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Kommentare

Smalltalk für Hochsensible – alles andere als oberflächlich — 10 Kommentare

  1. Hach, mir ist ein ganzer Kronleuchter aufgegangen. Ich kann zwar halbwegs Smalltalk, aber ich hatte den Sinn nie verstanden und es eher mit Unbehagen absolviert. Aber jetzt! Auf zur nächsten Gartenfeier! Vielen Dank für diesen und andere wirklich hilfreiche Artikel! Marie

    • Hallo Marie,

      das freut mich und viel Spaß bei der nächsten Gartenparty! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. schöner artikel, allerdings würde ich gern die frage in den raum stellen ob es euch kein unbehagen bereitet, das wir tiefgründigen, sensiblen uns immer an den oberflächlichen kleingeist der masse anpassen müssen und zwar deshalb, weil sie in der überzahl sind und wir nicht einsam sein wollen? wir hochsensiblen denken in großen zusammenhängen, versuchen kausalitäten zu verstehen etc… ich empfinde dies für mich persönlich als gabe und sehe darin großes potential für menschliche weiterentwicklung. habt ihr nicht das gefühl das ihr im gespräch mit den „normalen“ euer geistesniveau „downgraden“ müsst, damit man auf eine kommunikationsebene kommt? mir bereitet es magenschmerzen, weil ich ganz platt gesagt, das gefühl hab ich muß erst dumm sein oder mich dumm stellen, damit ich nicht einsam sein muß….
    frank

    • Hallo Frank,

      ich persönlich empfinde es als Bereicherung, mit Menschen zu kommunizieren, die anders gestrickt sind als ich. Denn ich denke nicht, dass wir Hochsensiblen die besseren Menschen sind. Mehr dazu findest Du hier:

      Sind Hochsensible die besseren Menschen?

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

    • Hallo Frank, habe den Artikel erst jetzt gelesen, hoffe, mein Komentar ist noch interessant. Ich verstehe was Du meinst, ehrlich gesagt, ergeht es mir da genauso. Nicht immer, aber doch oft. Die Erfahrung hat mich gelehrt, mich dumm zu stellen damit eine Art Akzeptanz mit Kollegen oder Bekannten zustande kommt. Das empfinde ich schon als belastend und frustrierend und als Verschwendung meiner Ressourcen. Es kommt mir dann so vor, als würde immer nur von meiner Seite Toleranz und Verständis erwartet, ich bekomme das nie von meinem Gegenüber. Und selbstverständlich ist das ein auf Dauer untragbarer Zustand, auf Fragen, die man mit Leichtigkeit und gern beantworten könnte, zu sagen:…weiss ich nicht, keine Ahnung. Und dann ist man plötzlich akzeptiert….Aber es gibt auch die wenigen anderen, mit denen es eine Freude ist, sich im Gespräch zu verlieren, seinen Verstand galoppieren zu lassen, nichts auf irgendwelche Goldwaagen legen zu müssen. Und es gibt auch die wenigen Normalsensitiven, die tatsächlich Akzeptanz zeigen und mit denen Freundschaft möglich ist.
      Der Artikel zum Smalltalk enthält sehr wesentliches, etwas, was man schon wusste und vll. sogar schon anwendete, was einem aber nie so bewusst war. Er ist sehr wertvoll, danke. Er bestätigt und gibt Kraft. Es ist gut, sich nicht so allein und so falsch zu fühlen.

    • Liebe Sandy,

      danke dir für deinen Bericht, dein nettes Feedback zum Artikel und deine Antwort auf Frank!

      Klar, dass andere von dir gern hätten, dass du Verständnis und Toleranz zeigst. Es ist etwas sehr angenehmes, das von einem hochsensiblen, empathischen Menschen zu bekommen. Ob du dazu nun bereit bist oder nicht, ist aber deine Entscheidung. Niemand ist auf der Welt, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Mit Deiner Lebensenergie darfst du das tun, was du möchtest. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Liebe Anne-Barbara,
    danke, so habe ich es noch nicht gesehen da es sich anders anfühlt. Danke für Dein Verständnis…;o)
    Danke auch für Deine wunderbaren Artikel, sie sprechen soviel aus und bestätigen einen Alien, geben Kraft und Mut und zeigen, es gibt noch andere, es gibt Möglichkeiten, ich bin ok, ich höre die Flöhe tatsächlich husten und das ist fantastisch..;o), sie erklären und bestätigen, zeigen Wege….
    Danke, dass es Dich gibt und Du tust, was Du tust.
    LG Sandy

    • Liebe Sandy,

      wow, danke Dir für dieses superliebe Feedback! Mir ist ganz warm ums Herz… <3 😀

      Ja, es gibt viele andere! Ich bin selbst immer wieder erstaunt, wie viele Parallelen es unter uns Hochsensiblen gibt. Dabei dachte ich früher auch, ein Alien zu sein... Wie schön, dass wir jetzt in Verbindung sind! 😀

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  4. Liebe Anne-Barbara,
    vielen Dank für die „Reanimation“ dieses zurückliegenden Artikels druch den Newsletter.

    Das Thema ist brisant und für HSP auf zeitlos. Wenngleich ich zumindest für mich keinen Erkenntniszugewinn finde.

    Smalltalk mag ich nicht, weder dabei zuzuhören müssen, noch selber welchen zu führen. Deine genannte Technik zum vorsichtigen Abklopfen von sympatischen Personen habe ich bereits vor meinem ComingOut unbewußt angewendet. Nun habe ich etwas Basiswissen dazu, das ist gut.

    Was aber, wenn man bereits erkennt, daß die Person(en) def. nicht zu den sympatischen Zeitgenossen gehört(gehören) bzw. das Abklopfen ganz offensichtlich zu keinem tiefenren Sinn führen kann – eben weil es schon ersichtlich ist, daß es über den Smalltalk nicht hinaus gehen wird?

    Genau das ist HSP – oder zumindest mir persönlich – schon vorab der Grund, das es nicht zum Smalltalk kommt und ich dann – selbstverständlich – von meiner Umgebung als merkwürdig, überheblich o.a. angesehen werde.
    Dies ist i.d.R. für mich keine Problematik, da ich damit letztlich das erreiche, was ich will: keinen Kontakt.
    Bspw. aber für enge Freunde und die Familie führt das zuweilen zu Nebeneffekten, denn es bleibt nicht aus, daß sich als so abgewiesen fühlende Personen dies dann auf mehr als eine Person (mich) übertragen.

    Demnach aus politischen Gründen in einen Smalltalk zu verfallen, könnte zwar Präventiv sein – geht dann aber wieder in den Bereich der Selbstmißachtung.

    Vielen Dank für diese Gelegenheit.
    Herzliche Grüße
    Henry

    • Lieber Henry,

      danke für Dein nettes Feedback und Deinen Bericht!

      So wie Du es beschreibst, hast Du gar kein Problem mit Smalltalk, denn wenn Du Dich für jemanden interessierst, kannst Du das ja anscheinend recht gut. Es klingt eigentlich eher nach einem Abgrenzungs-Thema, dass Dir Strategien fehlen, wie Du Dich gegen Menschen, mit denen Du nicht in Kontakt treten möchtest, auf eine Weise abgrenzt, ohne dass das negative Konsequenzen hat. Mehr dazu erfährst Du in diesem Blog-Artikel:

      In drei Schritten zu mehr Abgrenzung bei Hochsensibilität

      Für Dich ist besonders der dritte Schritt wichtig.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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