situation wie Deiner, wo es wenig vertrauenswürdige Menschen gibt.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  5. Liebe Anne-Barbara,

    schön, dass das für dich so geklappt hat und du diesen alten Ballast so schnell losgeworden bist!

    Ich habe gerade zufällig noch was entdeckt, was ich gerne mit allen teilen möchte, weil es zum Thema zu passen scheint:

    Nach einer herausfordernden Erfahrung habe ich der Person mit der ich diese Erfahrung hatte eine Email geschrieben. Im wesentlichen war es ein verletzliches Erzählen von meinem Erleben samt Gefühlen, Geschichten die ich mir dazu erzählt habe etc. Um mich dabei etwas zu entspannen und durch das Mail schreiben nicht völlig in den Stress reinzuschrauben habe ich mir mit Kopfhörern EMDR-Musik auf Youtube angehört (spezielle Musik die zwischen dem linken und demm rechten Ohr hin und her pendelt).

    Als ich mit der Mail fertig war (die ich heulend zu schreiben angefangen hatte) ging es mir wieder super, das fand ich echt spannend!

    Und da habe ich an Expressive Writing gedacht und dass wenn jemand das tatsächlich mal ausprobieren möchte, dazu solche Musik vielleicht auch nützlich sein könnte?

    Das hier ist die Musik die gerade lief als ich merkte, dass es mir besser ging:
    https://www.youtube.com/watch?v=tQiaLZY4Rio

    Das hier ist eine ruhigere, etwas kürzere:
    https://www.youtube.com/watch?v=I_fEBSqGmyA

    Und das ist mein ultimatives Lieblingsalbum, das ich so ziemlich jederzeit anmache, wenn ich durch den Wind bin:
    https://www.youtube.com/watch?v=07l3GlRMGKo

    Herzliche Grüße
    Ann

    • Liebe Ann,

      hey, das ist ja eine tolle Erfahrung, danke Dir für Deinen Bericht! Und den Tipp mit der EMDR-Musik finde ich klasse, ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt…

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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