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Das Alien-Gefühl: Ursachen erkennen und auflösen — 18 Kommentare

  1. Vielen Dank für Ihren Artikel, Frau Kern, in dem ich meine eigenen Erfahrungen sehr gut wiederfinden kann.
    Ich bin erst vor kurzem über das Thema Hochsensibilität gestolpert und freue mich sehr, mehr und mehr darüber online zu lesen und mich seit kurzem auch in einem Forum für Hochsensible austauschen zu können.

    • Hallo Andrea,

      ich hoffe, es ist o.k., wenn wir uns duzen? Ich war mir am Anfang selbst nicht einig darüber und habe meine Leser in vielen Artikeln mit “Sie” angesprochen. Je länger ich schreibe, desto vertrauter kommen mir diese Menschen jedoch vor, so dass ich mich jetzt mit dem “Du” besser fühle.

      Erst einmal vielen Dank für Deinen Kommentar, der mich motiviert! Ja, der Austausch mit Gleichgesinnten ist unheimlich wichtig. Ich wünsche Dir eine spannende Zeit bei der weiteren Erforschung Deiner Hochsensibilität!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  2. Hallo Anne-Barbara,

    ich bin heute über den Blog von Julia( https://hochsensibel1753.wordpress.com/ )auf Deine Seite gelangt. Gerade dieser Artikel bringt es für mich sehr gut auf dne Punkt. Ich kannte zwar bis dato den Begriff Alien-Gefühl noch nicht, aber die Beschreibung dieses Gefühls ist für mich sehr zutreffend.

    Gerade die Punkte der erhöhten Selbstreflexion und des “Nicht dort sein mögens” wo andere sind, beschäftigen, will nicht sagen belasten, mich sehr.

    Das Thema Hochsensibilität ist noch recht neu und somit eine Offenbahrung für mich. Ich bin dankbar dabei auf so gute Seiten wie die Deine zu stoßen.

    Viele Grüße
    Volker

    • Hallo Volker,

      herzlich Willkommen hier und vielen Dank für Dein nettes Feedback! Du wirst nach und nach immer mehr hochsensiblen Menschen begegnen, dann löst sich das Alien-Gefühl von alleine auf, weil man dann merkt, wie normal man in Wirklichkeit ist. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  3. Hallo Anne-Barbara,
    zunächst möchte ich dir ganz herzlich für deine Tipps danken. Übungen die mir wichtig sind, habe ich bereits verinnerlicht. Mit der Reizüberflutung hatte ich mich schon zuvor beschäftigt, wusste jedoch nicht, wie ich damit umgehen kann. Ich versuche es seit einiger Zeit mit Atemübungen aus dem Yoga, habe aber häufig Probleme, mich darauf zu konzentrieren.
    Ich habe bei Treffen mit Freundinnen immer wieder festgestellt, dass ich noch zwei Wochen nach den Treffen die Gespräche nicht “verdaut” habe, irgendwie gestresst war. Seitdem gehe ich noch achtsamer mit mir um.

    Per Zufall habe ich vor einigen Jahren einen Sensibilitätstest im Internet gemacht, das Ergebnis war, dass ich fast doppelt so sensibel wie ein Durchschnittsmensch bin.
    Damit war das Thema erstmal vom Tisch. Vor einiger Zeit wurde es wieder mein Thema. Ich bin nicht nur Hochsensibel, sondern auch Überbeweglich und ich befürchte auch eine Hochbegabung. Während andere Menschen bei Problemen noch über die Lösung nachdenken, funktioniert das bei mir in Sekundenbruchteilen. Ebenso schnell ist es mit dem Erkennen von Zusammenhängen.

    Bitte nicht lachen; kürzlich bei dem internationalen Flüchtlingsproblem, als es noch hieß wir schaffen das… da sah ich sofort die Folgen, hatte sofort den Gedanken, dass bei den Menschenmassen die Situation eskalieren muss. Erst viele Wochen später wurden die Stimmen der Politiker laut.
    Jetzt so nach und nach verfolge ich die Berichte und sehe meine Befürchtung immer mehr bestätigt.

    Solche Dinge passieren mir oft. Im Sommer las ich von einem Mord in der Zeitung. Nur eine kurze Zusammenfassung, Opfer eine Frau, der Ehemann schied zunächst als Täter aus, da er zur Tatzeit das gemeinsame Kind von der Schule abholte. Monate wurde nicht mehr darüber berichtet.
    Vorgestern Abend vor dem einschlafen war diese Geschichte plötzlich in meinem Kopf und der Gedanke, es kann nur der Ehemann gewesen sein….gestern wieder eine Zeitungsnotiz..der Ehemann wurde als dringend Tatverdächtig verhaftet.

    Als Kind ging es mir wie dir, besonders schlimm war meine Großmutter, die mit allen Mitteln verhinderte, dass ich so sein durfte wie ich nun einmal war. Das fing mit der Namensgebung an, ging mit dem guten und dem schlechten “Händchen” weiter; ich wäre wohl Linkshänderin. Als Kind war ich äußerst kommunikativ, auch da wurde mir in der Öffentlichkeit der Mund verboten.
    Im zarten Alter von 4 oder 5 Jahren beschäftigte ich mich mit dem Weltuntergang. Aus der Tageszeitung ließ ich mir im Vorschulalter täglich vorlesen. Als Teenager war ich total verschüchtert und erst seit einigen Jahren kann ich endlich so leben wie ich es möchte.
    Beruflich habe ich eine solide kaufmännische Ausbildung absolviert, ein Studium wurde mir mit der Begründung, Mädchen heiraten früh, das lohnt nicht, verwehrt. Ich habe sehr unterschiedliche Tätigkeiten ausgeübt, immer über viele Jahre und mit großer Begeisterung. Vor einigen Jahre habe ich erfolgreich eine Firma aus den roten in die schwarzen Zahlen gewirtschaftet und mich natürlich gefragt, wieso das so gut funktioniert hat. Ich hatte ja irgendwie nichts besonderes getan.

    Mit “normalen Menschen” habe ich große Schwierigkeiten, das war schon immer so. Da habe ich mich schon in jungen Jahren distanziert und vor einigen Jahren habe ich erneut belastende Kontakte aussortiert.
    Es soll auf keinen Fall überheblich klingen, aber ich verstehe das Leben der normalen Menschen und ihre Probleme nicht. Bei einigen frage ich mich sogar, wie sie trotz so großer Dummheit überhaupt halbwegs im Leben klar kommen.

    Meine Sensibilität bereitet mir hinsichtlich Synchronizität und meiner sehr ausgeprägten Intuition öfter, ich will es einfach Unbehagen nennen.

    Kürzlich suchte ich wegen dieser Problematik eine Therapeutin auf, die mir dann von “Verfolgungswahn” und der “extrovertierten Sexualität” meiner Mitmenschen erzählte…. für mich völlig absurde Anwandlungen.
    Ich denke, auch wenn ein Mensch sexuell extrovertiert ist, findet er Plattformen mit Gleichgesinnten. Für mich hat das einfach etwas mit Respekt und Manieren zu tun. Aber auch dieses Klientel scheine ich irgendwie unangenehm anzuziehen.

    Ein Erfolgserlebnis hatte ich vor einigen Monaten bei einem Vortrag für Hochsensible, mit dem kommunizieren meiner Wahrnehmungen bin ich sehr vorsichtig geworden. Trotzdem wagte ich es, einige Begebenheiten aus meinem Alltag zu erzählen, zwei Frauen waren so berührt, dass sie in lautes schluchzen ausbrachen. Sie hatten ebenfalls das Gefühl, irgendwie nicht richtig zu sein.

    Es ist oft nicht einfach, anders zu sein als der große Rest der Welt.
    Nochmals vielen Dank für deine hilfreichen Übungen.

    Herzliche Grüße

    Gisela

    • Hallo Gisela,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen und bewegenden Bericht und Dein nettes Feedback, was meine Seite betrifft!

      Ich kann gut nachvollziehen, dass es Dir schwer fällt, andere Menschen zu verstehen. Doch ich denke nicht, dass sie deshalb dumm sind. Ihnen stehen aufgrund ihrer Weise des Seins andere Informationen zur Verfügung, die ein anderes Wirklichkeitskonstrukt ergeben. Und bezogen auf dieses andere Wirklichkeitskonstrukt handeln sie genauso logisch, wie wir das auch tun. Darüber gibt es hier übrigens auch bereits einen Blog-Beitrag:

      Das bildest du dir ein – Hochsensibilität und Wahrnehmung

      Ich denke, dass wir ein großes Potenzial haben, gute Menschen zu sein, wenn wir unsere Gabe für das Richtige einsetzen. Jedoch sind wir keineswegs automatisch die besseren Menschen. Auch hierzu ein Link auf einen Blog-Beitrag:

      Sind Hochsensible die besseren Menschen?

      Geschichten, wie Du sie von dieser Therapeutin beschreibst, die Du aufgesucht hast, bekomme ich immer wieder zu hören! Das Problem ist, dass Psychotherapien auf psychisch kranke Menschen ausgelegt sind. Hochsensibilität ist aber keine Krankheit, sondern eine genetische Variante. Je nachdem, womit man als hochsensibler Mensch Probleme hat, wird man dann von Therapeuten in gängige Diagnoseraster gepackt. Meist werden Depressionen oder Zwangsgedanken diagnostiziert, das mit dem Verfolgungswahn kannte ich bisher noch nicht. Wenn Du Dich psychisch gesund fühlst, wäre wahrscheinlich ein Coaching besser geeignet. Einen Test, ob eher ein Coaching oder eine Therapie für Dich in Frage kommt, findest Du hier:

      Coaching oder Therapie? Mache den Test!

      Was ich total gut finde, ist, dass Du auf diesem Vortrag warst. Kontakte zu Gleichgesinnten sind unheimlich wichtig! Man merkt dann einfach, wie normal man doch ist. Ich empfehle meinen Klienten dieses wirklich sehr nette Forum:

      //www.treffpunkt-hochsensibilität.de/portal.php?nxu=11590502nx46300

      Vielleicht hast Du Lust, dort ein wenig mitzulesen und zu schreiben?

      Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Anregungen erst einmal weiterhelfen! Wenn Du noch Fragen hast, immer gern. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  4. Hallo Zusammen.

    Zunächst muss ich euch sagen, dass ich selber nicht persönlich betroffen bin aber ich habe vor einiger Zeit eine großartige Frau kennen und lieben gelernt, die von der Doppelvariante betroffen ist. Ich konnte natürlich vieles, was sie tat und sagte nicht nachvollziehen und deshalb gab es Streit. Also etwas, womit sie überhaupt nicht umgehen kann. Ich war völlig überfordert, weil ich sie nicht verstehen konnte….
    Gibt es ein Buch, welches ich mir besorgen könnte oder ein Forum, wo man sich austauschen kann, wie man mit diesen lieben Menschen am Besten umgehen kann? Ich liebe sie sehr und ich möchte sie nicht verlieren.

    Liebe Grüße,
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      mit “Doppelvariante” meinst Du sicher die Kombination hochsensibel und hochbegabt? Darüber gibt es noch so gut wie keine Literatur. Empfehlen kann ich dieses Buch von Andrea Brackmann:

      //www.amazon.de/Jenseits-Norm-hochbegabt-sensibel-Lernen/dp/3608890149/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1447336077&sr=1-2&keywords=hochsensibel+und+hochbegabt

      Man muss aber insofern vorsichtig sein, dass ihr Begriff von “hoch sensibel” nichts mit der Hochsensibilität zu tun hat, wie sie hier beschrieben wird. Sie geht davon aus, dass hochintelligente Menschen automatisch auch ein sehr empfindsames Nervensystem haben. Das stimmt zwar so nicht, aber das Buch passt trotzdem ganz gut auf Doppeltbegabte. Wahrscheinlich hatte Andrea Brackmann tatsächlich zufällig viel mit dieser Sorte Mensch zu tun.

      Ansonsten hilft eben nur reden, reden, reden, nichts für selbstverständlich nehmen und bereit sein, über seinen Tellerrand zu sehen und in die Landkarte des anderen einzutauchen… Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen, und wenn Du noch Fragen hast, immer gern! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  5. HAllo!!
    Vielen lieben Dank,für diesen Artikel.Denn genauso fühle ich mich sehr oft.(irgendwie anders zu sein…ständiges grübeln,was wohl mit mir nicht stimmt)
    Werde jetzt mal versuchen ein paar Gleichgesinnte zu “finden”.So richtig “outen” möchte ich mich aber noch nicht.Ich denke im Berufsleben hätte ich es dann evtl noch “härter”.Vielleicht muß ich mich aber erstmal mich so akzeptieren.. 😉

    • Liebe Susanne,

      freut mich, dass Dir dieser Artikel weiterhelfen konnte! Das Grübeln hat ein Ende – mit Dir stimmt alles, mit den anderen auch – es handelt sich einfach nur um zwei verschiedene Weisen des Seins, die beide ihre Berechtigung, ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, haben.

      Sich selber zu akzeptieren ist extrem wichtig! Denn andere denken meist genauso über uns, wie wir selbst über uns denken, weil wir das unbewusst nach außen hin ausstrahlen. Hier findest Du ein paar Selbstliebe-Übungen:

      Hochsensibilität, Selbstliebe und Energie

      Und Gleichgesinnte finden dürfte auch nicht allzu schwer sein, da wir immerhin 15-20% der Bevölkerung stellen… 😉

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  6. Liebe Frau Kern,

    ich lese regelmäßig Ihren Blog und bin begeistert von der Fülle und Variation der Beiträge. Besonders geholfen hat mir der Artikel über as sogenannte Alien-Gefühl. Ich fühle mich ebenfalls sehr oft nicht dazugehörig bishin zu richtig fremd und leide sehr darunter. Mein Freund ist nicht hochsensibel, auch viele unserer Bekannten und Freunde nicht und so fühle ich mich bei gemeinsamen Aktivitäten oft nicht gut aufgehoben und habe das Gefühl, mich ein wenig verstellen zu müssen, um richtig dabei sein zu können.
    Nur bei sehr wenigen Menschen fühle ich mich wirklich verbunden und auf einer Wellenlänge und wenn ich raten müsste, sind diese Menschen wohl meist selbst hochsensibel. Ich muss diese Menschen dann nicht mal richtig gut kennen, um mich bei ihnen auf Anhieb verbunden zu fühlen. Natürlich sind auch diese Menschen sympathisch oder unsympathisch – aber ich bin mit ihnen einfach auf der richtigen Wellenlänge, ohne das wertend zu meinen. Wir verstehen uns irgendwie einfach, ganz komisch, ich kann es gar nicht richtig beschreiben.
    Was würden Sie einer Beziehung raten, in der nur einer der Partner hochsensibel ist? Besonders in Bezug auf das Zugehörigkeitsgefühl finde ich das manchmal sehr schwer.

    Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen alles Gute und hoffe, dass Sie noch viele, viele weitere heilsame Artikel schreiben werden. 🙂

    Mit den besten Wünschen,
    Anna

    • Liebe Anna,

      vielen Dank für Ihr liebes Feedback, das mich sehr freut! 🙂

      Wenn einer der Partner hochsensibel ist und der andere nicht, hat das durchaus Vorteile, denn man kann sich sehr gut ergänzen. Der Nachteil ist genau das, was Sie beschreiben – es fehlt manchmal so ein Verbundenheitsgefühl bis in die Tiefe. Das ist aber nur deshalb so, weil der Partner dort, wo wir noch etwas empfinden, gar nichts mehr hat – das liegt unterhalb seiner Reizschwelle. Von daher kann es sein, dass die Verbundenheit sehr wohl da ist, aber eben nicht in einer Tiefe geteilt werden kann, wie wir Hochsensiblen uns das wünschen. Mehr dazu können Sie hier nachlesen, falls Sie diesen Artikel nicht schon kennen:

      Hochsensibilität und Partnerschaft

      Wichtig ist auch, wenn beide Partner verschieden sind, dass man sich sehr bewusst über die Unterschiede ist und viel darüber spricht, wenn Dinge unterschiedlich empfunden und gesehen werden. Es ist wichtig, sich gegenseitig zu verstehen und immer wieder Brücken zu bauen. Auch das stärkt wiederum die Verbundenheit, wenn man spürt, der andere ist bereit, sich auf einen einzulassen.

      Ich hoffe, das hilft Ihnen erst einmal weiter, und wenn Sie noch Fragen haben, immer gern! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  7. Liebe Anna Barbara,

    Danke für Deine Hinweise. Es kommt sehr viel aus meiner Kindheit hoch,
    jedoch nicht negativ und ich verstehe meine Haltungsweisen noch besser,-
    Bestimmte traumatische Reaktionsweisen verstehe ich besser und nehme mich an und integriere diese.
    Ich habe keine Angst vor Zurückweisungen und fühle mich mutiger, merke ebenfalls, dass ich bestimmte Menschen nicht integrieren kann und sie loslassen möchte!
    Herzlichen Dank für Deine Empathie und Dein Dasein!
    Herzlichen Dank! Karin

    • Liebe Karin,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback und Deinen Bericht! Was Du beschreibst. klingt nach einer richtig guten Entwicklung, und ich wünsche Dir, dass es so für Dich weiter geht.

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  8. Hallo liebe anna barbara,
    Ich komme gerade von einer veranstaltung und wieder fühlte ich mich falsch, der begriff alien gefühl trifft es genau. Ich gab das thema einfach mal bei google ein und jetzt bin ich erstaunt, es gibt noch mehr die sich falsch fühlen, für den ersten moment entlastet dies mich ungemein. Also danke für diese seiten
    Sabine

    • Liebe Sabine,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback! Das ist ja wirklich verblüffend, wie Du auf diesen Artikel gestoßen bist, eine tolle Geschichte… Dann fühle Dich hier herzlich willkommen bei mir und all den anderen „Aliens“!

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

  9. Wie es der “Zufall” so will, fällt einem immer etwas zu.
    Diesmal war es diese Website.
    Das Thema kannte ich bereits, aber nicht so lange, dass ich mich hätte früher schützen können durch die Selbsterkenntnis, eine HSP zu sein.
    Mein Leben wird belastend bleiben, denn ich habe mental keine Filter und nehme alles als “gleich wichtig” wahr und muss so viele Eindrücke den ganzen Tag und am Abend verarbeiten. Nebenbei kommt noch eine Elektrosensibilität dazu und ein verstärktes Hörvermögen. Ich kann unter 20 Hz hören und nehme sogar die Klicklaute von Fledermäusen wahr. (Ultraschall)
    Aber es ist eine Erleichterung zu wissen, dass ich nicht alleine bin und es immerhin ca. 20 Millionen Menschen in der BRD so geht (inkl. Dunkelziffer).

    Es erklärt auch, wieso mich manchmal Menschen schweigend anschauen und ich kann sehen, wie sie denken 😉 Vermutlich auch HSP’s gewesen.
    Dabei sind sie unauffällig und sehr angenehme Menschen, die meist auch sehr feine Hände und Finger haben und klare Gesichtszüge (Jedenfalls meine Beobachtung).

    Ich wünsche Dir, Sabine alles Gute bei Deinem Vorhaben.
    Es ist an der Zeit jetzt, sie ist reif für diese neue Wissensgebiet und für die Selbsterfahrung vieler Betroffener.

    Der Wandel lässt sich nicht mehr aufhalten. Wir entwickeln uns kollektiv als Menschheit im Moment vom derben materiellen, körperfixierten Affenmensch zu unserer wahren (feingeistigen) Natur.

    Bsste Grüße
    Gabriele

    • Liebe Gabriele,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback und Deinen Bericht!

      Wow, das nenne ich einmal ein Hörvermögen, wirklich faszinierend. Ich kann mir denken, dass es nicht immer leicht ist, so feinfühlig zu sein.

      Was für Dich wichtg sein könnte, ist Abgrenzung. Mehr dazu hier:

      Abgrenzung in drei Schritten

      Herzliche Grüße,
      Anne-Barbara

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