Hochsensibel? 90 Symptome, die du unbedingt kennen solltest

Wenn ich hochsensibel bin – welche Symptome sind damit verbunden? Diese Frage wird mir hĂ€ufig gestellt und es ist eine wichtige Frage! Denn, je besser du weißt, welche deiner Eigenschaften mit HochsensibilitĂ€t zu tun haben, umso besser kannst du dich selbst verstehen und dich so annehmen, wie du bist. In meinen Kursen und Coachings fĂ€llt mir immer wieder auf, dass den Hochsensiblen bei vielem, was sie an sich selbst wahrnehmen, nicht bewusst ist, dass dies mit ihrer Veranlagung zu tun hat. Dann gibt es immer ein großes „Hallo“ – ach, auch das ist ein Anzeichen der HochsensibilitĂ€t? Diese Erkenntnisse haben sich fĂŒr die Betroffenen als enorm hilfreich erwiesen, da sie das, was in ihnen vor sich geht, viel besser einordnen können. Daraufhin stellen sie dann fest, dass sie einfach nur „ganz normal hochsensibel“ sind und nicht irgendwie seltsam oder verrĂŒckt
 Deshalb werde ich in diesem Blog-Artikel einmal alle Symptome, die mir in meiner langjĂ€hrigen Berufserfahrung als Coach fĂŒr hochsensible Menschen (seit 2012) begegnet sind, auflisten, um sie fĂŒr jede*n zugĂ€nglich zu machen.

Achtung: Diese Liste ist auf VollstĂ€ndigkeit bedacht und umfasst das, was mir in den letzten 10 Jahren an Symptomen bei hochsensiblen Erwachsenen begegnet ist. NatĂŒrlich heißt das nicht, dass du all diese Symptome aufweisen wirst. HochsensibilitĂ€t kann sich individuell sehr unterschiedlich ausprĂ€gen: Z.B. sind viele Hochensible Personen (in der Folge abgekĂŒrzt mit HSP) sehr lĂ€rmempfindlich, wĂ€hrend ich aber auch welche kenne, die ohne Gehörschutz auf Heavy-Metal-Konzerte gehen. Es geht hier vielmehr darum, dass du deine besonderen Eigenarten wiederfindest und ein GefĂŒhl fĂŒr deine persönliche AusprĂ€gung der HochsensibilitĂ€t bekommst.

Die 4 Grund-Symptome der HochsensibilitÀt

Dr. Elaine N. Aron, BegrĂŒnderin der HochsensibilitĂ€tsforschung, hat ein sehr nĂŒtzliches Modell entwickelt, das die grundsĂ€tzlichen Charakteristika hochsensibler Menschen beschreibt. Es nennt sich „DOES“-Modell und verweist auf folgende SchlĂŒsselsymptome sensibler Menschen:

Das DOES-Modell von Elaine N. Aron

D depth of processing Verarbeitungstiefe
O overstimulation Überstimulation
E emotional reactivity and empathy emotionale ReaktionsfÀhigkeit und Empathie
S sensing the subtle ErfĂŒhlen des Subtilen, FeinfĂŒhligkeit

Die neuere Hirnforschung bestĂ€tigt Arons DOES-Modell (s. Quellenangaben unten): Vieles deutet darauf hin, dass hochsensible Menschen mehr Botenstoffe im Gehirn bilden. Dadurch arbeitet ihr Gehirn aktiver. Die Reizschwelle sinkt, wodurch mehr Informationen ins Bewusstsein vordringen und auch noch sehr subtile Dinge empfunden werden können. Dies kann dann zu Überstimulation (auch ReizĂŒberflutung oder Überreizung genannt) fĂŒhren, einfach, weil die Festplatte hochsensibler Menschen dadurch schneller voll ist.

Das Mehr an Botenstoffen fĂŒhrt sowohl im Denken als auch im FĂŒhlen zu einer erhöhten GehirnaktivitĂ€t: Die Verarbeitungstiefe von Informationen ist erhöht, ebenso das FĂŒhlen, die EmotionalitĂ€t. Wer mehr Informationen ĂŒber andere hat und dabei viel fĂŒhlt, ist natĂŒrlich in der Folge auch besonders empathisch.

Die weiteren Symptome der HochsensibilitÀt lassen sich gut aus diesem grundlegenden DOES-Modell ableiten bzw. dadurch erklÀren.

Hochsensibel, hochsensitiv oder hypersensibel?

Oft ist unklar, ob sich die Symptome der HochsensibilitĂ€t von denen der HochsensitivitĂ€t unterscheiden. Das liegt daran, dass beide Begriffe schwer voneinander abzugrenzen sind. Meist werden „hochsensibel“ und „hochsensitiv“ jedoch einfach als Synonyme verwendet.

Doch einige Autor*innen schreiben „HochsensibilitĂ€t“ und „HochsensitivitĂ€t“ auch unterschiedliche Symptome, Eigenschaften und Anzeichen zu. Als hochsensibel definieren diese Autor*innen Menschen, die gemĂ€ĂŸ der o.g. DOES-Symptome besonders sensibel sind. HochsensitivitĂ€t wird so definiert, dass als zusĂ€tzliche Symptome noch Vorahnungen, außersinnliche Wahrnehmungen, Hellsehen, Aura-Sehen und weitere PSI-FĂ€higkeiten dazukommen.

Ich persönlich wĂŒsste nicht, wo genau ich die Grenze zwischen HochsensibilitĂ€t und HochsensitivitĂ€t ziehen sollte. Die meisten Hochsensiblen haben durchaus Erlebnisse, die vom Verstand her nicht erklĂ€rbar sind. Sie trĂ€umen z.B. bestimmte Ereignisse voraus, haben das GefĂŒhl, in Kontakt mit Verstorbenen zu sein oder erinnern sich an frĂŒhere Leben. NatĂŒrlich ist das bei manchen stĂ€rker, bei manchen schwĂ€cher ausgeprĂ€gt. Ich ziehe es vor, beides synonym zu verwenden.

Sind HSP hyper-sensibel? Oft wird auch der Begriff der HypersensibilitĂ€t als Synonym zur HochsensibilitĂ€t verwendet. Doch ich denke nicht, dass Hochsensible „zu sensibel“ oder â€žĂŒbersensibel“ sind und verwende deshalb den Begriff der HypersensibilitĂ€t nicht.

Hochsensibel – unterschiedliche Symptome bei Mann und Frau?

Die Symptome hochsensibler Erwachsenen sind bei Mann und Frau absolut identisch. Wobei MĂ€nner es in der Regel schwerer haben, die Anzeichen der HochsensibilitĂ€t nach außen hin zu zeigen. Frauen wird SensibilitĂ€t als Eigenschaft eher zugestanden, wĂ€hrend hochsensible MĂ€nner meist dazu gezwungen sind, sich eine „maskuline“ Fassade zuzulegen. Denn eine hohe Empfindsamkeit passt leider nicht in das traditionelle MĂ€nnerbild. Mehr dazu in meinem Blog-Artikel Hochsensible MĂ€nner – MĂ€nner und HochsensibilitĂ€t.

Hochsensibel? Die körperlichen Symptome

HochsensibilitÀt ist also die Folge einer genetischen Veranlagung, die unser Gehirn aktiver macht, mit allen Vor- und Nachteilen, die dies mit sich bringt. Es handelt sich dabei also nicht um eine rein psychische Angelegenheit, sondern es liegen handfeste körperliche Ursachen vor.

Deswegen beschrĂ€nkt sich HochsensibilitĂ€t auch nicht auf die Psyche, sondern fĂŒhrt ebenfalls zu körperlichen Symptomen. Denn auch die Körperwahrnehmung und die körperliche Empfindsamkeit sind bei sensiblen Menschen erhöht.

Körperliche Symptome der HochsensibilitÀt
  • GerĂ€uschempfindlichkeit, LĂ€rmempfindlichkeit
  • Hyperakusis
  • Lichtempfindlichkeit
  • Stoffe kratzen auf der Haut, Etiketten mĂŒssen aus der Kleidung geschnitten werden
  • BerĂŒhrungsempfindlichkeit; manchmal können sogar ZĂ€rtlichkeiten, die eben noch als schön empfunden werden, zu ReizĂŒberflutung fĂŒhren.
  • Geruchsempfindlichkeit, besonders gegen kĂŒnstliche Duftstoffe
  • Geschmacksempfindlichkeit: Dinge, die eine bestimmte Konsistenz oder einen bestimmten Geschmack haben, können nicht gegessen werden.
  • UnvertrĂ€glichkeiten bestimmter Nahrungsmittel (Gluten- und Histamin-SensitivitĂ€t, Lactose-Intoleranz etc.)
  • Neigung zu Allergien
  • Reizmagen, Reizdarm
  • Schmerzen werden oft stĂ€rker empfunden (Schmerzempfindlichkeit).
  • MedikamentenunvertrĂ€glichkeit oder dass bei HochsensibilitĂ€t Medikamente niedriger dosiert werden mĂŒssen
  • Hochsensible vertragen Alkohol und Kaffee oftmals schlechter.
  • 80% aller HSP leiden unter MigrĂ€ne oder hatten zumindest bereits ein paar MigrĂ€ne-AnfĂ€lle: dazu mein Blog-Artikel HochsensibilitĂ€tsgen von der MigrĂ€neforschung gefunden?
  • Hunger wird als unertrĂ€glich empfunden.
  • Starke Körperwahrnehmungen, die andere nicht haben: Z.B. von Herzschlag, Blutdruck etc.

Emotionale HochsensibilitÀt

Alles, was wir fĂŒhlen, wird ĂŒber unseren Botenstoffwechsel im Gehirn vermittelt. Ein erhöhter Botenstoffwechsel fĂŒhrt deswegen auch zu einer erhöhten EmotionalitĂ€t, im Positiven wie im Negativen. Wir sind also auch emotional sehr sensibel! Im DOES-Modell von Elaine N. Aron wird dies durch das E beschrieben, unsere emotionale ReaktionsfĂ€higkeit.

So kann bei feinfĂŒhligen Menschen das GĂ€nseblĂŒmchen am Wegrand schon grĂ¶ĂŸte Freude hervorrufen, wĂ€hrend der sterbende KĂ€fer daneben uns zu TrĂ€nen rĂŒhrt. Insgesamt verfĂŒgen wir also ĂŒber eine hohe emotionale Beweglichkeit! Hier die emotionalen Symptome:

Emotionale Symptome der HochsensibilitÀt
  • GefĂŒhle werden tiefer empfunden, sowohl die angenehmen als auch die unangenehmen.
  • HSP werden oft von ihren GefĂŒhlen ĂŒberwĂ€ltigt! Manche beklagen sogar, sie wĂŒrden zu viel fĂŒhlen. Oft wird Hochsensiblen auch eine emotionale Überempfindlichkeit (ÜberemotionalitĂ€t) vorgeworfen. Doch das ist falsch! Wer sagt denn, wir seien „zu sensibel“? Vielleicht sind ja die anderen zu wenig sensibel! Lass dich also von solchen Aussagen nicht verunsichern. Es ist wunderbar, wenn du gefĂŒhlvoll bist!
  • hohe emotionale Beweglichkeit bis hin zu Stimmungsschwankungen
  • nah am Wasser gebaut – viele feinfĂŒhlige Menschen weinen schnell und leicht
  • Krimis, Thriller, Horrorfilme und schlechte Nachrichten im TV werden von Hochsensiblen oft schlecht vertragen. Sollte das bei dir der Fall sein, meide solche Sendungen!
  • Neigung zu Aufregung im Positiven wie im Negativen
  • erhöhte Verletzlichkeit; s. dazu meinen Blog-Artikel HochsensibilitĂ€t und Verletzlichkeit
  • starkes Wahrnehmen von Stimmungen
  • fĂŒhlen, was andere fĂŒhlen
  • Unter Stress kann es bei bestimmten Hochsensiblen (auch bei Erwachsenen!) zu WutanfĂ€llen  und Aggressionen kommen, zu Ausrastern, die sie hinterher bereuen.
  • Bei anderen hochsensiblen Personen kann es auch zu gehemmter Aggression kommen, sodass sie sich zu wenig wehren und abgrenzen; s. meinen Blog-Artikel HochsensibilitĂ€t, Abgrenzung und Aggression
  • Viele HSP haben eine erhöhte Intuition mit Vorahnungen bis hin zu hellsichtigen Momenten.
  • Aufgrund der erhöhten EmotionalitĂ€t besteht eine Neigung, Dinge persönlich zu nehmen und die Schuld bei sich zu suchen; dazu mein Blog-Artikel Hochsensibel? In drei Schritten aus der Opferrolle!
  • Fehler und Unstimmigkeiten werden stĂ€rker empfunden und deutlicher wahrgenommen. Dies fĂŒhrt zu einem gewissen Perfektionismus; dazu mein Blog-Artikel HochsensibilitĂ€t und Perfektionismus

ReizĂŒberflutung und erhöhte StressanfĂ€lligkeit

Unsere erniedrigte Reizschwelle fĂŒhrt dazu, dass wir weniger Information ausfiltern und mehr davon in unserem Bewusstsein landet. Das ist einerseits ein Vorteil, denn dadurch wissen und empfinden zartbesaitete Menschen mehr als andere.

Doch andererseits ist diese Reizempfindlichkeit auch ein Nachteil, denn wir neigen deswegen stĂ€rker als der Bevölkerungsdurchschnitt dazu, in ZustĂ€nde der ReizĂŒberflutung zu geraten. Das fĂŒhrt zu Stress. WĂ€hrend viele andere Symptome auch angenehm sein können oder sogar als Gabe zu sehen sind, ist unsere erhöhte StressanfĂ€lligkeit wohl das, was hochsensiblen Menschen die meisten Probleme bereitet. Hier die wichtigsten Symptome der Überreizung, auch Überstimulation genannt:

Symptome der ReizĂŒberflutung und der erhöhten StressanfĂ€lligkeit
  • HSP fĂŒhlen sich schneller ĂŒberfordert, gestresst und/oder genervt.
  • MĂŒdigkeit, Erschöpfung, Abgeschlagenheit
  • Überforderung im Alltag
  • Große Gruppen und Feste ĂŒberfordern, weil dort die ReizĂŒberflutung schneller einsetzt.
  • Oft bleibt kaum noch Kraft fĂŒr FreizeitaktivitĂ€ten.
  • Vermeidungsverhalten aus Sorge, etwas könnte zu viel werden
  • innere Unruhe
  • Ab einem gewissen Stresslevel kann es bei Hochsensiblen zu Ängsten bis hin zu Panikattacken und Angststörungen kommen.
  • Stress fĂŒhrt zu körperlichen Symptomen wie Verdauungsproblemen, Herzrasen, etc.
  • Dinge, die eben noch Freude bereitet haben, werden plötzlich zu viel.
  • Auch plötzlich auftretende Konzentrationsschwierigkeiten können ein Hinweis auf ReizĂŒberflutung sein.
  • Aufgrund ihrer grĂ¶ĂŸeren StressanfĂ€lligkeit haben Hochsensible ein erhöhtes Risiko fĂŒr Krankheiten wie Burnout, Depression, Herzkreislauf- und weitere stressbedingte Erkrankungen.

Wenn du dich in diesen Kennzeichen der HochsensibilitĂ€t besonders wiederfindest, wĂŒrde ich dir dringend raten, etwas dagegen zu unternehmen! Denn ein Leben im Dauerstress kann auf lange Sicht sehr ungesund fĂŒr dich werden. Ich erlebe dies immer wieder bei meinen Ă€lteren Klient*innen, die erst spĂ€t von ihrer Veranlagung erfahren und sich teils jahrzehntelang ĂŒberfordert haben. Da entwickelt sich dann alles mögliche, von Burnout ĂŒber Herzerkrankungen bis hin zu Krebs.

Deswegen wĂŒrde ich dir unbedingt raten, meinen gratis Online-Kurs „70% weniger Stress in 2 Wochen“ zu machen. Dort findest du Lösungen fĂŒr unsere erhöhte StressanfĂ€lligkeit, das Hauptproblem hochsensibler Menschen. Ich gebe dir ein solides Starter-Kit mit, um mit deiner HochsensibilitĂ€t gesund zu leben:

Symptome der mentalen HochsensibilitÀt

In Elaine N. Arons DOES-Modell sind wir hier beim D wie „depth of processing“: Hochsensible Personen verarbeiten Informationen grĂŒndlicher und tiefgehender als der Bevölkerungsdurchschnitt. Sie sind dadurch in der Lage, vorausschauender und nachhaltiger zu denken.

Diese mentale HochsensibilitĂ€t ist eindeutig eine unserer großen QualitĂ€ten! Doch oftmals werden wir mit unseren Gedanken dann nicht verstanden, oder wir bekommen vorgehalten, wir wĂŒrden „zu viel“ denken. Doch ich glaube nicht, dass die Welt daran krankt, dass Menschen zu viel nachgedacht haben! Es loht sich also, dich mit deinen guten und nachhaltigen Ideen auch durchzusetzen. Wie du das schaffst, erfĂ€hrst du in meinem Blog Artikel Hochsensibel? So behauptest du dich mit deinen guten Ideen!

Hochsensible Merkmale des Denkens und der erhöhten Verarbeitungstiefe
  • HSP brauchen lĂ€nger, bis sie etwas grĂŒndlich durchgedacht haben. Deswegen fĂ€llt ihnen oft erst im Nachhinein ein, was sie hĂ€tten sagen sollen. Die Lösung: Sag es einfach im Nachhinein trotzdem noch!
  • Empfindsame Menschen haben ein großes BedĂŒrfnis danach, Dingen auf den Grund zu gehen und sie wirklich bis in die Tiefe zu verstehen. Nimm dir die Zeit dafĂŒr und lass dir das nicht ausreden, auch wenn das fĂŒr andere unbequem sein mag!
  • Die Kehrseite der Medaille ist, dass HSP auch dazu neigen, ins GrĂŒbeln zu geraten und sich zu viele Sorgen zu machen. Das Gedankenkarussell will dann nicht mehr aufhören, sich zu drehen. Wir kommen nicht zur Ruhe und ĂŒberfordern uns weiter. Mehr dazu in meinem Blog-Artikel Hochsensibel? In 5 Schritten aus der GrĂŒbel-Falle!
  • Typisch fĂŒr Hochsensible ist eine intensive Detailwahrnehmung. Dadurch kann es vorkommen, dass wir zu viel auf einmal im Kopf haben und dann den Blick fĂŒr das Wesentliche verlieren.

Symptome der gesteigerten Empathie

Im DOES-Modell sind wir hier beim E wie hohe Empathie. Denn dadurch, dass hochsensible Menschen mehr von anderen mitbekommen und emotional stÀrker darauf reagieren, sind viele von ihnen hochempathisch.

Auch dieses Kriterium der HochsensibilitĂ€t ist eindeutig eine unserer großen QualitĂ€ten! Wir dĂŒrfen es nur damit nicht ĂŒbertreiben und uns gar ausnutzen lassen.

Symptome der hohen Empathie
  • ĂŒberdurchschnittlich große Hilfsbereitschaft
  • Der große Gerechtigkeitssinn hochsensibler Menschen ist legendĂ€r und ist sicher eine Folge der hohen Empathie.
  • große Gewissenhaftigkeit, da HSP stets das Große Ganze im Blick haben und sich der Auswirkungen ihrer Handlungen bewusst sind
  • Die Empathie kann bei feinfĂŒhligen Menschen so stark ausgeprĂ€gt sein, dass sie geradezu schmerzhaft ist und als zu viel empfunden wird.
  • Viele HSP neigen dazu, sich ausnutzen zu lassen, weil sie aus Empathie bereit dazu sind, große Opfer zu bringen.
  • Hochsensible Persönlichkeiten haben eine erhöhte Neigung, ein Helfersyndrom zu entwickeln.
  • Zartbesaitete nehmen mehr UnglĂŒck und Probleme der Welt wahr als der Bevölkerungsdurchschnitt. Übernehmen sie fĂŒr all das auch die Verantwortung, werden sie zu „Weltenrettern“, die sich heillos ĂŒberfordern. Mache dir bitte klar, dass du nicht alles, was du an Schwierigkeiten wahrnimmst, auch in Ordnung bringen kannst!

Abgrenzung muss erst bewusst gelernt werden

Dadurch, dass HSP so empathisch sind und vieles wahrnehmen, was andere fĂŒhlen, können sie sich von Natur aus erst einmal nicht abgrenzen. Alle HSP, die ich in den letzten zehn Jahren kennengelernt habe, mussten Abgrenzung erst bewusst lernen!

Wie auch du Abgrenzung lernen kannst, erfÀhrst du in meinem Blog-Artikel In drei Schritten zu mehr Abgrenzung bei HochsensibilitÀt.

Symptome fehlender Abgrenzung bei HochsensibilitÀt
  • Viele HSP können nur schlecht nein sagen und ĂŒberfordern sich, indem sie sich zu viel aufladen.
  • Es fĂ€llt schwer, sich gegen Übergriffe zu wehren.
  • Viele Empfindsame neigen dazu, sich in Gegenwart anderer oder bestimmter Menschen selbst zu verlieren.
  • 80% aller HSP sind ĂŒberangepasst: Sie bemĂŒhen sich darum, so zu funktionieren, wie es die Bevölkerungsmehrheit von ihnen zu erwarten scheint. Dies geht auf Kosten ihrer eigenen BedĂŒrfnisse!
  • FeinfĂŒhlige Menschen lassen sich leichter verunsichern und kommen dann von sich selber weg.
  • HSP mĂŒssen oft um ihre Selbstbestimmung ringen.
  • Hochsensible mĂŒssen sich ihren Selbstschutz meist erst bewusst aneignen.

HochsensibilitĂ€t und SelbstwertgefĂŒhl

Da hochsensible Menschen oftmals schon von Klein auf immer wieder vermittelt bekommen, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, fĂ€llt es ihnen nicht leicht, ein gutes SelbstwertgefĂŒhl zu entwickeln. Wie dir das dennoch gelingen kann, erfĂ€hrst du in meinem Blog-Artikel HochsensibilitĂ€t und SelbstwertgefĂŒhl.

Achte auf folgende Merkmale, denn sie können auf ein schlechtes SelbstwertgefĂŒhl hinweisen:

Indizien fĂŒr ein schlechtes SelbstwertgefĂŒhl
  • HSP neigen dazu, sich selbst stĂ€ndig zu hinterfragen, weil ihnen Fehler im allgemeinen und dadurch auch die eigenen Fehler stĂ€rker auffallen.
  • Viele lehnen ihre eigene HochsensibilitĂ€t ab.
  • Sie neigen dazu, Dinge zu tun, die ihnen schaden und die sie weiter in die Überforderung treiben.
  • Viele HSP fĂŒhlen sich unsicher.
  • Mangelnder Selbstschutz kann auch ein Symptom eines schlechten SelbstwertgefĂŒhls sein: Denn nur, wenn ich etwas wert bin, bin ich es auch wert, mich zu schĂŒtzen.
  • Viele zartbesaitete haben das GefĂŒhl, „anders“ oder irgendwie „falsch“ zu sein und nicht dazu zu gehören.
  • Intensive SchamgefĂŒhle
  • ein großer Rechtfertigungs- und SelbsterklĂ€rungsdruck, der nur dazu fĂŒhrt, dass man noch weniger verstanden wird
  • Ein schlechtes SelbstwertgefĂŒhl fĂŒhrt auch dazu, dass man sich aufgrund der HochsensibilitĂ€t benachteiligt fĂŒhlt: Man erkennt dann nur die Nachteile der eigenen Veranlagung, sieht aber deren Vorteile nicht.

HochsensibilitÀt in Beziehungen

Die HochsensibilitĂ€t bringt bestimmte Symptome mit sich, die auch die Art, wie Beziehungen gefĂŒhrt werden, bestimmen. An dieser Stelle kommen alle Punkte des DOES-Modells zum Tragen! Denn natĂŒrlich sind Verarbeitungstiefe, ReizĂŒberflutung, EmotionalitĂ€t, Empathie und FeinfĂŒhligkeit Eigenschaften, die sich stark auf das menschliche Miteinander auswirken.

Dennoch kann man Hochsensiblen keine bestimmten Charaktereigenschaften zuordnen. Wir sind grundverschieden und haben nur unsere erniedrigte Reizschwelle gemeinsam!

Hochsensibel? Verhalten von HSP in Beziehungen
  • HSP neigen dazu, eher wenige, dafĂŒr aber sehr tiefgehende Freundschaften zu pflegen.
  • Es besteht einerseits ein BedĂŒrfnis nach totaler NĂ€he, AuthentizitĂ€t und Offenheit, andererseits brauchen hochsensible Menschen aber auch immer wieder Raum fĂŒr RĂŒckzug und Regeneration. Nur in der Ruhe finden sie wieder zu sich selbst und erholen sich von der Überstimulation. Diese beiden widersprĂŒchlichen BedĂŒrfnisse gilt es besonders in der Partnerschaft gut auszubalancieren!
  • Hochsensible Persönlichkeiten tendieren dazu, anderen Menschen sehr nah zu kommen. Oft wird dies als „zu nah“ empfunden, besonders, wenn das GegenĂŒber nicht hochsensibel ist.
  • Aufgrund ihrer erhöhten Verletzlichkeit können Hochsensible auch Angst vor NĂ€he entwickeln und sich dafĂŒr entscheiden, lieber Single zu sein.
  • Wenn in Beziehungen ein Problem auftritt, haben hochsensible Menschen ein großes BedĂŒrfnis danach, dies tiefgehend und umfassend zu klĂ€ren. Damit bleiben sie oftmals unverstanden.
  • Manche HSP neigen dazu, aufgrund ihres großen HarmoniebedĂŒrfnisses Konflikten auszuweichen.
  • Andere wiederum sind aufgrund ihres hohen Gerechtigkeitssinns sehr streitbar.
  • Wenn das SelbstwertgefĂŒhl gelitten hat, können empfindsame Menschen ausgesprochen schĂŒchtern sein.

Solltest du gerade zufĂ€llig auf der Suche nach gleichgesinnten Freund*innen oder Partner*innen sein, es gibt eine Partnervermittlung speziell fĂŒr hochsensible Menschen:

Hochsensible im Beruf

Man kann nicht sagen, dass es bestimmte Berufe gibt, fĂŒr die hochsensible Menschen besonders geeignet wĂ€ren. Denn bis auf unsere erniedrigte Reizschwelle sind wir genauso verschieden wie alle anderen Menschen auch. Es sind eher bestimmte QualitĂ€ten, die Hochsensible in ihre berufliche AktivitĂ€t einbringen. Außerdem haben sie aufgrund ihrer StressanfĂ€lligkeit und der Neigung zu ReizĂŒberflutung besondere BedĂŒrfnisse, was ihren Arbeitsplatz betrifft.

Hochsensible: Eigenschaften im Beruf
  • Sensible Menschen sind gewissenhaft und detailgenau. Wo diese QualitĂ€ten geschĂ€tzt werden, sind sie am richtigen Platz.
  • Hochsensible sind sehr gut darin, Fehler aufzuspĂŒren. Deswegen fĂŒhlen sie sich in Unternehmen mit einer offenen Fehlerkultur wohl.
  • Da HSP vorausschauender und nachhaltiger denken, sollten sie auch diese QualitĂ€ten beruflich einbringen können. Sie sichern ihrem Unternehmen so eine langfristige Perspektive.
  • Viele sehr sensible Menschen sind ausgesprochen kreativ, kĂŒnstlerisch und musisch begabt. Diese KreativitĂ€t sollten sie beruflich in irgendeiner Form einbringen können.
  • GroßraumbĂŒros sind fĂŒr zartbesaitete Menschen unertrĂ€glich. Sie leiden dort schrecklich unter ReizĂŒberflutung.
  • Hochsensible sind qualitativ leistungsfĂ€higer als andere, quantitativ aber weniger leistungsfĂ€hig. Das heißt, sie können oft Dinge schaffen, die andere gar nicht hinbekommen, benötigen dafĂŒr aber mehr Pausen.
  • FĂŒr viele HSP ist eine selbststĂ€ndige TĂ€tigkeit ideal, weil sie sich so die Bedingungen schaffen können, die sie brauchen. Ob das bei dir auch der Fall ist, erfĂ€hrst du in meinem Blog-Artikel Hochsensibel – selbstĂ€ndig oder angestellt? Mache den Test!

Besondere BedĂŒrfnisse hochsensibler Menschen

Aufgrund der DOES-Charakteristika ergeben sich fĂŒr HSP einige besondere BedĂŒrfnisse, die fĂŒr ihre Gesundheit ausgesprochen wichtig sind. Denn ihre erhöhte StressanfĂ€lligkeit kann sie sonst auf die Dauer krank machen.

Besondere BedĂŒrfnisse bei HochsensibilitĂ€t
  • HSP benötigen mehr Pausen. Ihr Gehirn ist aktiver und muss sich deswegen öfter regenerieren.
  • Hochsensible Menschen brauchen ausreichend Zeit fĂŒr sich, um wieder zu sich selbst zu kommen und ihre intensiven EindrĂŒcke zu verarbeiten.
  • Viele empfindsame Menschen berichten auch ĂŒber einen erhöhtes SchlafbedĂŒrfnis. Minimum sind 7 Stunden pro Nacht, es dĂŒrfen aber auch gern 8 oder mehr sein.
  • RegelmĂ€ĂŸige Mahlzeiten mit ausreichend Protein helfen dem hochaktiven Gehirn dabei, den Botenstoffwechsel aufrecht zu erhalten. Mehr dazu in meinem Blog-Artikel 5 Bausteine einer gesunden ErnĂ€hrung fĂŒr hochsensible Menschen

Dein persönliches HochsensibilitÀts-Profil

Noch eine Anregung zum Abschluss: Erstelle dir doch einfach dein persönliches HochsensibilitĂ€ts-Profil! Kopiere dir dazu alle Symptome, die auf dich zutreffen, in ein eigenes Dokument. So hast du eine Übersicht, wie dein Hochsensibel-Sein ausgeprĂ€gt ist.

Achte darauf, welche besonderen BedĂŒrfnisse sich daraus ergeben und berĂŒcksichtige diese in deinem Alltag! So kannst du auch als „high sensitive person“, wie Elaine N. Aron uns nennt, ein glĂŒckliches und gesundes Leben fĂŒhren.

Sollten dir noch weitere Merkmale, Zeichen und Symptome der HochsensibilitÀt einfallen, schreib mir doch bitte einen Kommentar! Ich nehme das dann ggf. noch in den Artikel auf.

Und wenn du bestimmte Eigenschaften an dir entdeckst, die dir besonders auffallen, versuche doch einmal, das DOES-Modell darauf anzuwenden. Vielleicht findest du so heraus, dass auch dieses Anzeichen etwas mit deiner HochsensibilitÀt zu tun hat! So brauchst du nicht alles auswendig zu wissen, sondern kannst deine Hochsensibel-Symptome einfach selbst herleiten.

Über die Autorin

Dr. phil Anne-Barbara Kern
Dr. phil. Anne-Barbara Kern begann ihre berufliche Laufbahn als Gesangscoach und arbeitete spĂ€ter als freiberufliche Kunsthistorikerin. Seit 2012 ist sie als Coach fĂŒr hochsensible Menschen tĂ€tig und hilft diesen dabei, ihr Potenzial auf die Erde zu bringen. Auf ihrem beliebten Blog informiert sie umfassend zum Thema HochsensibilitĂ€t und ist dadurch einem breiten Publikum bekannt. Außerdem gibt sie Einzelcoachings und Kurse.

Quellenangaben

DOES-Modell:

https://sensitiveevolution.com/sensitive-evolution-library/does-model-elaine-aron/

Erhöhter Botenstoffwechsel bei HochsensibilitÀt:

Aron, Elaine N.: HochsensibilitĂ€t in der Liebe, MĂŒnchen 2006; im Vorwort schreibt die Autorin ĂŒber Gene, die den Botenstoffwechsel erhöhen

Göbel, Hartmut: Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und MigrÀne, Heidelberg 2012, s. meinen Blog-Artikel HochsensibilitÀtsgen von der MigrÀneforschung gefunden?

Pluess, Michael u.a.: 5-HTTLPR moderates effects of current life events on neuroticism: Differential susceptibility to environmental influences, 2010,

Pluess, Michael u.a.: Childhood Quality Influences Genetic Sensitivity to Environmental Influences across Adulthood: A Life-Course Gene-Environment Interaction Study, 2017

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34 Gedanken zu „Hochsensibel? 90 Symptome, die du unbedingt kennen solltest“

  1. Liebe Anne-Barbara
    Vielen Dank fĂŒr diesen Ă€usserst strukturierten Artikel. Ich habe mich in rund 90%der Symptome wiedererkannt.
    Als Kind war ich ein sehr schĂŒchterner Junge mit grosser Angst vor fremden Menschen oder nich schlimmer von Menschenmengen. Ich hatte das GlĂŒck auf dem Land aufzuwachsen, wo ich Natur und Tiere studieren konnte und mich intensiv mit Musik auseinandergesetzt habe. Ich war und bin ein sehr neugieriger Mensch, der alles auf der Welt verstehen möchte. Und genau dieser Aspekt fehlt mir in Deinem Artikel. Denn ich denke, dass ich inzwischen zu einem high-performer geworden bin, dessen Basis eben die HochsensibilitĂ€t ist. Sprich, durch die niedrigere Reizschwelle fallen mir mehr Details auf, als anderen Menschen. Ich kann mir diese Details besonders gut merken und auch besonders gut in Zusammenhang bringen. Das hat mir in der Schule geholfen, wo mir alles ohne Anstrengung gelungen ist und wo ich nebenher in der Freizeit noch vieles andere gelesen und gelernt habe. Ich spiele heute drei Instrumente, singe in drei Chören, spreche fĂŒnf Sprachen und habe einen Job, in welchem ich fĂŒr fĂŒnf Bereiche verantwortlich bin, die normalerweise jeder nur einer Person zugeordnet wird. Ich habe also gelernt, die HochsensibilitĂ€t als Chance zu nutzen und diese produktiv einzusetzen. So gut das zwar klingt, Probleme habe auch ich
 mein Hauptproblem ist es, dass mein Hirn oft ĂŒberdreht – dann kann ich nicht schlafen, bzw wache bei jedem kleinsten GerĂ€usch auf. Oder ich bekomme heftige MigrĂ€ne. Das richtige Maß an Erholung zu erlangen, ist eine grosse Herausforderung fĂŒr mich. Als Vorgesetzter im Job habe ich zwar den Vorteil, dass ich meine Mitarbeiter empathisch sehr gut verstehe – das ist aber auch ein Nachteil, weil ich Ihnen gegenĂŒber es kaum fertig bringe etwas zu verwehren aus Angst vor heftigen GefĂŒhlen. Starke GefĂŒhle von anderen bringen mich total aus der Bahn (positive wie negative). Ich spĂŒr mich dann selbst nicht mehr – ich spĂŒre nur noch die Emotionen des GegenĂŒbers. Wenn jemand traurig ist, kommen mir die TrĂ€nen obwohl eigentlich mein GegenĂŒber weinen mĂŒsste.
    Ich benötige zum Perfomen also ein stabiles (emotionales) Umfeld, das ich glĂŒcklicherweise mehrheitlich habe. Aber trotz meiner ausgeprĂ€gten Neugier und Wissensdurst habe ich z.B. ĂŒberhaupt keine Lust zu reisen, weil das viel zu viele neue EindrĂŒcke aufs Mal mit sich bringen wĂŒrde. Das könnte ich kaum ertragen.
    Dies nur ein paar Aspekte aus meinem Leben. Bitte fĂŒge Deiner Liste also auch noch bei, dass HochsensibilitĂ€t auch oft mit Hochintelligenz bzw High-Performance einhergehen kann.

    Antworten
    • Lieber Tobias,

      vielen Dank fĂŒr deinen Kommentar und deine Anregungen! Du schreibst, dass du ein neugieriger Mensch bist und alles genau verstehen willst und dass dir dieser Aspekt in meinem Artikel fehlt. Wahrscheinlich hast du ĂŒberlesen, dass ich im Abschnitt „mentale HochsensibilitĂ€t“ folgendes schreibe:

      Empfindsame Menschen haben ein großes BedĂŒrfnis danach, Dingen auf den Grund zu gehen und sie wirklich bis in die Tiefe zu verstehen.

      Über Hochbegabung und HochsensibilitĂ€t habe ich bereits einen Artikel geschrieben, der dich vielleicht interessieren könnte:

      Hochsensibel und hochbegabt

      Das Thema Hochbegabung habe ich bewusst aus diesem Artikel herausgehalten. Denn hier soll es rein um HochsensibilitĂ€t gehen und man kann nicht sagen, dass Hochbegabung ein Symptom der HochsensibilitĂ€t ist. Aber du hast mich auf etwas anderes gebracht, das ich in diesem Artikel noch nicht erwĂ€hnt habe, nĂ€mlich die Detailwahrnehmung. Das ist tatsĂ€chlich typisch fĂŒr alle HSP und das nehme ich jetzt gleich noch in den Artikel auf.

      Mich freut es, was du aus deiner Hochbegabung und deiner HochsensibilitĂ€t gemacht hast. Du hast das richtig gut ausbalanciert. Achte aber auf deine BedĂŒrfnisse und dass dein Gehirn nicht zu sehr ĂŒberdreht. Wie du das schaffst, erfĂ€hrst du in meinem gratis Online-Kurs:

      Gratis Online-Kurs fĂŒr Hochsensible

      Herzliche GrĂŒĂŸe,
      Anne-Barbara

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