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Kommentare

Drei Säulen der Stressbewältigung für Hochsensible — 6 Kommentare

  1. Herzlichen Dank auch für diesen Artikel und die Denkanstöße. Ich (Freiberuflerin) habe einen sehr stressigen Beruf und habe erkannt, dass die richtigen Pausen und das Erkennen möglicher Stressoren überlebenswichtig sind. Danke für die erneute Bestätigung.

  2. Liebe Anne Barbara
    Deinen Blog finde ich toll, ich lese seit fester darin und finde mich in vielen Punkten wieder . Ganz oft stecke ich auch in einem Hamsterrad aus Stress, dem Wunsch, es allen recht zu machen und Erschöpfung . Es gelingt mir mit viel Aufmerksamkeit manchmal ganz gut, Pausen zu machen und Nein zu sagen. Aber ich beobachte bei mir schon lange, dass ich die Fähigkeit verloren habe, echte Freude zu empfinden. Im Alltag mit Job und Kindern und Beziehung komme ich schon zurecht. Aber nichts freut mich mehr, das ist ganz verschüttet. Außer radikalen Fluchtphantasien fällt mir aber keine wirkliche Lösung ein. Hast Du vielleicht eine Idee für mich?
    Liebe Grüße

    • Liebe Maria,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback! Was Du beschreibst, dass Du die Fähigkeit verloren hast, Freude zu haben, macht mir ein wenig Sorge, denn das ist ein typisches Burnout-Symptom. Was für Dich total wichtig ist, Abgrenzung zu lernen, damit Du besser nein sagst und Dir die Ruhe gönnst, die Du benötigst. Auf lange Sicht muss Dein Energielevel ausgeglichen sein! Wenn Du ständig mehr Energie verausgabst, als Dir eigentlich zur Verfügung steht, wirst Du langfristig gesehen krank. Mehr zum Thema Abgrenzung findest Du hier:

      In drei Schritten zu mehr Abgrenzung bei Hochsensibilität

      Ich hoffe, das hilft Dir erst einmal weiter, und wenn Du noch Fragen hast, immer gern! :-)

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Hallo Anne-Barbara,
    Angeregt durch den Kommentar von Maria stellt sich mir die Frage nach dem Empfinden von Freude noch etwas anders:
    Sie schrieb, bei ihr ist das Gefühl verschüttet, aber sie hatte es wohl früher. Bei mir ist es so, dass ich mich nicht erinnern kann, jemals rundum ausschließlich Freude gefühlt zu haben. Am nächsten ist da noch das Gefühl der Freude über eine bestandene Abschlussprüfung vor etlichen Jahren, getrübt allerdings dadurch, dass mein Exmann das als “unseren” Verdienst betont hat, obwohl er weniger als nichts dazu beigetragen, sondern mich eher beim lernen behindert hatte.
    Wie kann ich lernen, Freude zu empfinden, wenn ich das nie hatte?

    Liebe Grüße Tatjana

  4. Hallo Tatjana,

    tut mir leid, dass es dir nicht leicht fällt, Freude zu empfinden! Es ist aber sehr gut, dass du doch etwas Freude empfunden hast, als du diese Abschlussprüfung bestanden hast. Du kannst die Nervenverbindungen, die für Freude zuständig sind, folgendermaßen stärken:

    Gehe in die Erinnerung an die bestandene Abschlussprüfung. Achte auf das Gefühl der Freude und nimm dies dann voll und ganz in dich auf, wie einen Sternenregen, der in dich hineinregnet, oder eine warme Energie, die dich ganz und gar durchströmt.

    Und wenn da auch Anteile sind, die sich noch nicht freuen können (Erinnerung an deinen Ex), ist das vollkommen o.k. Diese dürfen im Hintergrund deines Bewusstseins weiter existieren, während du im Vordergrund die Freude fühlst, wie einen Balsam für deine Seele.

    Mache das 5 x täglich für 2 Minuten. So bekommt dein Gehirn immer wieder Impulse, die Nervenbahnen für Freude zu stärken. Nach 2-3 Wochen dürfte das schon wesentlich besser gehen.

    Herzliche Grüße,
    Anne-Barbara

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Anne-Barbara Kern
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